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Radio Hamburg

Wegen Hygienemängel

Metzgerei von Jamie Oliver muss schließen

London, 11.05.2014
Jamie Oliver

Schimmel, abgelaufenes Fleisch und Dreck überall gibt es in der Nobel-Metzgerei von Starkoch Jamie Oliver.

Ekelalarm in der Nobel-Metzgerei von Starkoch Jamie Oliver. Wegen akuter Hygienmissstände musste die jetzt schließen.

Da stellen sich einem die Haare zu Berge. Der englische Starkoch Jamie Oliver ist eigentlich für schnelles, aber vor allem leckeres Essen bekannt, jetzt musste aber eine von ihm betriebene Nobel-Metzgerei ein London wegen drastischer Hygienemängel vorübergehend schließen.

"Erhebliche Verbesserungen notwendig"

Bereits im Januar hatte die britische Behörde für Lebensmittelgesundheit die Barbecoa-Fleischerei in der Londoner Innenstadt nahe der St. Paul's Cathedral besucht und dabei schockierende Hygieneverhältnisse festgestellt. Anschließend gab es von den Prüfern das denkbar schlechte Ergebnis doch bitte schnellstmöglich "erhebliche Verbesserungen" durchzuführen. Erst am Freitag (09.05) traute man sich aber dann die Probleme anzusprechen und zu erklären sie beim Schopf gepackt zu haben. Die Jamie Oliver Restaurant Group teilte mit, dass man sich dazu entschlossen habe die Metzgerei für 24 Stunden zu schließen, "um die angesprochenen Probleme energisch anzugehen."

Schimmlige Kadaver und Mäusedreck

Auf der Notenskala 0 bis 5 der Gesundheitsbehörde gab es für das Geschäft eine 1 und damit die zweitschlechteste Bewertung, die man erreichen kann. Bewertet wurde laut dem "Guardian" damit mit dem Label "gefährlich". In ganz London gibt es nur 19 Betriebe, die eine ähnlich schlechte Zensur erhalten haben. In dem Statement heißt es weiter, dass man seitdem positive Rückmeldung bekommen habe und zuversichtlich sei, bei der nächsten Inspektion besser abzuschneiden. Das ist auch dringend notwendig. Wie die britische "Times" schreibt, habe man in dem Lebensmittelgeschäft schimmlige Tierkadaver, schmutzige Messer und "erhebliche Mengen" von Mäusedreck entdeckt. Die Metzgerei beliefert übrigens ein gleichnamiges Edelrestaurant. Das hat zwar die Hygienebewertung 4, also gut, aber vielleicht sollte man wegen dem, was auf den Teller kommt, lieber doch einen großen Bogen um das Restaurant machen.

(dpa/san)

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