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Radio Hamburg

Das leisten sich die Promis auf der Bühne

Skandale und Peinlichkeiten beim ECHO

Rammstein 2005 beim ECHO

Vor allem die Band "Rammstein" ist ein Garant für Skandale und Peinlichkeiten beim ECHO. 2005 kamen sie zum Beispiel in diesen Fettanzügen zur Verleihung.

Jährlich wird der deutsche Musikpreis ECHO vergeben und bringt, neben tollen Auftritten und Freudentränen, auch den ein oder anderen Skandal mit sich.

Berlin, 22.03.12

Am Donnertstagabend (22.03.2012) wird in Berlin zum 21. Mal der deutsche Musikpreis ECHO verliehen und wir sind gespannt, welche Skandale oder Peinlichkeiten sich dieses Jahr offenbaren. Ina Müller und Barbara Schöneberger führten beide schon mal die Show durch den Abend und erhoffen darf man sich einen frischen Schlagabtausch. Schließlich ist Ina Müller vor allem für ihre vorlaute Art bekannt.

Jährliche Preisvergabe

Seit 1992 wird der ECHO jährlich von der Deutschen Phono-Akademie vergeben und die Rangfolge ergibt sich in den meisten Kategorien aus den gesammelten Wochenergebnissen der Media-Control-Verkaufscharts aus knapp einem Jahr. In einigen Kategorien wählt eine Jury die Preisträger, der erfolgreichste Live-Act national wird allerdings über ein Online-Voting bestimmt.

Diese Stars haben sich angekündigt

Für 2012 haben sich Stars wie Katy Perry, Herbert Grönemeyer, Marilyn Manson, Lana Del Rey und viele andere angekündigt. Auf der Bühne dürfen sich die Zuschauer auf spannende Auftritte gefasst machen, denn Marilyn Manson wird mit der Band Rammstein auf der Bühne stehen. Auch US-Star Barry Manilow, DJ David Guetta, die schwedische Band Mando Diao und die dänische Sängerin Aura Dione wollen sich das Event nicht entgehen lassen.

Die Nominierungen

Die ECHO Nominierten bestehen aus einer Mischung aus Alt-Stars und vielen Newcomern. Rapper Casper (XOXO) gehört mit vier Nominierungen zu einem der Favoriten. Neben dem Berliner Sänger Tim Bendzko haben die Band Frida Gold, Singer/Songwriter Gotye und Herbert Grönemeyer eine dreifache Chance auf den begehrten Musikpreis. Als internationale Musiker sind Chris de Burgh, Gotye, Bruno Mars, Milow und James Morrisson Anwärter beim ECHO. Als Künstlerinnen nominiert wurden Adele, Caro Emerald, Lady Gaga, Zaz und posthum Amy Winehouse.

Bei solch einem hohen Promi-Aufgebot sind Skandale schon fast vorprogrammiert.

Wir haben für Sie in unserer Kurztextgalerie einige Faux-Pas aus vergangenen ECHO-Verleihungen gesammelt.

Das leisten sich die Promis auf der Bühne

Skandale und Peinlichkeiten beim ECHO

  • 1994 bekamen die Toten Hosen ihren ersten Echo und setzten sofort ein Statement gegen die Musikindustrie. Sie kamen mit einer Papiermülltüte auf die Bühne, um den verhassten Preis sofort zu entsorgen.

  • Comedian Ingo Appelt vergriff sich 2001 ziemlich im Ton. Seine Witze über Bundesaußenminister Joschka Fischer und Umweltminister Trittin kamen beim Publikum nicht sonderlich gut an und auch Bundespräsident Rau war davon gar nicht begeistert. Das zeigte er mit einem eindeutig verzogenen Gesichtsausdruck.

  • Die Berliner Skandal-Band Rammstein ist für seltsame Auftritte bekannt und so wundert es kaum, dass die Gewinner des Abends 2005 nie vollzählig auf der Bühne erschienen und sich lediglich mit einem knappen „Danke“ für die beiden Preise bedankten. Bei der zweiten Ehrung raunte Sänger Till Lindemann abschließend in das Mikrofon: „Danke, aber eigentlich haben wir keine Lust darauf“.

  • Zusätzlich hatte die Band Rammstein bei der Preisverleihung 2005 scheinbar ordentlich an Gewicht zugelegt. Die Männer kamen alle in Fettanzügen und wurden von Maskenbildnern dick modelliert. (Siehe Foto)

  • Die Band Oomph! durfte 2006 nicht bei der ECHO-Verleihung dabei sein, denn der Fernsehsender RTL schloss die Gruppe auf Grund eines Songs aus. Grund dafür war der Titel „Gott ist ein Popstar“ mit einer damit verbundenen Diskussion um die Mohammed Karikaturen. Viele Radio- und TV-Sender weigerten sich, dieses Lied zu spielen.

  • 2007 kam Skandal-Rapper Bushido mal ganz versöhnlich auf die Bühne um seinen Preis entgegen zu nehmen und küsste sogar seine Bandmitglieder. Anschließend erzählte er den Reportern, sein Armband habe er zum Sonderpreis von 200.000 Euro erstanden. Wen interessiert's?

  • Bei der Echo-Verleihung 2010 gab es eine explosive Mischung. Oliver Pocher verkündete die Auszeichnung für „Bestes nationales Video“ und ausgerechnet  Rüpel-Rapper Sido war der Preisträger. Dieser wurde zu der Zeit von Pochers Freundin Sandy Meyer-Wölden verklagt, weil er sie 2009 bei der „Comet“-Preisverleihung als „olle Crack-Braut“ bezeichnete. Oliver Pocher begrüßte ihn mit dem Satz „Die Klage läuft ja noch“, Sido bedankte sich bei seinen Fans mit dem Mittelfinger und verabschiedete sich von Pocher mit den Worten „Grüß deine Freundin, grüß Sandy“. Absolut unangemessen bei einer Preisverleihung.

  • 2010 bot jedoch einen weitere Peinlichkeit, denn die Moderatoren Matthias Opdenhövel und Sabine Heinrich kämpften sich durch englische Unterhaltungen und Opdenhövel kauderwelschte zu Robbie Williams „Are you from the market?“ Als dann auch noch der Dolmetscher für einen Moment ausfiel, schienen die beiden Moderatoren völlig aufgeschmissen zu sein und redeten vollkommen aneinander vorbei.

  • Selbst bei der Regie blieb im Jahr 2010 kein Patzer aus und da um 22:45 Uhr noch nicht alle Preise vergeben waren, erhielt Peter Maffay noch schnell den Echo für sein Lebenswerk und die restlichen Kategorien wurden Off-Air vergeben. Schade für die übrigen Preisträger.

  • 2011 brachte Moderatorin Ina Müller frischen Wind in die Show. In ihrem unpraktischen Kleid stolperte sie singend bis zur Bühne, räkelte sich auf dem Schoß von Musikproduzenten und schmierte ihrem Co-Moderator Sahnetorte ins Gesicht. Der Höhepunkt war jedoch, als sie sich mit Robbie Williams kurzerhand zu einem Quickie verabredete. Mehr als sie traut sich an diesem Abend niemand.

  • Auch bei der ECHO-Verleihung 2011 machte die Band Rammstein ihrem Ruf wieder alle Ehre. „Sowas kann passieren, wenn man das Publikum wählen lässt. Wir wollen uns bedanken bei...Vattenfall. Sonst wär’s hier dunkel“, grummeln die Jungs emotionslos ins Mikrofon und belassen es dabei.