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Radio Hamburg

Serienmittwoch

Battle um UNDER THE DOME

Hamburg, 16.09.2015
Under the Dome Opening

Ist "Under the Dome" grandios oder einfach nur totaler Mist?

Zwei Autoren erklären, warum es sich wirklich lohnt eine Serie zu gucken oder warum sie totaler Mist ist! Diese Woche geht's um "Under the Dome".

Beim Thema "Serien" scheiden sich die Geister: Wir alle sind süchtig, haben aber doch unterschiedliche Lieblinge und einige gehen einfach gar nicht ... Oder doch? Wenn man sich nicht einigen kann, braucht man ein Serien-Battle!

"Under the Dome"

Jeden Serienmittwoch stellen wir Euch verschiedene aktuelle und berühmte Serien vor und zeigen, warum Ihr diese Serie definitiv sehen, oder unbedingt die Finger davon lassen solltet! Diesen Mittwoch treten beim Serien-Battle um "Under the Dome" im Chat die Online-Redakteure Torge und Sebastian gegeneinander an. 

Für alle, die sie Serie nicht kennen: Im Mittelpunkt der Science-Fiction-Serie "Under The Dome" stehen die Kleinstadt Chester's Mill und deren Bewohner, die durch eine mysteriöse Kuppel von einem Tag auf den anderen fast hermetisch von der Außenwelt abgeschnitten werden. Im Verlauf der Serie müssen die Charaktere in der neuen Situation überleben und gehen dabei dem Geheimnis um die Kuppel auf den Grund. 

Serien-Battle

Sebastian (09:12):  Eher durch Zufall bin ich damals bei Under the Dome gelandet. Nachdem ich die ersten Trailer bei Pro 7 gesehen habe und ganz angetan war, habe ich mir erst mal den Roman von Steven King zugelegt und im Urlaub durchgelesen. Und schon da war ich begeistert. Kann die Serie das auch schaffen? Nach der ersten Staffel kann ich sagen, ja - mit Abstrichen. Für mich hätte nach der ersten Staffel Schluss sein können. Warum muss man eine Serie, wie wir jetzt wissen, über drei Staffeln ziehen? Hat es am Ende überhaupt noch was mit dem Buch zu tun? Anscheinend nicht, wie man inzwischen ja weiß. Gesehen habe ich die zweite und dritte Staffel noch nicht, von daher kann ich zu der Entwicklung nichts sagen. 

Aber was hat mich nun an der ersten Staffel begeistert? Es geht mit einem Knall los, als sich die Kuppel über Chesters Mill stülpt. Was passiert mit den Menschen? Wie entwickeln sich die Charaktere? Kann es in so einer Extremsituation auf Dauer ein friedliches Miteinander geben? Was passiert mit der Natur und was steckt eigentlich hinter der Kuppel? Wie die Fragen von den Machern im Laufe der Folgen beantwortet wurden, hat mir gefallen. Einen Großteil machen dabei natürlich die Schauspieler aus, allen voran Dean Norris als "Big Jim", den ich schon bei "Breaking Bad" großartig fand und der mich auch bei der Under the Dome überzeugt hat. Dazu natürlich das Mysteriöse: Was hat Mike Vogel zu verbergen? Dazu natürlich auch die Spezialeffekte, die teilweise schon ganz schick gemacht sind.

Torge (09:25):  Bei mir hat es ähnlich angefangen wie bei dir. Die Trailer die im Fernsehen liefen haben schon sehr animiert, sich die Serie mal anzuschauen. Bis auf einige Ausnahmen wie zum Beispiel "Der Dunkle Turm" und "Die Leiche" (letzteres 1986 als "Stand by Me" verfilmt) bin ich bisher eher selten mit Stephen King in Berührung gekommen. "Under the Dome" ist sehr mysteriös aufgezogen, man will wissen warum, wieso und wer hinter dieser merkwürdigen Kuppel steckt. Die Protagonisten hingegen scheinen sich relativ schnell damit abzufinden, dass auf einmal diese Kuppel da ist und machen sich vielmehr um die jetzt zu strukturierende Hierarchie Gedanken. Und zu der Performance von Dean Norris ist zu sagen, dass ich die im Vergleich zu seinem Auftreten in Breaking Bad ziemlich schwach finde. Er bemühte sich, würde ein Zeugnisausteller sagen, und auch die anderen Schauspieler kommen nicht ganz so authentisch rüber, wie man es sich wünschen würde.

Sebastian (10:42):  Sie versuchen ja schon herauszufinden, was es mit der Kuppel auf sich hat. Was sollten sie auch sonst machen, wenn sie von der Außenwelt abgeschnitten sind? Und als sie dann realisieren, dass sie in einer neuen, eigenen Welt leben und überleben müssen, ist der nächste logische Schritt, eine Hierarchie aufzubauen. Dass hier einer versucht, den anderen auszuspielen und sich unterschiedliche Lager bilden, macht für mich auch einen Teil der Serie aus. Natürlich war es für Dean Norris schwer, die Rolle in Breaking Bad zu toppen. Aber das habe ich auch gar nicht erwartet. Ich denke aber, dass die Serie deutlich schwächer wäre, wäre er nicht dabei gewesen wäre. Natürlich gibt es auch Charaktere, die mir bei Under the Dome tierisch auf die Nerven gegangen sind. Wie zum Beispiel Mackenzie Lintz, die als überschminkte Norrie Calvert-Hill einfach nur zickig rüberkommt. Auch wenn sie zu einem zentralen Bestandteil der Serie wird, nervt sie mich mit ihrer Art bis zum Schluss.

Torge (10:59):  Genau das ist der Punkt, der mir bei der Serie auf die Nerven geht. Zu viele Charaktere, die einen auf die Nerven gehen und zu wenige, in meinem Fall nicht ein einziger Charakter, der so geschrieben und gespielt wurde, dass man eine Sympathie zu ihm aufbauen könnte. Das sorgt dafür, dass es mir schlichtweg egal ist ob da nun einer den Abgang macht oder auf die Seite "der Bösen" wechselt.. Alle haben irgendwie irgendwo Dreck am Stecken oder spielen falsche Spiele, mir fehlt da der Lichtblick. 

Sebastian (12:34):  Mir ging es nicht so, aber das ist ja auch das schöne an unterschiedlichen Meinungen :-) Und der Lichtblick kommt ja vielleicht in einer der anderen Staffeln, die wir beide noch nicht gesehen haben, wenn sich das große Rätsel um die Kuppel löst. Das schreit dann ja quasi nach einer Fortsetzung :-) 

Torge (12:36):  Ach ich weiß nicht, ich glaube für mich ist die Serie gestorben. Gibt genügend bessere Serien da draußen. Und den Simpsons-Film hat doch jetzt auch jeder schon einmal gesehen ;)

Under the Dome, Serienbattle

 

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Under the Dome ist top - ganz klar Sebastian!
82,05 %
Torge hat recht - Under the Dome ist Mist.
17,95 %

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