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Radio Hamburg

Regina Halmich

Klagt gegen Filmbiografie

Ex-Boxweltmeisterin Regina Halmich ist sauer, da ein Film über sie ins Kino kommt.

Sie hat gegen die Produzenten des Kinofilms "Königin im Ring" geklagt. Regisseurin Jung und Kameramann Kai Wiehagen hatten die Sportlerin von Juni 2007 bis zu ihrem letzten Kampf im November 2007 begleitet. Was dann aber bei dem Filmprojekt herauskam, davon war Regina dann ziemlich überrascht: "Der Film sollte im Fernsehen laufen, das hatten wir vereinbart" sagt sie. Einen Kinofilm habe sie aber nicht gewollt, dieser sei "klammheimlich" entstanden. Regina beklagt sich weiter: "Die Regisseurin hat sich mein Vertrauen und das meiner Eltern erschlichen und uns arglistig getäuscht. Zur Premiere gehe ich nicht." Und sie gesteht: "Ich bin noch nie so ausgetrickst worden." Der Progress Film-Verleih will "Königin im Ring" ungeachtet des Streits wie geplant am Donnerstag (3.Juni) ins Kino bringen.

Regina Halmich hat mit den Produzenten zunächst einen Vertrag über ihre Mitwirkung und die Sendung des Films im Fernsehen unterzeichnet. Für einen Kinofilm ist dann ein Extra-Verwertungsvertrag nötig. Regina unterschrieb zwar eine Vereinbarung, mit der sie auf so einen Verwertungsvertrag verzichtete, gab aber später an, ihr sei vorgetäuscht worden, dass es sich um eine Formalie zur Erlangung staatlicher Fördergelder handle. Das Landgericht gab ihr erst einmal recht und entschied, dass die Produzenten verpflichtet seien, Halmich sämtlichen Schaden zu ersetzen, der ihr mit der kommerziellen Verwertung des Films im Kino entstanden sei und künftig noch entstehe. Die Produzenten legten Berufung ein. Der Streit liegt nun beim Oberlandesgericht in Karlsruhe.