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Radio Hamburg

Tag 1 im Dschungel

Höllena sucht die Gunterhose

Irgendwo zwischen den Helena Fürst Dreadlocks und den Brüsten von Sophia Wollersheimer, 16.01.2016
Dschungelcamp Tag 1 alle Camper Gruppenbild

Hach, sie sind schon eine herrlich abgewrackte Truppe - die Dschungelcamper 2016!

Niveau, Anstand und Intelligenz über Bord - das zehnte Dschungelcamp hat seit Freitag (15.01) seine Pforten geöffnet und verspricht Großes für die Jubiläumsstaffel!

Das Lagerfeuer brennt, die Hoden der gesamten australischen Fauna sind abgezählt und die Frisuren der Damen bereits zu grausig-schönen Vogelnestern verkommen - die zehnte Staffel von "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus" flimmert seit Freitagabend (15.01) direkt in die gierigen, viereckigen Äuglein von Fernsehdeutschland, das sich nach dem Narkolepsie-Camp des vergangenen Jahres so sehnsüchtig nach Zoff, Zicken und Zoten gesehnt hat, womit sämtliche Probleme in Deutschland und der Welt mal bitte für zwei Wochen hinten anstehen dürfen. Die gute Nachricht für alle Liebhaber der Dschungelshow und jener, die es vielleicht noch werden wollen und immer noch bei ARTE auf die Version des Dschungels mit den beigen Untertiteln warten: Die zehnte Ausgabe bietet nach 20 Minuten Sendezeit schon mehr Unterhaltung, Abwechslung und Konflikte als die gesamte letzte Staffel! Der dreistündige Auftakt verspricht für die nächsten zwei Wochen ein Trash-Fest der Superlative inklusive dem ganzen Pipi-Kacka-Sperma-Allerlei, das halb Deutschland jeden Januar das Abendbrot entgegen der Gravitation wandern lässt.

Huch, dich kenn' ich doch!

Dass RTL aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt hat, war bereits im Vorfeld der Sendung gebetsmühlenartig bei jedweder Gelegenheit wiederholt wurden. Tatsächlich scheint man für die zehnte Runde des Ekel-Spaßes die Kölner Kaffeekasse geöffnet zu haben, um Prominente für den Ausflug nach Australien zu gewinnen, die den Namen wenigstens ansatzweise verdient haben und bei denen man nicht stets wieder googeln muss, in welcher Castingshow sie am Ende auf welchem Platz gelandet sind. Verwundert werden sich da sicherlich einige Zuschauer die Augen gerieben haben, die nicht jede einzelne Bachelor- und Germany's-Next-Topmodel-Kandidaten mit Vor- und Nachnamen kennen, mit Namen wie Jenny Elvers, Gunter Gabriel oder Brigitte Nielsen doch tatsächlich etwas anfangen zu können. Zugegeben: Oscar-Preisträger sehen anders aus und auch 2016 rennen noch genug Leute durch den Wald, die ihre Berühmtheit beispielsweise dadurch erlangt haben mit einem Puff-Besitzer verheiratet zu sein und von sich selbst sagen "Man kennt mich, weil ich so aussehe, wie ich aussehe" (Sophia Wollerheims), sich seit gefühlten 435078 Jahren bei DSDS zu blamieren (Menderes Bagci) oder irgendwann einmal beim RTL Menschen beim Gang zum Arbeitsamt geholfen zu haben (Helena Fürst).

Doch egal, denn zum ersten Mal schickt man in diesem Jahr zwölf vom Abstieg in die Bedeutungslosigkeit bedrohte Personen des öffentlichen Lebens nach Down Under. Und eines wurde während des Staffelauftakts bereits mehr als deutlich: Das Casting kann sich sehen lassen und verspricht bis Ende Januar exquisite Unterhaltung. Sei es die auf Krawall gebürstete, beim RTL zur Assi-Anwältin ausgebildete, Helena - im Netz schon schmeichelhaft als Höllena bezeichnete - Fürst, die sich mit Bahnhofs-Rasta-Mähne vorzüglich mit ihren Mitcampern zankt und bereits nach fünf Minuten Sendezeit mit den Worten "Wie man mit Konfrontation umgeht weiß ich ja - ich hatte schließlich Sendungen" die Sympathiewerte von Nagelpilz erreicht oder Pleite-Schlager-Barde Gunter Gabriel, der in der Premierensendung keine Sekunde auslässt, um mit hobbymäßiger Routine sein Revier zu markieren, seine pink geblümte Unterhose zu präsentieren - von der Fangemeinde schon als Gunterhose benannt, da der Sänger nur eine Unterhose im Gepäck hat - und den Rest der G-Promitruppe ganz herrlich gegen sich aufzubringen. Wildpinkler aus Leidenschaft quasi.

Ebenfalls ganz vielversprechend zeigen sich auch Puff-Mitgefangen-Mitgehangen-Muddi Sophia Wollersheim, die ihre Tripel-X-Brüste mit erstaunlicher Nonchalance durch den Busch trägt, sich angesichts des gemeinen australischen Todesfrosches beinahe in die Hosen macht und beim Verlust ihrer Haargummis für das Bändigen von zehn Kilo platinblond Extensions fast schon wieder den Rückweg angetreten hätte. Dazwischen dürfen aber auch die üblichen Dschungel-Stereotypen natürlich nicht fehlen: Der hohlbratzige Südländer David Ortega, der von ganz Oben mit mehr Muskeln als Hirn ausgestattet wurde und sich zwischen Bäckerei-Vergleichen "Was ich an Australien halt mag, ist, dass es Australien ist"-Zitaten und Weisheitskurven im tiefroten Bereich jenseits eines IQs von zehn wiederfindet; Camp-Opa Rolf Zacher, der mehr liegt als steht, aber stets eine Unterhose auf dem Kopf hat (wahrscheinlich die, die Gunter Gabriel fehlen) oder Dauer-Heulsuse Ricky Harris, der gefühlt vor der Wende mal eine Talkshow irgendwo hatte, der von Hubschraubern bis Blattgrün eigentlich vor allem Angst hat, dessen Mönchs-Gangsta-Halbglatzen-Frisur aber eigentlich das wirklich beängstigende ist.

Alles neu im Teutoburger Wald

Neben dem üblichen Gejammer, Geheule und Gemosere, das alle Kandidaten wie aus dem Effeff zu beherrschen scheinen, kommt der Dschungel 10.0 allerdings mit reichlich Neuerungen daher. Die Macher haben sich dabei bei der britischen Ausgabe der Dschungelshow oder auch bei Promi Big Brother bedient und die zwölf Promis für die erste Zeit in zwei konkurrierende Camps aufgeteilt - Camp Fake- ähhh Snake - Rock und das altbekannte Base Camp. Definitiv eine sinnvolle und erfrischende Neuerung, da die Teams nun in Dschungelduellen gegeneinander antreten müssen und der Kampf um die wertvollen Sterne und das Essen damit noch härter wird. Das verspricht Zoff, Konflikte und böse Lästereien, die "Ich bin ein Star - holt mich hier raus!" bereits in der Vergangenheit so sehenswert gemacht haben.

Wichtig wird allerdings sein, die Teams in der kommenden Woche immer wieder gut zu durchmischen, denn bisher macht das Team vom Schlangenfelsen die deutlich bessere Figur. Sei es mit der Anwältin für gescheiterte Frisörbesuche Höllena, die sich an aufblitzenden Unterhöschen von Nicht-Model Nathalie Irgendwer stört - allgemein scheinen Unterhosen in der ersten Sendung der rote Faden zu sein - und den schönsten Bitchfight seit Staffel 8 anzettelt, mit Fußball-Buddha Thorsten Legat, der mit der unterschwelligen Gefahr eines vesuvartigen Gewaltausbruches gepaart mit Weisheiten zwischen Bildhoroskop und Bibel seine ganz eigene Faszination versprüht oder mit Wirrwarr-Rolf, der wie ein grummeliger Waldgeist um das Lagerfeuer irrleuchtet, seine Unterhosen zur Schau stellt und mit der Zahnprothese in der Hand über Ingwer schwadroniert.

Im Base Camp rund um Dschungel-Botox-Veteranin Brigidde Nielsen ist dagegen außer eines denkwürdigen Klobesuchs von Sophia Wollersheim, bei dem sie das Klopapier gekonnt auf ihrem Vorbau platziert haben will und einer mehr als fragwürdigen Lästerrunde rum um Höllena, Kampflesben und Vollfrauen nicht viel los. 

"Habt ihr alles verstanden? Ja? Überrascht mich!"

"Ich bin ein Star - holt mich hier raus!" wäre natürlich nichts ohne die feinsinnig-bissigen Kommentare des Moderationsduos Sonja Zietlow und Daniel Hartwich, die auch in diesem Jahr vor aktuellen, popkulturellen und bösen Anspielungen nur so sprießen. Die besten Kommentare aus der Auftaktsendung haben wir für Euch zusammengefasst:

Tag 1 im Dschungel

Die besten Sprüche von Sonja und Daniel

  • Daniel: Wir haben dieses Jahr 12 Camper. Auch wir mussten einsehen, manchmal geht's eben nur über die Quantität.

    Sonja: Mensch, 12 ist doch klasse! Da kann RTL endlich so nen Dschungelkalender rausbringen. Da kann sich dann der Durchschnittscamper seine fünf Arbeitstage ankreuzen.

    Daniel: Ja, also die fünf Tage, die er sich beim Jobcenter melden muss.

  • Sonja: Ich kann für Daniel und mich sprechen, wir sind beide ein bisschen enttäuscht, dass die Kanzlerin nicht da ist. Schließlich kümmern wir uns seit 2004 um Wirtschaftsflüchtlinge.

  • Daniel: Helena unsere Fürst-Lady - tolle Frisur übrigens. An was erinnert uns die?

    Sonja: Mili Vanilli?

    Daniel: Eher an ein stillgelegtes Kettenkarussell.

  • Daniel: Für die Herren dabei - Sophia Wollerheims, deren BH übrigens von dem gleichen Statiker entworfen wurde, wie unsere Brücken hier im Dschungel.

  • Sonja: Sophia Wollerheims studiert tatsächlich DJ. Ich nehme an auf der Giulia-Siegel-Fachhochschule David Guetta auf Lehramt.

  • Daniel: "Habt ihr alles verstanden?

    Sonja: Ja? Überrascht mich!

  • Sonja: Sophia Wollersheim - sie kann ja aufgrund ihres gigantischen Busens nicht auf dem Bauch schlafen. Ja und vielen Männern wird es genauso gehen - aus ähnlichen Gründen.

  • Daniel: Ist ein bisschen wehleidig unser Gunter - Gabrielle die Meerjungfrau, wie wir ihn jetzt schon nennen ...

  • Daniel: Ganz ehrlich, wenn wir uns bei allen entschuldigen müssten, die wir im Rahmen dieser Show beleidigt haben, könnten wir einen neuen Spartensender aufmachen - RTL Sorry.

  • Daniel: Jetzt, wo ich grade Jenny Elvers gesehen haben, ist es wirklich mal an der Zeit für ein Ernst gemeintes Kompliment an das Grafikerteam vom Playboy, die in unzähligen Nacht- und Doppelschichten schier unmenschliches geleistet haben. Respekt!

    Sonja: Ich hab übrigens gehört, das sind die gleichen, die Star Wars gemacht haben. Die Jenny, da kann man nur auf gnädiges Licht in den nächsten Tagen hoffen.

    Daniel: Möge die Nacht mit ihr sein.

  • Daniel: Und in Sachen Implantat haben wir ja mit Sophia, Brigitte und Jenny ein gewisses Überangebot da unten im Silicon Valley.

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