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Radio Hamburg

Gestohlene VIP-Nacktbilder

Anwalt droht Google mit Millionenklage

New York, 04.10.2014
Google Zeitgeist 2013

Google droht aufgrund des Promi-Nacktbild-Skandals eine Millionenklage.

Das könnte teuer werden für Google: Ein Anwalt droht der Suchmaschine mit einer Sammelklage, die in die Millionenhöhe gehen kann.

Grund der Klage ist, dass nach wie vor die gehackten Nacktbilder zahlreicher Prominenter über die Suchmaschine des Internetriesen gefunden werden können. Der kalifornische Promi-Anwalt Marty Singer sagte "CNN", dass er im Auftrag von mehr als einem Dutzend Schauspielerinnen, Models und Sportlerinnen handele, deren Bilder aus Clouddiensten gestohlen worden waren. Wenn Google der Forderung, die Nacktbilder seiner Mandanten von der Plattform zu entfernen, nicht nachkomme, werde er das Unternehmen auf 100 Millionen Dollar (rund 80 Millionen Euro) verklagen.

Die prominenten Opfer des Nacktbilder-Vorfalls

Zu den Geschädigten des Hackerangriffes gehören unter anderem Oscar-Preisträgerin und "Die Tribute von Panem"-Star Jennifer Lawrence, das Model Kate Upton, Schauspielerin Anna Kendrick und Radio Hamburg Mega-Star Rihanna. Bei den gestohlenen Privatbildern der Stars handelt es sich übrigens nicht nur um Nacktbilder. Vielmehr sind es persönliche Fotos, die die Betroffenen in Unterwäsche oder sehr privaten Situationen zeigen. 

Dank des gehackten Clouddienstes auch auf Google zu finden

Die Bilder sind nach einem erfolgreichen Eindringen von Hackern in den Clouddienst veröffentlicht worden. Diese hatten den Schutz des Dienstes ausgeschaltet und somit die Aufnahmen der VIPs bekommen. Apple, Betreiber der iCloud, hatte sich aufgrund dieses Vorfalls herber Kritik auszusetzen. Nun soll es auch Google an den Kragen gehen, weil die Bilder über die Suchmaschinen immer noch auffindbar sind. Singer sagte, er habe Google offiziell darauf aufmerksam gemacht, dass die Bilder gestohlen seien. Seinen Angaben zufolge sind andere Internetdienste, etwa Twitter, ähnlichen Aufforderungen schon gefolgt. Google selbst weißt -laut rollingstone.com- übrigens den Vorwurf, dass sich noch immer gehackte Bilder der Geschädigten über die Suchmaschine zurück: "Wir haben innerhalb weniger Stunden nach der Anfrage zehntausende Fotos gelöscht und hunderte Accounts geschlossen."

(dpa/lsc)

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