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Radio Hamburg

Coldplay und Rihanna live

Gigantische Abschluss-Show bei den Paralympics

London, 10.09.2012
Rihanna und Coldplay live bei den Paralympics

Coldplay und Rihanna standen bei der Abschlussfeier der paralympischen Spiele live auf der Bühne.

Mit einer rauschenden Schlussfeier sind die 14. Paralympics in London zu Ende gegangen. Bei der Show waren Coldplay und Rihanna die Hauptattraktionen.

Mit einer rauschenden Schlussfeier sind die 14. Paralympics in London zu Ende gegangen. In der Abschlusszeremonie vor 80.000 Zuschauern im ausverkauften Olympiastadion waren am Sonntagabend die Musikband Coldplay und Superstar Rihanna die Hauptattraktionen. Vor der futuristischen Musikshow mit dem Titel "Festival of Flame" marschierten die Athleten aus 165 Nationen ein, die deutsche Fahne trug der 20 Jahre alte Thomas Schmidberger aus Plattling. Der Tischtennisspieler, der seit einem Unfall im Alter von drei Jahren querschnittsgelähmt ist, hatte bei diesen Behindertenspielen eine Silbermedaille im Mannschaftswettbewerb und eine Bronzemedaille im Einzel gewonnen.

Paralympisches Feuer erloschen

Der britische Premierminister David Cameron würdigte vor Beginn der Feier die Leistungen der "übermenschlichen" Athleten. "Wir werden uns für alle Zeiten an diesen Sommer erinnern", sagte der Regierungschef, der selbst einen schwerbehinderten Sohn hatte, der 2009 starb. "Über allem steht das öffentliche Engagement und was es für den Sport bringen kann", sagte Cameron. "Die Paralympics haben den Blickwinkel verändert." Der Präsident des Internationalen Paralympischen Komitees, Phil Craven, sprach im Rahmen der mehr als zweistündigen Show die Schlussformel für die Sommerspiele der Behinderten. "Die Spiele sind nach Hause gekommen, sie waren mitreißend und aus meiner Sicht die großartigsten Paralympics aller Zeiten", lobte der Kanadier und bedankte sich bei den Briten. Um 22.31 Uhr Ortszeit erlosch am Sonntagabend das paralympische Feuer.

China im Medaillenspiegel vorne

Im Medaillenspiegel setzte sich China mit 231 Mal Edelmetall (95 Gold, 71 Silber, 65 Bronze) überlegen durch. Das sind mehr Medaillen, als die zweitplatzierten Russen mit 102 (36-38-28) und die drittplatzierten Briten mit 120 (34-43-43) zusammen holten. Deutschland belegte mit 18 Gold-, 26 Silber- und 22 Bronzemedaillen Platz acht.
Mit 2,7 Tickets Millionen verkauften Tickets stellten die Organisatoren einen Rekord auf, in Peking waren es 1,29 Millionen gewesen, in Athen 2004 nur 850 000. Wie schon bei der olympischen Schlussfeier vor knapp vier Wochen gab Rio der Janeiro bei der Präsentation einen Vorgeschmack auf die Spiele in vier Jahren. Mit Samba und Hip-Hop-Rhythmen heizten die brasilianischen Musiker und Tänzer in der Arena ein.

(dpa/lhö)