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Radio Hamburg

Einschätzung von Michael Thiel

Hotel-Ausraster von Percival Duke

Percival Duke Voice of Germany

Percival Duke ist der schrägste Kandidat von "The Voice of Germany".

Diplompsychologe Michael Thiel erklärt im Telefon-Interview, wieso Casting-Kandidaten wie Percival Duke unter so hohem Druck stehen.

Berlin - Percival Duke ist der Star der neuen Casting-Show „The Voice of Germany“ und scheinbar benimmt er sich auch schon so.

Am Wochenende ist er aus dem Kandidaten-Hotel geschmissen worden. Im Berliner „nhow“-Hotel soll der 46-Jährige beim Frühstück ausgerastet sein und eine Mitarbeiterin beschimpft haben. Der Grund: Es hat am Frühstücksbuffet keine Bananen gegeben. Im weiteren Verlauf soll er noch andere Mitarbeiter beschimpft und sich trotz mehrmaliger Aufforderung nicht beruhigt haben. Daraufhin hat das Hotel-Management ihm Hausverbot erteilt.

Wir haben mit Michael Thiel gesprochen. Er ist Diplompsychologe aus Hamburg und betreut die Künstler von „The Voice of Germany“ hinter der Bühne.

Was sagen Sie denn zu der Geschichte?

„Ich als Coach und Psychologe habe ja Schweigepflicht. Das heißt, ich werde nicht direkt etwas zu Percival sagen. Aber ich kann Ihnen sagen, dass der Druck, der auf den Kandidaten jetzt herrscht – auch durch diese Live-Shows – richtig heftig ist. Und bin jetzt gerade wieder aus Berlin nach Hamburg gekommen, ich bin vollkommen durch. Weil die Herrschaften und auch der Psychologe in dem Fall, wir haben einen richtig langen Tag. Gerne von morgens um neun bis zum anderen Morgen und dann wird es richtig kritisch.“

Das heißt also Sie können uns einfach nur bestätigen, dass bei so einer Show so ein Druck ist, dass das einfach mal raus muss?

„Es gibt Menschen, dazu gehört Percival sicherlich auch, die haben eigene Wege mit Druck umzugehen. Und auch wenn ich das nicht gut heiße, egal wer es jetzt ist, dass jemand ausrastet und wohlmöglich Leute bepöbelt oder so etwas, das gehört sich sowie so nicht. Aber wenn dann Übernächtigung und der andere Druck dazu kommt, dann ist so zu sagen die gute Kinderstube so ein bisschen lahmgelegt und dann fängt der eine oder andere vielleicht sogar an rumzuzicken. Das Format und die Talente an sich sind aber sehr harmonisch und sehr nett. Die stützen sich auch untereinander so, dass so ein Ausraster glaube ich, ganz bestimmt die absolute Ausnahme sein wird.“