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Radio Hamburg

Krebserkrankung

Donna Summer ist tot

Donna Summer

Donna Summer ist tot.

Die Nachricht traf die Musikwelt wie ein Schock: Donna Summer ist tot.

Donna Summer, die Königin der Disco, ist tot. Die schwarze US-Sängerin, die in den siebziger und achtziger Jahren die Discocharts beherrschte, starb nach Angaben des Internetportals TMZ und des Senders CNN am Donnerstag in Florida an einer Krebserkrankung. Sie wurde 63 Jahre alt. Bis zuletzt hatte sie an einem neuen Album gearbeitet. Dass sie Krebs hatte, war in der Öffentlichkeit nicht bekannt.

"Mein Beileid für Donna Summers Familie und ihre Freunde", twitterte La Toya Jackson. "Wir werden sie schrecklich vermissen. Sie war warhaftig die Disco Queen." US-Sängerin und Schauspielerin Katharine McPhee ("Shark Night 3D") schrieb: "Ruhe in Frieden Donna Summer...Ich hoffe, du tanzt dort oben."

Durchbruch mit "Love To Love You Baby"

Die Karriere der in Boston geborenen LaDonna Andrea Gaines, wie sie eigentlich hieß, begann in Deutschland. Der Musikproduzent Hansjörg "Giorgio" Moroder hatte der jungen Frau empfohlen, einfach den Nachnamen ihres österreichischen Ehemannes Helmuth Sommer zu anglisieren. Die mit Moroder 1975 in München aufgenommene, erotisch hingestöhnte Single "Love To Love You Baby" wurde zu einem Skandal und einem Welterfolg.

Fünf Grammy-Auszeichnungen

Summer beherrschte jahrelang die Discocharts. Fünfmal gewann sie einen Grammy, elf ihrer Alben wurden mit Gold ausgezeichnet. Und mit "She Works Hard for the Money" sang sie 1983 die Hymne aller alleinerziehenden Mütter. Viele Stars der folgenden 30 Jahre, darunter Michael Jackson, Madonna und Beyonce, bekannten, von ihr beeinflusst zu sein. Der Ruhm hinterließ aber Spuren. Ende der siebziger Jahre kämpfte Donna Summer mit Depressionen und unternahm mehrere Selbstmordversuche. Der christliche Glaube gab ihr letztlich wieder Kraft.

Summer war zweimal verheiratet. Aus der ersten Ehe mit Sommer stammt ihre Tochter Mimi. 1980 heiratete sie den Musiker Bruce Sudano und hatte mit ihm die Töchter Brooklyn und Amanda.

(dpa/lhö)