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Radio Hamburg

Whitney Houstons Tochter

Bobbi Kristina Brown ist tot

Atlanta, 27.07.2015
RHH - Expired Image

Mit nur 22 Jahren starb die Tochter von Whitney Houston, Bobbi Kristina Brown, in einem Hospiz in Atlanta.

Ihr Tod ist keine Überraschung, ein Schock ist er dennoch: Bobbi Kristina Brown ist tot. Die Tochter von Whitney Houston starb mit 22. Aber warum eigentlich?

Bobbi Kristina Brown, Tochter von Whitney Houston, ist tot. Die 22-Jährige starb nach übereinstimmenden Medienberichten am Sonntag in einem Hospiz in Duluth bei Atlanta. Brown hatte ein halbes Jahr im  Koma gelegen, zuletzt hatten die Ärzte keine Hoffnung mehr. Sie war leblos in einer Badewanne gefunden worden - so wie ihre Mutter drei Jahre zuvor. Whitney Houston war am 12. Februar 2012 gestorben. Sie war 48 Jahre alt.

"Bobbi Kristina Brown ist im Kreise ihrer Familie gestorben", hieß es in einer Erklärung der Familie, aus der mehrere amerikanische Medien zitierten. "Sie hat endlich Frieden in den Armen Gottes gefunden. Wir möchten noch einmal allen für die große Liebe und die Unterstützung in den vergangenen Monaten danken."

Bobbi Kristina war das einzige Kind von Whitney Houston ("I Will Always Love You") und Bobby Brown ("My Prerogative"). Houston und Brown hatten 1992 geheiratet, 2007 wurden beide nach einem langen Konflikt geschieden. Houston hatte nach Alkohol- und Rauschgiftproblemen immer wieder ein Comeback versucht und war durchaus erfolgreich gewesen, hatte aber nie an die Triumphe der späten achtziger und frühen neunziger Jahre anknüpfen können. Sie starb kurz vor der Grammy-Verleihung 2012 in einem Hotel in Beverly Hills.

Ein Foto aus glücklichen Kindertagen: Bobbi Kristina mit Vater Bobby und Mutter Whitney.

 

Gleiches Schicksal wie Whitney

Fast auf den Tag drei Jahre später wurde ihre Tochter in ihrem Haus reglos in einer Badewanne gefunden, angeblich mit dem Gesicht nach unten. Die junge Frau hatte seitdem das Bewusstsein nicht wiedererlangt. Die Familie verbreitete verschiedene Meldungen über ihren Gesundheitszustand und trug öffentlichen einen Streit mit Nick Gordon aus. Browns Freund und angeblich auch Verlobter hatte Anwälte beauftragt, um Fragen wie den Zugang zu der Bewusstlosen zu klären. Gordon hatte Brown auch in der Badewanne gefunden. Vor einem Monat war sie in ein Hospiz verlegt worden. "Sie ist jetzt in Gottes Händen", hatte ihre Tante Pat erklärt.

Reaktionen auf Bobbi Kristinas Tod

Prominente in den USA reagieren mit Trauer auf die Nachricht vom Tod der 22-jährigen Bobbi Kristina Brown. Popdiva Dionne Warwick (74) nannte die Verstorbene ein "gutes Mädchen": "Sie wird vermisst, das ist sicher", sagte die Cousine von Whitney Houston am Sonntagabend in einer US-Talkshow, wie das Portal "Us Weekly" berichtete. Warwick ergänzte: "Sie war ein Schatz". 

"Endlich in Frieden", twitterten US-Moderatorin Oprah Winfrey (61) und der britische Sänger Boy George. "Es ist zu schade", ergänzte der 54-Jährige. Die US-Rapperin Missy Elliott (44) verabschiedete sich ebenfalls auf Twitter von Brown: "Ich bin wirklich traurig. Ruhe in Frieden mit deiner Mutter."

(dpa/aba)

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