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Radio Hamburg

Michael-Jackson-Special

Ein Jahr nach seinem Tod

Der King of Pop ist auch noch ein Jahr nach seinem Tod der König der Superlative.

Wo waren Sie am 25. Juni vor einem Jahr? Sie wissen bestimmt noch, wie Sie reagiert haben, als es die Schocknachricht die Runde machte: der King of Pop ist tot! Am 25. Juni 2009 um 14:26 Uhr (Ortszeit Los Angeles) wurde Michael Joseph Jackson im Alter von 50 Jahren im Ronald Reagan UCLA Medical Center in Los Angeles für tot erklärt. Todesursache war eine akute Vergiftung durch das Narkotikum Propofol.

Aber damit ist der Hype um Michael Jackson nicht vorbei. Ganz im Gegenteil: Gerade sein Tod treibt skurrile und merkwürdige Blüten. Ob der erbitterte Streit ums Erbe und das Sorgerecht für die drei Kinder oder Jacksons traumatische Kindheit durch den tyrannischen Vater - alles wurde vermarktet, an die Öffentlichkeit gezerrt und ausschweifend zur Schau getragen.

Der Profit mit seinem Tod

Auch nach seinem Tod klingelt mit der Marke Jackson die Kasse. Das „Billboard“-Magazin rechnete jetzt vor, dass der King of Pop im abgelaufenen Jahr seit seinem Tod schätzungsweise an die 800 Millionen Euro Umsatz gemacht hat. So verkaufte Jackson über 33 Millionen Alben, 800.000 Alben der "Jackson 5" gingen ebenfalls über die Theke. Auch die Verkäufe von Souvenirs spülten 28 Millionen in die Kasse sowie 316 Millionen Euro für die Film und Fernsehrechte von „This Is It“. Und es kann noch mehr werden, denn Sony hat jetzt schon angekündigt bis 2017 weitere Alben von Jackson zu veröffentlichen, die bis zu 200 Millionen Euro einbringen könnten.

Neben den Bildern seiner Karriere und seinen zu Lebzeiten erreichten Rekorden, zeigen wir Ihnen, welche verrückten Streitigkeiten, Eklats und Erfolge es innerhalb eines Jahres nach Michael Jackson Tod gibt.

Künstler der Superlative: Rekord-Liste

Deshalb ist der King of Pop für seine Fans unsterblich:

  • Das meistverkaufte Musikalbum der Welt : „Thriller“ von 1982 mit ca. 100 Millionen verkauften Exemplaren.

  • Der höchstdotierte Plattenvertrag aller Zeiten : 890 Millionen US-Dollar von Sony, 1991.

  • Männlicher Solokünstler mit den meisten Nr.-1-Singles in den US-amerikanischen Charts (14).

  • Erster Sänger, der von Null auf Platz 1 der US-Singles Charts einstieg : „You Are Not Alone“, 1995.

  • Erfolgreichste Konzertserie : Im Sommer 1988 waren seine Konzerte für sieben Nächte im Wembley-Stadion in London ausverkauft, insgesamt besuchten 504.000 Menschen diese sieben Konzerte.

  • Der Künstler, der die meisten Grammy Awards bei einer Verleihung gewann: 8 Stück, 1984.

  • Die meisten Nr.-1-Hits eines Albums in den USA: „Bad“ – fünf Singles dieses Albums erreichten die Spitzenposition.

  • Das meistverkaufte Musikvideo der Welt : Die Videokassette „Making Michael Jackson’s Thriller“ von 1983.

  • Höchstbezahlter Prominenter für Werbespots : Pepsi zahlte ihm 12 Millionen US-Dollar, damit er für sie vier Werbespots dreht.

  • Künstler mit den teuersten Videoclips aller Zeiten : „Scream“ (bis heute), „Black Or White“, sowie „You Rock My World“, die jeweils mehrere Millionen Dollar verschlangen. Ebenfalls in die Millionen gingen die Produktionen der Clips „Remember The Time“ sowie „In The Closet“.

  • Im Guinness-Buch der Rekorde ist Jackson der Eintrag „erfolgreichster Unterhaltungskünstler aller Zeiten“ gewidmet.

 

Ob Sorgerecht, Vermögen oder die Schuld an seinem Tod: In dem vergangenen Jahr wurden mehr als nur eine Schlammschlacht ausgefochten. Wir zeigen Ihnen die wichtigsten und verworrensten Streitpunkte seit Michael Jacksons Tod.

Das Jahr nach seinem Tod

Geld und Macht: Die Marke Michael Jackson

  • Juli 2009: Kaum ist der King of Pop tot, bricht schon der erste Familienstreit aus: Vater Joe und seine Brüder wollen Michael Jackson auf seiner Neverland Ranch beerdigen, Mutter Katherine, die das alleinige Entscheidungsrecht für sich beanspruchen wollte, und die Schwestern von Michael sind dagegen. Die Beerdigung findet schließlich im Forest Lawn Memorial Park in Los Angeles statt.

  • Drei Wochen nach seinem Tod kommen Michael Jacksons Kinder nach heftigen Diskussionen über das Sorgerecht vorerst bei deren Großmutter Katherine unter. Diese soll der Mutter der beiden älteren Kinder Paris (11) und Prince Michael (12) sogar vier Millionen Dollar geboten haben, damit sie freiwillig auf das Sorgerecht verzichtet. Die Mutter von Prince Michael II. hatte Michael Jackson immer geheim gehalten.

  • Joe Jackson plant schon kurz nach Michaels Tod, seine drei Enkelkinder auf Tournee zu schicken: Bei Prince Michael, Paris und Prince Michael II. (auch Blanket genannt) erkenne er schon jetzt das nötige Talent. Auch deshalb seien Großmutter Katherine und Mutter Debbie Rowe um eine schnelle Einigung im Sorgerechtsstreit bemüht. Schließlich wird entschieden: Die Kinder bleiben bei ihrer Großmutter.

  • Michael Jackson bedachte in seinem Testament den Jackson-Familienfonds, der von Anwalt John Branca und Musikmanager John McClain verwaltet wird. Nach seinem Tod bleibt Michaels Millionen-Vermögen seiner Familie also vorerst verwehrt. Ein Antrag seiner Mutter, in Entscheidungen um das Erbe einbezogen zu werden, wird von einem Richter abgelehnt. Vater Joe Jackson bekommt so oder so keinen einzigen Cent.

  • Vater Joe Jackson wirft dem Konzertveranstalter von Michaels Comeback-Tour vor, gegen dessen Willen die Anzahl der Konzerte auf 50 erhöht zu haben. Dadurch hätte man Michael, der selbst lediglich zehn Auftritten zugesagt hätte, einer viel zu hohen Belastung ausgesetzt. Randy Phillips, Chef von AEG Live, weist diese Kritik jedoch zurück: Michael hätte sich selbst dazu entschieden, noch 40 weitere Konzerte zu geben.

  • Mit Michaels Tod wird auch die Schlacht um die Rechte an sämtlichen Hits der Beatles, von denen der King of Pop zumindest noch 50 Prozent besaß, eröffnet. Der sogenannte „Beatles Katalog“ wird auf einen Gesamtwert von über einer Milliarde Dollar geschätzt und weckt auch das Interesse vieler Wall-Street-Investoren, die auf einen Kauf der Rechte spekulieren. Wer die Song-Rechte letztendlich erbt ist bisher nicht geklärt.

  • August 2009: Katherine Jackson will die Veranstalter von Michaels Comeback-Tour sowie den Leibarzt ihres Sohnes, Conrad Murray, vor Gericht bringen. Sie macht diese für den Tod von Michael Jackson verantwortlich und will sie wegen fahrlässiger Tötung in einem 100-Millionen-Dollar-Prozess anklagen. Ihrer Meinung nach hätten sie ihren Sohn solchen Belastungen ausgesetzt, dass dieser zu immer mehr Medikamenten griff.

  • Der ehemalige Kinderstar und Patenonkel von Michaels drei Kindern Mark Lester kann nicht ausschließen, der leibliche Vater von Michaels Tochter Paris zu sein. Er habe dem Popstar 1996 Sperma gespendet. Die Familie Jackson weist diese Gerüchte zurück und auch Mark Lester selbst lässt kurze Zeit später verlauten, niemals behauptet zu haben, der Vater von Paris zu sein. Ihm seien die Worte im Mund umgedreht worden.

  • Januar 2010: Die öffentliche Trauerfeier kostete den Steuerzahler Millionen. Darum fordert ein gewisser José Vallejos Jacksons Nachlassverwalter, er solle der Stadt Los Angeles 3,3 Millionen Dollar erstatten! Als Steuerzahler fühle sich Vallejos berechtigt, einen solchen Anspruch im Namen der Stadt zu stellen. Die Bemühungen der Stadtverwaltung, einen Teil der Kosten zurückzubekommen, schlagen jedoch fehl.

  • April 2010: Nach dem Tod des King of Pop gestalten Fans in München ein Denkmal von Orlando di Lasso mit Briefen und Postern zu einer Michael-Jackson-Pilgerstätte um. Wenig später wird das provisorische Denkmal von Gegnern beschmutzt und verschmiert – ein erbitterter Streit bricht aus. Das zweckentfremdete Denkmal wird von der Stadtverwaltung bisher geduldet - allerdings nur als Übergangslösung.

  • Juni 2010: Joe Jackson wirft seiner Frau Katherine eine Mitschuld am Tod ihres Sohnes vor. Seiner Ansicht nach starb Michael, weil sie ihn nicht von seiner Medikamentensucht hatte abbringen können. Das lässt Katherine natürlich nicht auf sich sitzen und schaltet einen Anwalt ein. Zu seiner Mutter hatte Michael Jackson immer ein gutes Verhältnis. Sein Testament sichert ihr 40 Prozent des Nachlasses, sein Vater dagegen geht leer aus.

Skurrile Randnotizen:

  • Michael Jackson kaufte 2006 auf einem französischen Markt ein - als Frau verkleidet!
  • Als Teenie litt der King of Pop an Akne: "Ich wusch mein Gesicht nur im Dunkeln"
  • Im Strichcode seiner "Thriller"-LP versteckte er seine private Telefonnummer
  • Über sein Zwischen-die-Beine-Fassen sagte Michael Jackson: "Die Musik zwingt mich!"
  • 2007 verlangte er in einem Hotel in London mehrere Schüsseln Haribo und ein Xylophon

Schauen Sie sich die folgenden Fotostorys an: