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Radio Hamburg

Amtsgericht Berlin

Bushido muss 19.500 Euro zahlen

Bambi Bushido

Bushido bei der Bambi-Verleihung im November 2011.

Bushido soll sich nach Justizangaben wegen einer Verkehrssünde mit dem Mann vom Ordnungsamt gezofft haben.

Berlin - Der heftig umstrittene Rapper Bushido muß eine Geldstrafe von 19.500 Euro zahlen. Vor gut einem Jahr soll sich der 33-Jährige geweigert haben, einen Strafzettel über 15 Euro zu zahlen. Es hat Streit mit einem Mitarbeiter des Ordnungsamtes gegeben und Bushido hat den Hilfspolizisten als "Idioten" beschimft. Jetzt haben Berliner Richter den Bambi-Preisträger für Integration wegen Beleidigung zu der Geldstrafe verurteilt.

Ein Gericht erließ bereits einen Strafbefehl in Höhe von 21.000 Euro. Bushido legte Widerspruch ein. Der Fall kam schon im Juni vor Gericht. Der Prozess platzte.

Bushido - kein unbeschriebenes Blatt

Bushido, der als einer der erfolgreichsten Rapper Deutschlands gilt, hatte sich den Angaben zufolge krank gemeldet. Der Musiker stand schon einmal wegen Beleidigung vor Gericht. Im Jahr 2009 hatte er einen Polizisten beschimpft und dafür 10.500 Euro Geldstrafe gezahlt. Vorigen Monat wurde Bushido der Bambi-Medienpreis verliehen. Die Ehrung löste einigen Wirbel aus. Volkssänger Heino gab die goldene Trophäe, mit der er 1990 geehrt wurde, aus Protest zurück. Bushido bekam Schallplatten in Gold und eine Auszeichnung in Platin für das Soloalbum "Von der Skyline zum Bordstein zurück". Eine Biografie über ihn kletterte im Jahr 2008 auf Platz 1 der "Spiegel"-Bestsellerliste. Kritiker werfen dem 33-Jährigen vor, mit
menschenverachtenden Texten Karriere gemacht zu haben. (dpa)