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Radio Hamburg

Tötungs- und Gewaltfantasien

Staatsanwaltschaft prüft Strafanzeige gegen Bushido

Berlin, 16.07.2013
Bushido, Rapper, Getty Images

Die Staatsanwaltschaft prüft jetzt die Strafanzeige von Klaus Wowereit gegen den Rapper Bushido.

Zieht Bushidos Hasslied Konsequenzen nach sich? Die Staatsanwaltschaft prüft jetzt die Strafanzeige von Wowereit gegen den Rapper. 

Die Empörung über Bushidos Hasslied ist immer noch groß. Die Strafanzeige von Berlins Bürgermeister Klaus Wowereit gegen den Rapper wird jetzt von der Staatsanwaltschaft geprüft. Äußerungen über die konkreten Vorwürfe in dem Ermittlungsverfahren gibt es bisher noch nicht.

Bundesprüfstelle entscheidet bis Mittwoch

Nach dpa-Informationen geht es um Beleidigung und möglicherweise Volksverhetzung in einem umstrittenen Song. Die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien kündigte an, bis Mittwoch (17.07.) zu entscheiden, ob der Song auf den Index kommt. Ein Ermittlungsverfahren hatte die Berliner Staatsanwaltschaft von sich aus eingeleitet, Wowereits Anzeige kam hinzu.

Wie lange die Prüfung dauert und was daraus wird, ist noch offen - das weitere Verfahren liege jetzt in den Händen der Staatsanwaltschaft, wie ein Senatssprecher verlauten ließ.

Song enthält Tötungs- und Gewaltfantasien

Der Song "Stress ohne Grund" enthält Tötungs- und Gewaltfantasien sowie schwulenfeindliche Parolen. Namentlich werden Wowereit, der FDP-Bundestagsabgeordnete Serkan Tören, Comedian Oliver Pocher und die Grünen-Chefin Claudia Roth genannt und beleidigt oder bedroht. Die Vorsitzende der Prüfstelle, Elke Monssen-Engberding, sagt, dass die Plattenfirma bis Dienstagabend (16.07.) schriftlich Stellung kann. Dann werde darüber beraten.

Wenn das Lied "Stress ohne Grund" für Minderjährige gesperrt wird, müssen die CDs aber erst vom kommenden Montag an aus den Regalen verschwinden. 

Den Songtext können Sie hier lesen. 

(dpa/pgo)