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Radio Hamburg

Dschungelcamp Tag 10

Abschied, Zungenakrobatik & Weltuntergang

Dschungel, 25.01.2015
Dschungelcamp, Tag 10

Rebecca absolviert die Dschungelprüfung und ist unzufrieden mit ihrem schlechtern Ergebnis. Nur einen Stern bringt sie ins Camp.

Rebecca muss zu ihrer ersten Prüfung antreten und kann dabei nicht glänzen. Außerdem waren Maren und Walter gemeinsam auf Schatzsuche.

Nachdem Benjamin Boyce seine letzte Kippe an Walter Freiwald und Sara Kulka verschenkt und sich von allen verabschiedet hat, müssen die verbliebenen acht Camper entscheiden, wer von ihnen zur Dschungelprüfung antreten muss. Die Wahl fällt auf Rebecca Siemoneit-Barum, die zum ersten Mal für die Nahrungsbeschaffung im Camp zuständig ist. Rebecca voller Elan: "Ich will acht Sterne holen!"

Rebecca muss mit der Zunge ran

Hochmotiviert trifft Rebecca bei Sonja und Daniel ein. Sonja Zietlow: "Dieser Sendung wird ja oft der Bildungsanspruch abgesprochen und das wollen wir natürlich heute ändern. Deshalb laden wir dich ein zu einem kleinen Besuch im Museum – im Dschungelmuseum." In diesem ganz besonderen Museum wartet die Ahnengalerie aller acht bisherigen Dschungelkönige auf Rebecca. Was ist zu tun? Die "Lindenstrasse"-Schauspielern muss ihren Kopf durch die Bilder stecken. Daniel Hartwich macht es ihr an einem Bild von sich vor. Ist der Kopf durch das Bild durch, muss sie mit der Zunge Sterne von einem Gewinde abschrauben. Schafft Rebecca das und kann den Stern dann mit der Hand herausfischen, ist eine Mahlzeit sicher. Pro Bild hat Rebecca eine Minute Zeit. "Es ist natürlich Ehrensache, dass sich hinter jedem Bild auch jede Menge einheimisches Getier befindet", ergänzt Sonja Zietlow.

Spinnen, Schlangen und Flusskrebse

Die Prüfung startet beim Gemälde von Deutschlands ersten Dschungelkönig: Costa Cordalis. 25 Spinnen befinden sich dahinter. Mutig und ohne zaudern, steckt Rebecca vorsichtig den Kopf hinein und beginnt eifrig zu drehen - doch viel zu langsam. Die Minute ist vorbei. Rebecca: "Ich glaube ich habe in die falsche Richtung gedreht, sonst wäre er schon ab." Stern verloren.

Weiter geht es zu Désirée Nick. Vier Pythons schrecken Rebecca nicht ab. Sie legt sofort los und beginnt mit dem Abschrauben. Dieses Mal zwar in die richtige Richtung, aber erneut nicht schnell genug. "Die Schlangen sind mir scheißegal. Die sind zu weit drauf geschraubt für mich§, erklärt Rebecca außer Atem.

Hinter Ross Antony lauern 25 Flusskrebse. Tapfer beginnt Rebecca mit der Zungenarbeit. Doch wieder reicht die Zeit nicht. "Ich kriege es einfach nicht schnell genug runter. Ich habe zu wenig Kraft in meiner Zunge. Es fehlt mir einfach die Kondition. Ich habe schon Muskelkater im Mund. Das ärgert mich, denn das ist einfach. Das wird nix mehr", so Rebecca nach drei verlorenen Sternen pessimistisch. Sonja Zietlow versucht sie aufzumuntern: "Wir sind Optimisten, wir glauben an dich!"

Erster Stern

Neugierig steckt ihr eine von vielen Ratten die Nase entgegen, als sie bei Ingrid van Bergen hinter das Gemälde guckt. An dem Nagetier ist jedoch zunächst kein Vorbeikommen. Auch Pusten hilft hier nicht. "Hey Schätzchen, komm geh", bittet Rebecca völlig cool. Dann versucht die Ratte durch die Öffnung zu entwischen. Rebecca legt endlich los – und schafft es dieses Mal in der Zeit den Stern abzudrehen und herauszuholen - Endlich hat sie einen Stern erkämpft!

Keinen Kampfgeist mehr

Doch mit dem Engagement ist es vorbei, als ihr hinter Peer Kusmarkgs Bild ein Schwarm Fliegen entgegenkommt. Sie schreckt panisch zurück: "Nein, nein, no. Das sind Fliegen. Das geht nicht." Rebecca erklärt: "So kleines Zeug, was fliegt, es ist einfach nur grausam." Der nächste Stern ist weg.

Rebeccas Kampfgeist scheint zu erlöschen. Zwar schaut sie noch nach, was sich hinter Brigitte Nielsen verbirgt, doch als sie die 30 Skorpione erblickt, bricht sie auch hier ab: "Die sind überall! Jetzt ist auch egal. Ich wollte alle Sterne holen. Wie viele ich jetzt hole ist komplett pillepalle!"

Und so ist es kein Wunder, dass sie auch bei den 8.000 Kakerlaken, die sich hinter Joey Heindle und den grünen Ameisen, die bei Melanie Müller auf sie warten, gar nicht erst versucht, die Sterne zu bekommen. Rebecca hat so am Ende nur einen einzigen Stern erbeutet. "Das sind so Sachen, die ich ganz schlimm finde. Von Ameisen jetzt noch zerbissen werden – ein Stern oder zwei Sterne, dass ist es mir jetzt auch nicht wert."

Rebecca ist mit ihrer Leistung alles andere als zufrieden: "Ein Stern! Richtig peinlich ist das. Ich bin tief enttäuscht. Die ersten waren vom Mut her kein Problem, sondern eher von der Geschicklichkeit. Total dämlich und das ärgert mich so. Das wäre zu machen gewesen." Sichtlich geknickt macht sich Rebecca auf den Weg zurück ins Camp.

"Ich finde es richtig peinlich"

Auf dem Weg zurück ins Camp macht sich Rebecca Gedanken über ihr maues Prüfungsergebnis. "Für mich ist es eine herbe Niederlage. Finde ich richtig scheiße. Ich kann nur froh sein, dass ich aus diesem Helikopter gesprungen bin, ich hätte mir nie verziehen, wenn ich nicht gesprungen wäre", sagt die Schauspielerin. Kurz darauf fließen Tränen. 
Sie spricht über ihr Scheitern im Leben. Rebecca: "Es hat einfach mit Willenskraft zu tun. Das offensichtlichste Scheitern in meinem Leben war immer mein Gewicht. Da immer wieder etwas anzufangen, den Druck zu haben von außen, was im Showbusiness einfach extrem ist. Und da bin ich immer gescheitert. Da kann ich nicht jemand anderem die Schuld geben. Das war immer ich selbst. Aus mangelnder Kraft, aus Schwäche. Und Schwäche ist einfach etwas, was ich nicht respektieren kann bei mir selbst."

"Ich war ja auch komplett von mir überzeugt. Und das wäre möglich gewesen. Es war nichts Utopisches. Sechs Sterne wären möglich gewesen. Aber das hier ist richtig mies, mies. Ich finde es richtig peinlich."
Hat ihre körperliche Ungeschicktheit in der Prüfung etwas mit ihrem Übergewicht zu tun?
Rebecca: „Ja, es ist einfach so. Schwäche wird nicht respektiert. Jedenfalls nicht, wenn man auch noch offensichtliche körperliche Schwäche zeigt. Sowas wird einem als Charakterschwäche dargelegt. Und es ist wahrscheinlich auch eine Charakterschwäche. Wenn ich jetzt gehen muss, dann gehe ich mit einer Niederlage."

Maren und Walter auf Schatzsuche

Erst bittere Feinde, dann plötzliche Versöhnung und nun gemeinsame Schatzsucher. Maren Gilzer und Walter Freiwald dürfen am zehnten Tag auf Schatzsuche gehen. Voller Tatendrang verlassen sie das Dschungelcamp.

Nach einem beschwerlichen Weg entdecken Maren und Walter eine Nachricht: "Findet die passenden Steine im Wasser und setzt die Gleichung ein! Löst die Rechenaufgabe, die sich aus dem jeweiligen Alter und dem Körpergewicht vor Campeinzug ergibt, um die Zahlenkombination zum Schloss des Schatzes zu erhalten!"

Zahlenspiel mit Gewicht und Alter

Auf einer Tafel sind die Fotos von Rolfe Scheider, Tanja Tischewitsch, Aurelio Savina, Sara Kulka und Jörn Schlönvoigt angebracht. Gefragt wird nun nach dem Alter von Rolfe und Aurelio sowie nach dem Gewicht von Tanja, Sara und Jörn. Im Wasser liegen Steine mit folgenden Nummer: 62, 44, 51, 80, 29, 58, 54, 37, 58, 72. Sie müssen zugeordnet werden. Maren und Walter geben alles. Die Glücksfee holt die Steine aus dem Wasser und ordnen sie zu. Sie finden die richtige Lösung und können die Gleichung korrekt lösen: 2222. Sie öffnen die Zahlenkombination zum Schloss des Schatzes und schleppen ihn stolz ins Camp. Zurück am Lagerfeuer öffnen sie die Truhe und es stellt sich folgende Frage: "In welchem Land wurde heute gewählt?" A: Italien, B: Griechenland (richtige Lösung B: Griechenland). Die Dschungelhelden entscheiden sich für die richtige Lösung, werfen den Schlüssel in dazugehörigen Schlitz und bekommen Pfeffer und Salz.

Extremer Regen bringt Weltuntergangsstimmung

Nach einem sonnigen Tag zieht ein starkes Gewitter mit Sturmböen, Blitz und Donner über dem Dschungelcamp auf. Tanja Tischewitsch: "Wie im Film, ey." Jörn Schlönvoigt: "Wir müssen die Betten beschweren. Überleben wir das hier?" Jörn hilft Rebecca, die Plane über ihr Bett zu legen, damit nicht so viel nass wird.

Kisten werden verschlossen, die Betten mit Planen abgedeckt und mit Steinen beschwert. Rolfe Scheider bekommt vor dem lauten Donnern Angst: "Oh, Gott. Wenn der Blitz einschlägt." Tanja: "Ja, wir sind nicht im Flugzeug oder Auto."
Nur Aurelio hat Freude an Blitz und Donner: "Das ist doch das Wunderbarste, was es gibt." Maren Gilzer: "Die haben extra ein Feuerwerk für uns organisiert." Jörn findet das nicht lustig und übernimmt das Komando: "Alle die, die jetzt noch keine Jacke anhaben, anziehen."

Flucht ins Dschungeltelefon

Urplötzlich setzt tropischer Starkregen ein und die Dschungelcamper fliehen schnell ins Dschungeltelefon. Rebecca: "Lauft schnell, bevor der letzte Blitz kommt." Aurelio schickt Walter hinterher, checkt noch einmal sein abgedecktes Bett und verlässt als Letzter das Camp. Maren: "Walter kann nicht so schnell. Passt auf, das er nicht den Anschluss verliert."

Der kochende Reis bleibt alleine auf der Feuerstelle stehen, obwohl er diesmal durch das Goodie der Schatzsuche sogar gesalzen ist. Im Dschungeltelefon wird durchgezählt. Alle acht Stars sind da und draußen tobt das Unwetter. Tanja: "Das war krass, als es geblitzt hat. Als würde das Licht angehen." Nach einiger Zeit zieht das Gewitter vorüber und die acht Camper verlassen wieder das Dschungeltelefon. Zum Glück ist das Feuer noch an und der Reis wartet auf die nassen Camper.

Alle Infos zu "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" im Special bei RTL.de

(RTL/kru)

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