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Radio Hamburg

Komödie zur Krise

Neu im Kino: Willkommen bei den Hartmanns

Willkommen bei den Hartmanns

Das Ehepaar Hartmann ist sich nicht einig. Sie möchte einen Flüchtling zuhause aufnehmen, er ist strikt dagegen. Es entstehen lustige Dialoge und absurde Situationen.

Die "Flüchtlingskrise" ist ein ernstes Thema und sollte nicht durch den Kakao gezogen werden. Aber wir Regisseur Simon Verhoeven hier mit typischen Klischees spielt und eine Pointe um die nächste jagt, ist schon unterhaltsam. Und es ist auch nicht alles nur lustig in "Willkommen bei den Hartmanns", der ernste Hintergrund geht nicht verloren.

Einen Geflüchteten aufnehmen?

Die Eheleute Richard (Heiner Lauterbach) und Angelika Hartmann (Senta Berger) sind sich uneins. Sie möchte einen Geflüchteten aufnehmen, er möchte das keinesfalls. "Wo soll er denn wohnen? Im Schuppen? Es reicht, dass Frau Merkel die ganze Dritte Welt eingeladen hat – wir machen das hier nicht!", so klingt sein Ansatz. Und schon hier wird die Gestalt des Wutbürgers gekonnt überzeichnet. Seine Frau entscheidet trotzdem, dass sie jemanden aufnehmen wollen. In ihrem Haus in Grünwald, München teuerster Gegend.

Typische Klischees bedient

Wenn schon einer kommen muss, dann ein Christ. So sieht das der Richard. Auf den Einwand seiner Frau, es würde in jeder Religion Arschlöcher geben, entgegnet er nur: "Wie viele Selbstmordattentäter sprengen sich denn in die Luft und rufen dabei: Jesus ist groß?" Schlussendlich zieht der Nigerianer Diallo ein.

Vorurteile auf beiden Seiten

Dieser ist völlig entsetzt, dass die 31-jährige Tochter der Hartmanns noch immer keine Kinder hat. Und auch, dass sich Richard gerne mit jüngeren Frauen beschäftigt, er habe sich schließlich um seine eigene Frau zu kümmern. Am Ende bringt die Situation die Familie natürlich ein Stück näher zusammen. Aber auch ernsthafte Passagen finden in dem Film statt. Schließlich kommt Diallo aus Nigeria, einem Land, dass gebeutelt ist vom Terror der Boko Haram. 

 

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