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Radio Hamburg

Oscar-Preisträger und Friedensbotschafter

George Clooney erhält Deutschen Medienpreis

Baden-Baden, 27.02.2013

George Clooney wurde als politischer Mensch für seinen Einsatz in der Krisenregion Darfur gewürdigt. Dafür hat er den Deutschen Medienpreis erhalten.

Nach seinem Oscar-Erfolg für den von ihm mitproduzierten Film "Argo", kann sich George Clooney über einen weiteren Preis freuen. Am Dienstag (26.02.) wurde ihm der Deutsche Medienpreis für sein Engagement für Frieden und Menschlichkeit überreicht. Der 51-Jährige setzt sich für Menschenrechte ein und nahm den Preis als "Ikone der Filmbranche" entgegen.

Clooney bedankte sich mit einer nachdenklichen, aber auch humorvollen Rede. "Mein Ziel ist es, an den Dingen weiterzuarbeiten, die mich interessieren." Er nutze seine Bekanntheit, um Bedürftigen Menschen zu helfen. "Ich habe das Glück zu verstehen, dass ich nur eine gewisse Zeit im Scheinwerferlicht stehe." Er wolle diese Zeit nutzen. "So lange das Auto fährt, fahre ich es schnell."

Ursula von der Leyen hielt Laudatio

Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen hielt eine Laudatio auf Clooney und würdigte diesen für seinen Mut. "Wenige Weltstars trauen sich, so klar Position zu beziehen." Clooney habe großen Einsatz für die Menschen in der Krisenregion Darfur im Sudan gezeigt. Er setzt sich seit vielen Jahren für die Einhaltung der Menschenrechte ein. Dies hob auch von der Leyen hervor. "Clooney macht Dinge ganz oder gar nicht", so die Ministerin. Der Schauspieler schaut nicht weg. Er setze sich dem Leid der Menschen aus und nutze dann seine Kontakte und sein Geld, um den Menschen zu helfen. "So kann niemand mehr sagen, er habe von nichts gewusst." Dank ihm schaue die Welt weiterhin auf Darfur und somit sei auch ein Friedensprozess gestartet.

Clooney als "reflektierender Leuchtturm"

Preisstifter Karlheinz Kögel, Gründer des Unternehmens Media Control, betont in seiner Rede, dass es die Besessenheit sei, immer alles zu geben, was Clooney auszeichne. Er stellte Clooney metaphorisch als "reflektierenden Leuchtturm" dar, der das auf ihn gerichtete Licht zurückrichte auf die Menschen, die im Dunkeln und Vergessen sind.

Großes Engagement

Clooney selbst war mehrfach in die Region Darfur gereist und hatte selbst für die Einhaltung der Menschenrechte demonstriert  Sein Engagement ging sogar so weit, dass er im vergangenen März bei einer lautstarken Protestaktion vor der sudanesischen Botschaft in Washington zusammen mit seinem Vater festgenommen wurde. Mit seinem Schauspieler-Kollegen Brad Pitt und weiteren Prominenten hat er die Organisation "Not on our Watch" gegründet. Er finanzierte eine Satellitenanlage, mit der im Internet die Ereignisse in Darfur beobachtet werden können.

Lied gewidmet

Andere Gäste der Verleihung des Deutschen Filmpreises waren Schauspielerin Veronica Ferres, Gewichtheber Matthias Steiner, die Moderatoren Günther Jauch, Kai Pflaume und Thomas Gottschalk. Die 16-jährige Birdy performte ihren Song "People Help The People", den sie dem Friedensbotschafter Clooney widmete.

(dpa/isc)

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