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Radio Hamburg

George Clooney

Schwiegermutter hat Georgie doch lieb

London, 10.07.2014
George Clooney Deutscher Medienpreis

George Clooney und seine zukünftige Schwiegermutter Baria Alamuddin haben sich wohl doch ganz doll lieb.

Erst hieß es die Mutter von Clooneys Verlobter Amal Alamuddin hätte etwas gegen den Freund ihrer Tochter: Jetzt ist wohl doch alles gut im Paradies.

Es wäre auch wirklich verwunderlich gewesen, wenn eine Frau irgendetwas gegen George Clooney gehabt haben könnte. Am Dienstag (08.07) hatte die "Daily Mail" berichtet, dass es möglicherweise Zoff im Vorfeld der Hochzeit von George Clooney und Amal Alamuddin geben könnte: Clooneys Schwiegermutter, Baria Alamuddin, sei nämlich gar nicht begeistert von dem Freund ihrer Tochter. Jetzt rudert die Zeitung zurück und entschuldigt sich bei Clooney und der Familie Alamuddin.

Frei erfunden

Clooney hatte sich nach der Veröffentlichung der Geschichte darüber beschwert, dass die Geschichte frei erfunden sei und seine zukünftige Schwiegermutter sehr angetan von ihm sei. Daraufhin meldete sich die "Daily Mail" zurück und entschuldigte sich bei Clooney. Das Blatt hatte unter Berufung auf Quellen im Libanon und in Großbritannien berichtet, die Mutter seiner Verlobten Amal Alamuddin sei unzufrieden mit ihrem künftigen Schwiegersohn und habe das in der libanesischen Hauptstadt Beirut deutlich gemacht. Ihre Tochter, die ihn London erfolgreich als Menschenrechtsanwältin arbeitet, habe etwas Besseres verdient als einen Schauspieler.

Antwort von Clooney

Clooney beschwerte sich in einem Beitrag der US-Zeitung "USA Today" über die Berichterstattung: "Ich antworte so gut wie nie auf Boulevard-Geschichten, es sei denn es geht um jemand anderen und dessen Wohlbefinden." Seiner Meinung würde die "Daily Mail" allerdings mehrmals pro Woche frei erfundene Geschichten über ihn veröffentlichen. Mit der aktuellen Story sei die Zeitung aber zu weit gegangen: "Ich bin daran gewöhnt ... und es ist mir egal." Diese Geschichte sei aber nicht nur "komplett erfunden", sondern "unverantwortlich."

Niemand ist in einer Sekte

So sei etwa die Behauptung, seine angehende Schwiegermutter gehöre im Libanon den Drusen an und wolle einen drusischen Schwiegersohn, unsinnig, weil die Mutter seiner Verlobten keine Drusin sei. Seine künftige Schwiegermutter sei, seitdem er mit Alamuddin zusammen sei, nicht mehr in Beirut gewesen und sei keineswegs gegen die Hochzeit. Am schlimmsten sei aber die Behauptung, dass in Beirut über Traditionen in der drusischen Religion Witze gemacht würden, die mit dem Tod der Braut zu tun hätten. Derartige Witze seien unverantwortlich und sogar gefährlich. Damit überschreite die "Daily Mail" in seinen Augen die Linie von einer "lächerlichen Boulevardzeitung" hin zur Gewaltanstiftung.

Zeitung ganz kleinlaut

Nach dem Statement Clooneys gab sich die Zeitung ganz kleinlaut und ließ verlauten: "Wir akzeptieren Herrn Clooneys Versicherung, dass die Geschichte nicht richtig ist. Wir entschuldigen uns bei ihm, bei Amal Alamuddin und ihrer Mutter Baria." Der Artikel sei von einer freien Journalistin angeliefert worden, die über gute Kontakte in den Libanon verfüge und der die Redaktion vertraut habe. Der Vorfall werde jetzt untersucht und man habe den Artikel wieder entfernt. Na, dann kann die Hochzeit im September ja ohne Probleme kommen ...

(dpa/san)

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