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Radio Hamburg

Madonna

Zu berühmt für Geschworenendienst

New York, 08.07.2014
Madonna 2012

Madonna darf in den USA erst einmal nicht im Gerichtssaal Platz nehmen.

Wochenlang hatte sich Madonna um ihre Bürgerpflicht gedrückt - als sie dann endlich in einem New Yorker Gericht erschien, durfte sie auch gleich schon wieder gehen.

Manchmal hat Berühmtsein schon so seine Vorteile. Während die meisten Amerikaner nicht um die Bürgerpflicht des Geschworenendienstes herumkommen, bekam Popstar Madonna bei einem Gericht in Manhattan am Montag (07.07) eine ganz spezielle Sonderbehandlung und musste ihren Jurydienst nicht einmal antreten.

Eine Madonna wartet nicht

In den USA ist es ganz üblich, dass volljährige Amerikaner eine Vorladung zum Geschworenendienst im eigenen Wohnbezirk bekommen. Vor Gericht wird dann entschieden, wer schließlich zum Jurydienst antreten muss. Auch üblich ist es, dass sich die Amerikaner bei Gericht in lange Schlangen einreihen müssen, um für den Jurydienst aussortiert zu werden. Die 55-jährige Madonna allerdings tauchte im Gerichtsgebäude auf, wurde in ein abgetrenntes Büro gebracht, traf dort den Gerichtsvorsteher und durfte nach zwei Stunden Pläuschchen das Gebäude verlassen, ohne einen Gerichtssaal auch nur eine Sekunde von innen gesehen zu haben.

Hilfe abgelehnt

Laut dem Gerichtssprecher David Bookstaver waren an dem Tag genügend potenzielle Geschworene erschienen, sodass man die Hilfe des Stars nicht benötigt hätte und sie deshalb direkt wieder entlassen habe. In einem Nebensatz verfügt er dann noch hinzu, dass man außerdem vermeiden wollte, dass die Anwesenheit von Madonna bei Gericht für Trubel sorgen würde und den Auswahlprozess stören könnte. Die anderen vorgeladenen Bürger beschwerten sich laut US-Medien über die Sonderbehandlung der Sängerin, die eine Stunde zu spät und mit einer Herde Polizisten und Bodyguards im Schlepptau eintraf.

Eigenlob stinkt nicht

Wie die Zeitung "New York Daily News" schreibt, muss der Popstar jetzt erst wieder in sechs Jahren zum Geschworenendienst antreten, denn ihr Kurz-Auftritt vor Gericht wird ihr tatsächlich als Dienst für das Land angerechnet. Auch Madonna selbst denkt mit ihrem Zwei-Stunden-Geschworenen-Auftritt Großes für die USA getan zu haben. Auf ihrem Instagram-Account teilte die Sängerin das Bild eines Türknaufs aus dem Gerichtsgebäude und schrieb dazu: "Ich diene meinem Land! Melde mich bei der Auswahl zum Geschworenendienst! #esistheißhierdrin".

(san)

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