Lieber User,

anscheinend hast Du einen Ad-Blocker aktiviert oder Javaskript deaktiviert. Um unsere Existenz zu sichern, sind wir als werbefinanzierter privater Radiosender auch im Internet auf Werbung angewiesen. Damit Du auch weiterhin alle Inhalte unserer Webseite nutzen kannst, bitten wir dich, Deinen Ad-Blocker zu deaktivieren oder radiohamburg.de als Ausnahme hinzuzufügen. Sobald Du das gemacht hast, kannst Du unsere Inhalte nach einem Reload der Seite ganz normal weiternutzen.

103.6 Grüße
Dein Radio Hamburg Team


*Sollte diese Meldung fälschlicherweise angezeigt werden, schicke uns bitte eine Mail an adblocker@radiohamburg.de

Es gibt neue Inhalte auf unserer Startseite - jetzt aktualisieren! [Schließen]
Radio Hamburg

Philip Seymour Hoffman

Ermittlungen und Abschied

New York, 07.02.2014
Philip Seymour Hoffman

Philip Seymour Hoffman verstarb am Sonntag (02.02.).

Während Freitag (07.02.2014) die Beisetzung des Schauspielers stattfindet, versuchen Ermittler und Medien herauszufinden, was zum Tod von Hoffman führte.

Freunde und Familie haben bei einer Totenwache in New York dem Oscar-Star Philip Seymour Hoffman gedacht. Die Gäste trafen sich am Donnerstag (06.02.) in einem Bestattungsinstitut in Manhattan.

Totenwache am Donnerstag

Auch Hoffmans frühere Lebensgefährtin Mimi O'Donnell und die drei gemeinsamen Kinder seien dort gewesen, berichtete das Internetportal «E-Online». Außerdem seien Schauspiel-Kollegen wie Amy Adams, Cate Blanchett und Joaquin Phoenix zu der Totenwache gekommen, hieß es. Am Freitag (07.02.) solle die Beisetzung im engsten Familienkreis stattfinden, eine größere Trauerfeier sei auch geplant.

Am Sonntag Tod aufgefunden

Hoffman war am Sonntag tot in seiner Wohnung in New York gefunden worden. In seinem linken Arm soll eine Spritze gesteckt haben. 65 Umschläge mit Heroin sollen in der Wohnung gefunden worden sein, weitere 5 seien leer gewesen.

Was führte zum Tod?

Er soll in einer Bar zum Abendessen gewesen sein, Freunde eingeladen und mit Schauspielerkollegen über neue Projekte gesprochen haben. Die «New York Times» versuchte am Donnerstag, die letzten Tage des Oscar-Preisträgers Philip Seymour Hoffman (46) zu rekonstruieren, das Blatt berief sich auf Polizeiangaben und sprach mit Freunden des Schauspielers. Die genauen Umstände seines Todes sind weiter unklar.

Die "New York Times" berichtete, dass der Schauspieler laut Polizeiangaben am Samstag 1.200 Dollar (umgerechnet etwa 890 Euro) von einem Geldautomaten nahe seiner Wohnung abgehoben habe. Hoffman habe dann am Abend einen Freund zum gemeinsamen Basketballschauen per SMS eingeladen, auf weitere Textnachrichten aber nicht reagiert.

Festgenommene erklären Unschuld

Drei Menschen, die im Zusammenhang mit Hoffmans Tod wegen Drogenbesitzes in New York festgenommen worden waren, erklärten sich am Mittwoch für unschuldig. 350 bei ihnen sichergestellte mutmaßliche Heroin-Päckchen hätten andere Aufschriften getragen als die in Hoffmans Wohnung, berichtete der Nachrichtensender CNN. Ein vierter Festgenommener war bereits am Dienstag wieder freigelassen worden.

Autopsie ohne Ergebnis

Eine erste Autopsie des Schauspielers blieb noch ohne Ergebnis. «Die Tests haben Resultate erbracht, die keine eindeutige Todesursache ergeben. Wir werden weitere Untersuchungen machen müssen», hatte Julie Bolcer vom Amt des Leichenbeschauers am Mittwoch der Nachrichtenagentur dpa gesagt. Das könne Tage, aber auch Wochen dauern.

Oscar für Truman Capote

Philip Seymour Hoffman wurde 46 Jahre alt. 2006 hatte er für seine Darstellung von Truman Capote den Oscar bekommen.

 

(dpa/kru)

comments powered by Disqus