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Radio Hamburg

Gérard Depardieu

Französischer Schauspieler prostituierte sich als Kind

Hamburg, 07.10.2014
Gerard Depardieu

Gérard Depardieu erzählt in seiner Autobiografie von schrecklichen Erlebnissen, die ihn bis heute prägen. 

Gérard Depardieu packt in seiner Autobiografie aus: Der französische Schauspieler prostituierte sich in seiner Kindheit.

Der französische Schauspieler Gérard Depardieu erzählt in seiner Autobiografie ganz private Geschichten. Unter anderem auch, dass er aufgrund der finanziellen Situation in seinem Elternhaus gezwungen war, sich zu prostituieren. Das berichtete er dem französischen Magazin "Le Pointe". 

Prostitution im Alter von 10 Jahren

Er wuchs in sehr ärmlichen Verhältnissen, im kleinen Ort Châteauroux im Zentrum Frankreichs auf. Da seine Familie wenig Geld hatte, sei ihm mit zehn Jahren nichts anderes übrig geblieben, als selbst arbeiten zu gehen, so Depardieu in dem Interview. Er habe angefangen, sich zu prostituieren, als er merkte, dass er homosexuellen Männern sehr gefallen hat. 

Abtreibung mit Stricknadeln

Die britische Zeitung "Daily Mail", die einige Teile des Buches veröffentlichte, berichtete, dass Gérards Mutter bereits vor seiner Geburt versucht habe, ihn auf grausame Weise umzubringen. Mit Stricknadeln habe sie mehrmals auf ihren Bauch eingestochen und auch keine Bedenken gehabt, es ihm schon in jungen Jahren zu erzählen.

Vom Dieb bis zum Grabschänder

Bereits in jungen Jahren habe er angefangen zu klauen und zum Beispiel während der Unruhen 1968 Studenten ausgeraubt, die sich zwischen den Ausschreitungen auf der Straße ausruhten. Mit 16 habe er dann seinen Angaben zufolge für drei Wochen im Gefängnis gesessen, weil er ein Auto geklaut hatte. Gérard Depardieu schreibt in seiner Biografie auch, dass er einige Male sogar einem Mann dabei geholfen habe, Leichen auszugraben, um ihnen ihren Schmuck abzunehmen.

Bis zu 14 Flaschen Wein täglich

Vielleicht sind all diese Erlebnisse auch der Grund dafür, dass Gérard nicht mehr ohne Alkohol leben kann. Bis zu 14 Flaschen Wein würde er täglich trinken, berichtete er. Aber nicht aus Alkoholsucht, sondern weil er eine Phobie habe. Er ertrage es nicht, alleine in einem Hotelzimmer zu sein, sein Herz schlagen oder seine Gelenke knacken zu hören und könne nicht einschlafen, bis er nicht vollkommen betrunken sei. Schon oft zeigte der Schauspieler wegen seines starken Alkoholkonsums ein sehr rebellisches Verhalten, fuhr betrunken Roller, attackierte Fotografen oder pinkelte im Flugzeug in den Gang.

Schlechter Vater

Er gesteht außerdem, dass er seinen vier Kindern nie seine Liebe gezeigt habe. Sein eigener Vater sei nicht sehr emotional gewesen und er habe nie gelernt, seine Gefühle preis zu geben. 2008 starb sein Sohn Guillaume an einer Lungenentzündung.

Freundschaft zu Putin

Der gebürtige Franzose verlegte 2012 seinen Wohnsitz nach Belgien, um den, seiner Meinung nach, zu hohen Steuerzahlungen in Frankreich zu entgehen. Noch im selben Jahr bekam von Russlands Präsident Wladimir Putin die russische Staatsbürgerschaft angeboten. Seit 2008 soll der Schauspieler mit dem russischen Oberhaupt befreundet sein. Er schreibe immer noch regelmäßig mit ihm. Auch darüber erzählt er in seiner Autobiografie.

(asc)

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