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Radio Hamburg

Festival-Sommer

Das sind die RESTivals!

Durchtanzte Nächte und Musik-Highlights - der Festival-Sommer ist noch nicht vorbei!

Wer glaubt nach Hurricane, Rock am Ring und Wacken sind alle Musikfans durchgerockt und auf den Bühnen herrscht nur noch gähnende Leere, der irrt sich! Denn auch wenn die vergangenen Wochen an den Kraftreserven der Festival-Besucher genagt haben, ist noch lange nicht Schluss mit dem Festiwahn . Es gibt nämlich noch die eine- oder andere Bühne zu rocken, Lieblingssongs mitzugrölen und Bierfässer zu leeren.

Nur wann und wo? Wer vor Saison-Beginn nicht den Konzert-Terminkalender auswendig gelernt hat, stellt auf der Suche nach Antworten schnell fest, wie mühsam es sein kann, sich durch das Festival-Angebot zu wühlen.

Damit Sie Ihre Kraft nicht schon vor dem Festival dafür aufbrauchen, können Sie hier ganz einfach nachlesen, wann und wo die nächsten Events steigen!

Hier wird weitergerockt:

Diese Festivals warten noch auf Sie!

  • Internationales Sommerfestival

    Eine Mischung aus Musik, Tanz und Theater bietet Kampnagel in Hamburg vom 12. bis 28. August.

    Mehr Infos hier.

  • Wutzrock Festival

    In Hamburg gibt es vom 27. bis 29. August ein abgerocktes Festival for free am Eichbaumsee.

    Mehr Infos hier.

  • Welt-Astra-Tag Festival

    Die Liebe zum Bier feiern auch die H-Blockx am 28. August in Hamburg.

    Mehr Infos hier.

  • One Love Festival

    Sido und Die Atzen treten am 28. August in Hannover auf.

    Mehr Infos hier.

  • Rock! am Schloss Fürstenau

    Am 28. August rocken Bakkushan und Rantanplan in Fürstenau (NDS).

    Mehr Infos hier.

  • Schleswig-Holstein Musik-Festival

    In Lübeck erklingen beim Festival vom 10. Juli bis zum 29. August auch mal klassische Töne. Es begeistern unter anderem Bobby McFerrin und Martin Grubinger.

    Mehr Infos hier.

  • Telekom Extreme Playgrounds Festival 2010

    Wasserski und Wakeboarden trifft am 29. August auf Musik: Mit dabei in Pinneberg ist Gentleman.

    Mehr Infos hier.

  • Fehmarn-Openair Festival 2010

    Ein Festival am Strand gibt es in Fehmarn vom 03. bis 04. September.

    Mehr Infos hier.

  • STAMP - Elbcoast Underground

    Eine bunte Mischung bietet sich in Hamburg vom 03. bis zum 05. September: Straßenkunst gesellt sich zu Rap Free Style, Samba und Breakdance.

    Mehr Infos hier.

  • Reeperbahn-Festival

    Auf der Hamburger Reeperbahn rocken vom 23. bis 25. September unter anderem Gisbert zu Knyphausen, Marit Larsen und Superpunk.

    Mehr Infos hier.

  • Rolling Stone Weekender

    Beim Festival am Weissenhäuser Strand an der Ostsee vom 12. bis 13 November sind Element Of Crime und The Gaslight Anthem vertreten.

    Mehr Infos hier.

Und damit bei den Vorbereitungen auch nichts auf der Strecke bleibt - hier ein paar nützliche Tipps, um das Festival gut zu überstehen:

So kommen Sie durch das Festival

Festival-Survival-Guide

  • Gummistiefel statt Flip-Flops, dazu ein Regencape, ein altes Bandshirt und eine zerschlissene Jeans – fertig ist das Festival-Outfit!

  • Ein Muss nicht nur für Sensibelchen: Oropax. Bei Lautstärken von bis zu um 100 Dezibel (Presslufthammer) ist man mit einfach besser dran.

  • Wertgegenstände zu Hause lassen! Einige Festival-Besucher verzichten sogar auf ihr Handy, da sie auf dem Gelände meist keinen Empfang haben. Falls es vor Ort Schließfächer gibt, sind die meist kostenpflichtig.

  • Unbedingt den Ablaufplan ausdrucken, damit man seine Lieblingsband nicht verpasst.

  • Wichtigstes Festival-Accessoire: Traubenzucker und Aspirin...

  • Hauptverkehrszeiten zwischen 16 Uhr und 18 Uhr meiden. Nicht zu vergessen: Schon zwei Tage vorher ist auf der Autobahn mit erheblichem Anreiseverkehr zu rechnen.

  • Auch möglich: Wagen leihen oder Mitfahrgelegenheit suchen! So schont man den Geldbeutel und lernt schon auf dem Weg neue Leute kennen. Wichtig bei der Ankunft: Tickets bereithalten.

  • Doch Schlafbedürfnis? Vor Abfahrt kontrollieren, ob die Ausrüstung zum wasserdichten Zelt auch komplett ist, Ersatzheringe mitnehmen. Schlafsack, Iso- oder Luftmatratze dürfen auch nicht fehlen. Und Panzertape als notdürftige Zelt-Flicken...

  • Der Grill gehört zur Grundausstattung, praktisch ist auch ein kleiner Bunsenbrenner. Wer die klassischen Ravioli-Dosen mitnimmt, darf den Dosenöffner nicht vergessen. Auch Besteck und Pappteller empfehlen sich.

  • Praktisch: Taschenlampe für den nächtlichen Weg ins Zelt und Müllsäcke - die sind nicht nur für Abfälle gut, sondern schützen zusätzlich auch mal vor Nässe.

  • Achten Sie auf die Haltbarkeit der Lebensmittel: Brot, Äpfel oder Kekse vertragen auch ein bisschen Hitze.

  • Lust auf ein Omelette zum Frühstück? In einen Druckverschlussbeutel Eier hineinschlagen, Zwiebeln, Käse, Schinken hinzugeben, Beutel schließen, dabei möglichst viel Luft rausdrücken, schütteln und in kochendes Wasser legen. Nach zehn Minuten ist das Frühstück fertig. Allerdings bitte nur mit frischen Eiern zubereiten.

  • Bei den Getränken auf Tetra-Packs setzen, denn Glasflaschen sind auf dem Festivalgelände verboten. Mit Klebeband kann man sich hierfür ganz einfach einen Gurt zum Umhängen basteln, dann hat man beim Konzert die Hände frei.

  • Basic-Kühlschrank: Nehmen Sie eine frische Socke und stecken die Flasche hinein. Darüber wird Wasser geschüttet und das Ganze in die Sonne gelegt. Wenn die Socke getrocknet ist, ist auch das Bier kalt - denn das verdunstende Wasser entzieht der Flasche Wärme.

  • Kein Sonnenschein? Einfach das Bier in einem großen Loch - etwa einen halben Meter tief - vergraben und mit Erde und Gras wieder verschließen. So bleibt das Bier tagelang angenehm kühl.

  • Waschen auf dem Festival? Dann neben Klopapier auch an Handtuch, Zahnbürste, Deo, Reinigungstücher sowie Desinfektionsgel denken. Extra-Tipp: Zwischen 9 Uhr und 12 Uhr die Duschen meiden - dann gehen nämlich alle und es heißt lange Schlange stehen.

  • Den ganzen Tag draußen unter der Sonne stehen, da holt man sich schon mal einen Sonnenbrand weg. Also: Sonnencreme ins Gepäck!

  • Auf dem Rückweg von der Bühne zum Zelt kann die Orientierung leicht verloren gehen. Abhilfe schafft eine am Zelt gehisste Flagge.