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Radio Hamburg

Preise, Stars und Sternchen

Die Gewinner des deutschen Fernsehpreises

Köln, 04.10.2013

Die Privatsender gehen beim 15. Deutschen Fernsehpreis fast leer aus. Schauspieler Ottfried Fischer wird für sein Lebenswerk geehrt.

Bei der Gala am Mittwochabend (02.10.) in Köln ging lediglich die Auszeichnung in der Kategorie Beste Show an ProSieben und Sat.1 - für die Tanzreihe "Got to Dance". Für sein Lebenswerk wurde Schauspieler Ottfried Fischer (59) geehrt. Susanne Wolff wurde Deutschlands Beste Schauspielerin, Matthias Brandt Deutschlands Bester Schauspieler.

Susanne Wolff – Deutschlands Beste Schauspielerin

Susanne Wolff, Jahrgang 1973, wurde mit dem Fernsehpreis für ihre Leistung im ARD-Drama "Mobbing" zu Deutschlands Bester Schauspielerin geehrt. Sie sagte nach der Laudatio von Schauspieler-Kollegen Henning Baum: "Mein Herz rast schon seit 3 Uhr heute. Es waren schöne drei Wochen, seitdem ich von der Nominierung weiß." Die gebürtige Bielefelderin siegte gegen die Konkurrentinnen Nadja Uhl, Claudia Michelsen, Julia Jäger und Alice Dwyer.
Matthias Brandt - Deutschlands Bester Schauspieler

Der 51-jährige Brandt erhielt die Auszeichnung für seine Leistungen in den TV-Filmen "Polizeiruf 110: Der Tod macht Engel aus uns allen", "Polizeiruf 110: Fieber", "Eine mörderische Entscheidung" und "Verratene Freunde". Brandt setzte sich gegen die Kollegen Robert Atzorn, Volker Bruch, Tom Schilling, Lars Eidinger und Jan Josef Liefers durch. Brandt sagte, er nehme "einen Preis entgegen, den es eigentlich nicht gibt. In der Reihe dieser Nominierten schon gar nicht."

Ottfried Fischer - Lebenswerk

Der Preis für sein Lebenswerk ging an Ottfried Fischer - er schockierte das Publikum bei seinem Auftritt zunächst mit den Worten: "Ich nehme diesen Preis nicht an." Für einen Augenblick herrschte Stille unter den 1300 Gästen im Kölner Coloneum, bis Fischer nachschob: "Eine Pointe!" Vor fünf Jahren hatte der Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki mit dieser Bemerkung die Auszeichnung abgelehnt, weil ihm viele TV-Sendungen, die an jenem Abend prämiert wurden, nicht passten.

Der Bulle von Tölz

Fischer ist unter anderem bekannt als "Der Bulle von Tölz" auf Sat.1, mit dem Kabarett-Treff "Ottis Schlachthof" im Bayerischen Fernsehen und als "Pfarrer Braun" in der ARD - dafür steht er gegenwärtig letztmalig vor der Kamera. Fischer kündigte an, an einem Kabarettformat zu schmieden, mit dem er irgendwo im kommerziellen Fernsehen auftreten will - vielleicht gibt es dann wieder mehr Preise für die Privaten.

Preise, Stars und Sternchen

Die Gewinner des deutschen Fernsehpreises

  • Bester Mehrteiler

    "Unsere Mütter, unsere Väter"

  • Bester Fernsehfilm

    "Operation Zucker"

  • Beste Serie

    "Zeit der Helden"

  • Beste Schauspielerin

    Susanne Wolff 

  • Bester Schauspieler

    Matthias Brandt

  • „Förderpreis“ für Jungschauspieler

    Leonard Carow

  • Beste Unterhaltung

    "Got to Dance"

  • Bestes Dokutainment

    "Auf der Flucht – Das Experiment"

  • Beste Comedy

    "Götter wie wir"

  • Beste Dokumentation

    "Hudekamp – Ein Heimatfilm"

  • Beste Reportage

    "Staatsgeheimnis Bankenrettung"

  • Beste Informationssendung

    "auslandsjournal XXL"

  • Beste Sportsendung

    "sport inside"

  • Besondere Leistungen

    Hans-Georg Ullrich und Detlef Gumm für ihre Langzeitdokumentation "Berlin – Ecke Bundesplatz"

    Richard David Precht für seine Gesprächsreihe "Precht"

    Dr. Joachim A. Lang, Götz George und Jan George für das Dokudrama "George"

  • Publikumspreis

    "heute-journal"

(dpa/kru)

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