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Radio Hamburg

#Mundpropaganda

Küssen kann man nicht alleine

Berlin, 17.05.2015

"Gentlemen gegen Homophobie" heißt die aktuelle Kampagne von dem Magazin GQ und setzt sich für die Rechte der Schwulen ein.

Die Kampagne der  GQ für mehr Toleranz gegenüber homosexuellen Menschen ist zwar etwas älter - zum internationalen Tag gegen Homophobie aber umso wichtiger.

Was ist besonders an einem Kuss? Eigentlich gar nichts und genau deshalb haben im Dezember 2013 viele männliche Prominente bei der großen GQ-Kampagne "Gentlemen gegen Homophobie" mitgemacht und sich gegenseitig vor der Kamera geküsst. Zum internationalen Tag gegen Homophobie am Sonntag (17.05) wollen wir Euch die Aktion nochmal präsentieren.

Promis gegen Homophobie

Egal ob Herbert Grönemeyer mit Augst Diehl, Fettes Brot oder Revolverheld, insgesamt haben 13 Prominente ein Zeichen gegen Homophobie gesetzt. Dabei sind alle anwesenden Männer heterosexuell, alleine aus Protest und aus Solidarität gegenüber den Homosexuellen küssen sie sich.

Jeder darf sich persönlich entfalten

Die Botschaft ist eindeutig: Jeder Mann muss die freie Entscheidung in der Liebe haben und sich nicht von anderen beeinflussen lassen. In der westlichen Welt ist diese Ansicht längst verbreitet. Homophobie existiert, besonders unter jungen Menschen, kaum noch.

Homophobie weiterhin präsent

Doch parallel dazu gibt es in vielen anderen Ländern eine Gegenbewegung. In vielen Ländern gilt schwule Liebe weiterhin als Straftat und wird mitunter mit dem Tod bestraft. Auch vor weltlichen Großveranstaltungen macht der Hass auf Schwule nicht halt. Im WM-Austragungsland Katar sollen Einwanderer und Gastarbeiter auf ihre sexuelle Orientierung getestet werden und ihnen gegebenenfalls ein Visum untersagt werden. Ein weiteres Beispiel ist Russland. Eltern fordern lautstark ein Auftrittsverbot für Elton John.

#Mundpropaganda  

Die GQ will ihre Leser mit der Kampagne "Gentlemen gegen Homophobie" wachrütteln und appelliert an die Vernunft der Menschen. Jeder Mensch darf sich persönlich entfalten und seine Sexualität ausleben.

(fbu/san)

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