Lieber User,

anscheinend hast Du einen Ad-Blocker aktiviert oder Javaskript deaktiviert. Um unsere Existenz zu sichern, sind wir als werbefinanzierter privater Radiosender auch im Internet auf Werbung angewiesen. Damit Du auch weiterhin alle Inhalte unserer Webseite nutzen kannst, bitten wir dich, Deinen Ad-Blocker zu deaktivieren oder radiohamburg.de als Ausnahme hinzuzufügen. Sobald Du das gemacht hast, kannst Du unsere Inhalte nach einem Reload der Seite ganz normal weiternutzen.

103.6 Grüße
Dein Radio Hamburg Team


*Sollte diese Meldung fälschlicherweise angezeigt werden, schicke uns bitte eine Mail an adblocker@radiohamburg.de

Es gibt neue Inhalte auf unserer Startseite - jetzt aktualisieren! [Schließen]
Radio Hamburg

Angriff mit "tödlicher Waffe"

Puff Daddy in Los Angeles festgenommen

Los Angeles, 23.06.2015
Puff Daddy, P Diddy, Sean Combs, Mai 2015

Rapper Sean Combs wurde am Montag (22.06) ins Los Angeles verhaftet.

Nach Angaben der Polizei ist der amerikanische Rapper Sean Combs (Puff Daddy) am Montag (22.06) von der Polizei in Los Angeles festgenommen worden.

Ohoho, das klingt nach mächtig Ärger für den amerikanischen Rapper Sean Combs, der seine Künstlernamen bekanntlich so oft wechselt wie Unterhosen. Puff Daddy, Diddy, Puffy oder wahlweise P. Diddy soll sich in Los Angeles ziemlich daneben benommen haben. Wie die Polizei der amerikanischen Metropole bekannt gab, soll der Rapper eine andere Person mit einer Hantel bedroht und angegriffen haben.

Festnahme auf Uni-Campus

Der Rapper wurde am Montag (22.06) auf dem Campus der Universität von Los Angeles (UCLA) festgenommen. Wie die Hochschule bestätigte, wurde der Musiker aus einem Uni-Sportzentrum abgeführt, nachdem es einen Angriff mit einer "tödlichen Waffe" gegeben haben soll. Bei der Waffe handele es sich um eine Hantel. Bei dem Vorfall sei aber niemand ernstlich verletzt worden, hieß es weiter. Uni-Football-Trainer Jim Mora sprach von einem "bedauerlichen Vorfall", ohne aber weitere Einzelheiten zu nennen.  

Streit mit Trainer?

Die "Los Angeles Times" will es allerdings genauer wissen, und behauptet, dass Combs' Sohn Justin Mitglied der UCLA-Footballteams sei. Das Promiportal "TMZ.com" ist sich deshalb ganz sicher, dass der Rapper mit einem Trainer Sal Alosi in Streit geraten sein soll, da dieser während einer Trainingseinheit Justin Combs angebrüllt hätte. Die Klatschwebsite geht sogar so weit, dass Diddy während des anschließenden Kampfes mit dem Trainer "terroristische Drohung" ausgesprochen habe. Warum genau es zu dem Streit kam, und ob dies überhaupt stimmt, ist bisher noch nicht klar.

Zahlreiche Vorwürfe

"TMZ" verbreitete auf seiner Website die Information, dass Diddy inzwischen wegen fünf schwerwiegender Vergehen vor dem Pranger stehen würden: drei Fälle von Angriffen mit einer tödlichen Waffe, eine terroristische Drohung und ein Fall von Körperverletzung. Demnach habe der Rapper den Trainer angeschrien und angegriffen und sei auch auf die fünf bis sechs Personen losgegangen, die Alosi zur Hilfe geeilt seien. P. Diddy behauptet nun übrigens in Selbstverteidigung gehandelt zu haben und sei sich keiner Schuld bewusst. 

Diddy wieder frei

Inzwischen sei Diddy gegen eine Zahlung von 50.000 Dollar aber wieder auf freiem Fuß - abgeschlossen ist der Fall damit, aber wohl noch lange nicht. Am 13. Juli muss er vor einem Richter erscheinen.

(dpa/san)

comments powered by Disqus