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Radio Hamburg

Udo Lindenberg

Ehemaliger bester Freund fordert 500.000€

Hamburg, 22.03.2014
Udo Lindenberg Interview Atlantic, September 2011

Udo Lindenberg könnte nach der Klage seines ehemaligen Bodyguards bald 500.000 Euro leichter sein.

Eddy Kante, der ehemalige Bodyguard von Udo Lindenberg, verklagt seinen ehemals besten Freund auf über 500.000 Euro.

33 Jahre lang waren der Panikrocker Udo Lindenberg und sein Bodyguard, Chauffeur und Mädchen für Alles Eddy Kante die besten Freunde, doch bei Geld hört die Freundschaft bekanntlich auf. Kante hat seinen Ex-Chef jetzt verklagt und fordert 563.000 Euro ausstehenden Arbeitslohn.

Wie siamesische Zwillinge

Lindenberg beschrieb die Beziehung zu dem 54-jährigen Kante als sehr harmonisch und meinte, dass die beiden immer füreinander da gewesen seien. "Wir sind Komplizen", hat Lindenberg über seinen langjährigen Freund gesagt. Doch seitdem der Ex-Bodyguard ein Buch über das Leben mit dem Panik-Star veröffentlicht hat, ist es mit der Freundschaft zwischen den Komplizen aus. Lindenberg zeigte sich nach der Veröffentlichung des Werkes zornig: "In meinem Herzen kocht das Blut". Da der Musiker auf Änderungen in dem Buch bestand, wurde der Verkauf des Buches vorläufig gestoppt und Kante wurde von Lindenberg beurlaubt.

Zu wenig Lohn?

Nun schießt Eddy Kante zurück und behauptet laut Informationen der "Bild Zeitung", Lindenberg habe ihm während seiner Arbeit als Personenschützer viel zu wenig Lohn gezahlt. Er habe bis zu 16 Stunden am Tag arbeiten müssen, jedoch nur einen Arbeitslohn von 1500 bis 1800 Euro erhalten. Angemessen gewesen wären aus der Sicht Kantes 6500 Euro. Lindenberg sagte der "Bild", dass er sehr traurig über das Ende der Freundschaft sei, die Klage aber für einen vorgezogenen Aprilscherz halte. Bei Facebook legte er nach und erklärte, dass die Anschuldigungen völlig aus der Luft gegriffen und abstrus seien. Außerdem attestierte er Kante "kompletten Realitätsverlust".

Prozessauftakt

Zum Prozessauftakt am Freitag (21.03) vor dem Hamburger Arbeitsgericht erschienen die ehemaligen Freunde beide nicht. Der Richter deutete jedoch bereits an, dass die Klage wenig Erfolg versprechend sei und schlug einen Vergleich in Höhe von 10 Prozent vor. Am 4. Juni werden die beiden deshalb persönlich vor dem Gericht erscheinen müssen. Es wird das erste Mal seit langer Zeit sein, dass sich die ehemaligen Komplizen wieder ins Gesicht sehen.

(san)

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