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Radio Hamburg

Selbstmord Robin Williams (†)

Keine Drogen oder Alkohol im Blut

Tiburon, 10.11.2014
Robin Williams Entzug

Robin Williams nahm sich im August 2014 das Leben.

Der Autopsiebericht bringt jetzt Klarheit. Alkohol und Drogen hatte Robin Williams nicht im Blut, er starb an Erstickung durch Erhängen.

Er war einer der besten, lustigsten, aber wohl auch traurigsten Schauspieler Hollywoods. Robin Williams nahm sich vor fast drei Monaten das Leben. Jetzt wurde der Autopsiebericht veröffentlicht. Demnach waren nicht, wie angenommen, Drogen und Alkohol die Ursache. Laut "usmagazine.com" hat er sich selbst erhängt und ist erstickt. Nun wurde auch bekannt, dass er nicht nur unter Parkinson und Depressionen, sondern auch unter Altersdemenz litt. 

Die Mediziner, die die Untersuchung durchführten, konnten keine Spuren von Alkohol oder Drogen im Blut des Hollywood-Stars feststellen. Nur kleine Mengen verschreibungspflichtiger Medikamente, darunter auch Antidepressiva, konnten nachgewiesen werden. Er litt jahrelang an einer Alkohol- und Drogensucht, 2006 wurde er rückfällig.

Der Verstorbene habe den Untersuchungen zu Urteilen an einer Altersdemenz gelitten. Zum Zeitpunkt seines Todes habe er von dieser Diagnose aber nichts gewusst. Die bei Robin Williams festgestellt Lewy-Körper-Demenz ist nach der Alzheimer-Erkranung die zweithäufigste Form der Demenz. Sie tritt entweder als eigenständige Krankheit auf oder, wie auch bei Robin Williams, im Rahmen einer bereits bestehenden Parkinson-Erkrankung. 

Der Selbstmord des Oscar-Preisträgers war ein großer Schock für Schauspielerkollegen und Freunde. Robin Williams wurde zum herausragenden Schauspieler mit Filmen wie "Good Morning, Vietnam", "Good Will Hunting" oder "Nachts im Museum". Am 12. August 2014 wurde er eingeäschert und seine Asche in der Bucht von San Francisco verstreut nachdem er sich einen Tag vorher das Leben genommen hatte. 

(aba)

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