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Radio Hamburg

Born This Way-Stiftung

Skandal um Lady Gagas Stiftung

Hamburg, 15.03.2014
Lady Gaga, Universal Music 2013 950x720

Lady Gaga ist sowohl für schräge Outfits als auch für ihre Wohltätigkeit bekannt.

Die "Born This Way"-Stiftung von Lady Gaga gibt Millionenbeträge aus. Doch der Großteil landet in Werbe-, Reise- und Anwaltskosten.

Wohin geht das Geld? Das fragt man sich bei den meisten Stiftungen und hofft, dass es wirklich zu einem Großteil an die Bedürftigen geht. Das ist, wie sich in der Vergangenheit gezeigt hat, leider nicht immer der Fall. Ab welchem Betrag sind die Ausgaben für Anwälte, PR und Co. nicht mehr gerechtfertigt?

"Born This Way"-Stiftung

Lady Gaga ist nicht nur für ihre verrückten Outfits, sondern auch für ihren Wohltätigkeitssinn bekannt. Sie selbst hat auch eine eigene Stiftung ins Leben gerufen, die "Born This Way Foundation", benannt nach ihrem Erfolgsalbum. Die Foundation soll Jugendliche stärken, für Sicherheit in Gemeinden sorgen, aber auch Menschen in Höflichkeit und Toleranz unterrichten. Im Rahmen der Organisation tourte ein Bus unter dem Motto "Born To Be Brave" durch über zwanzig Städte der USA.

Millionen für Anwälte und PR

Dass Kosten anfallen ist selbstverständlich, aber die Ausgaben dieser Stiftung sind enorm hoch. In der "Born This Way" -Stiftung wurden 2012 nämlich Millionenbeträge ausgegeben. Allerdings nicht für die Leistungen der Organisation, sondern für Anwälte, Wirtschaftsprüfer, Werbeteams, die Reise und Co. Die Einnahmen betrugen ca. 2,1 Millionen Dollar (ca. 1,5 Millionen Euro), doch nur 5.000 Dollar wurden für karitative Zwecke verwendet. Das sind knapp 70 Prozent der Einnahmen, die nicht an Bedürftige sondern für Interne ausgegeben wurden. So wurden rund 215.000 Euro für Consulting, 36.000 Euro für Social Media, 3.500 Euro für Event Koordination, 290.000 Euro für Anwaltskosten und mehr als 575.000 Euro für "andere Kosten" ausgegeben.

Therapie-Bus bei Lady Gagas Konzerten

In der Huffington Post versuchte die Mutter von Lady Gaga, der sie den Vorsitz übertragen hatte, sich zu rechtfertigen. Die Stiftung "Born THis Way" sei nie ein Organisation gewesen, die mit Geld karitative Projekte unterstütze. Vielmehr biete sie Kindern Events und Services wie einen Therapie-Bus bei Lady Gagy-Konzerten an. Sie finanzierten somit nur ihre eigene karitative Arbeit.

Betrug mit Armbändern

Leider ist das nicht Lady Gagas erster Charity-Betrug. Nach dem Erdbeben in Japan verkaufte sie Armbänder, die Erlöse sollten den Opfern zugute kommen. Ein Teil des Geldes landete jedoch in ihrer eigenen Tasche. Lady Gaga wurde dafür verklagt und musste 100.000 Euro an eine wohltätige Einrichtung zahlen.

(ama/mgä)

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