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Radio Hamburg

Schulanfang im Norden

Alles zum ersten Schultag

Hamburg, 25.08.2014
RHH - Expired Image

Der erste Schultag ist der Start in einen neuen Lebensabschnitt - dabei gibt es einiges zu beachten.

Montag (25.08) und Dienstag (26.08) ist für viele Kinder in Hamburg und Schleswig-Holstein der erste Schultag - was Ihr dabei beachten solltet.

Für viele Kinder in Hamburg und Schleswig-Holstein beginnt diese Woche mit dem ersten Schultag der Ernst des Lebens. Die Einschulung ist nicht nur für die Kinder ein wichtiges Ereignis, sondern auch für die Eltern.

Neue Herausforderungen und Aufgaben stehen bevor und müssen bewältigt werden. Damit der erste Schultag unvergesslich wird und alles glatt läuft, haben wir hier ein paar Tipps.

Schulranzen: Wichtig ist, dass ein Schulranzen nicht nur schick aussieht, sondern dass er sicher ist. Vergesst nicht, dass Euer Kind auch ein Mitspracherecht bei Design und Farbe des Ranzes haben sollte. Klickt Euch durch unsere Tipps für den optimalen Schulranzen.

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Der optimale Schulranzen

  • Eltern sollten darauf achten, dass der Schulranzen die gültige DIN-Norm erfüllt. Hierfür gilt in Deutschland die DIN 58124, die unter anderem vorschreibt, wie schwer ein Ranzen sein darf oder wie viele Reflektoren an der Außenseite befestigt sein müssen. Ob ein Ranzen diesen Vorgaben entspricht, können Eltern anhand eines TÜV-Siegels oder dem Zeichen für geprüfte Sicherheit (GS) erkennen.

  • Eines der wichtigsten Merkmale an einem Schulranzen für ABC-Schützen sind ausreichende Reflektoren, damit die Kleinen von Autofahrern auf dem Weg zur Schule frühzeitig erkannt werden. Die Reflektoren sollten an allen Seiten großzügig aufgebracht sein. Auch ein helles, buntes und auffälliges Muster auf dem Ranzen kann helfen, damit Kinder im Straßenverkehr sicher unterwegs sind.

  • Damit der erste Schulranzen dem Kind auch gut passt, sollte man sich in einem Fachgeschäft beraten lassen und das Kind vor Ort direkt einige Modell anprobieren. Wichtig ist, dass der Ranzen perfekt auf den Rücken des Kindes passt und weder drückt noch seitlich über die Schultern herausragt. Der Ranzen sollte nach oben hin im Nacken in Schulterhöhe enden. Die Gurte sollten für den optionalen Tragekomfort etwa vier Zentimeter breit und gut gepolstert sein, nicht zu nah am Hals sitzen und einschneiden oder zu locker sein und dadurch von den Schultern rutschen. Damit der Ranzen auch noch in ein paar Jahren passt, sollten die Träger stufenlos verstellbar sein.

  • Oft kaum beachtet, aber an jedem Ranzen extrem stark belastet ist der Deckel und Verschluss. Dieser wird pro Tag mehrfach geöffnet und geschlossen und geht deshalb besonders schnell zu Bruch. Der Verschluss sollte deshalb stabil und belastbar sein, dabei allerdings auch leicht zu öffnen und zu schließen sein. Der Deckel des Ranzens sollte sich zudem weit nach hinten öffnen lassen, sodass sie nicht von allein wieder zufällt.

  • Ein Ranzen sollte ohne Inhalt nicht mehr als 1,2 Kilogramm wiegen. Wenn bei Schulstart dann noch Bücher, Pausenbrot, und Federmappe dazukommen, kann der Ranzen schnell viel zu schwer für die Rücken der Kinder werden. Laut Ärzten und dem TÜV sollte ein Schulranzen letztlich nicht mehr als 10 bis 15 Prozent des Körpergewichts des Kindes betragen, damit keine langfristigen Schäden entstehen. Außerdem ist es wichtig, dass das Rückenteil des Ranzens stabil ist und körpergerecht geformte Polster aufweist.

  • Für die ABC-Schützen sind Schulranzen aus Leder oder schwerem Stoff nur bedingt geeignet. Am besten eignet sich ein Modell aus leichten Kunststoffen oder Kunstfasern. Diese sind besonders leicht, wasserdicht und besonders robust.

Federtasche: Gibt es in allen Formen und Farben. Lasst Euer Kind ruhig mitaussuchen. Der Inhalt wird im ersten Schuljahr allerdings häufig weitgehend von den Lehrern vorgegeben. Vielleicht solltet Ihr nach einiger Zeit nachsehen, ob noch alles vorhanden ist.

Arbeitsplatz: Schulanfang ist auch gleichzeitig Anfang der Hausaufgaben. Anfangs machen die Kinder ihre Aufgaben gerne in Anwesenheit der Eltern, zum Beispiel am Küchentisch. Doch längerfristig gesehen brauchen sie einen eigenen großen Lern- und Arbeitsplatz. Am geeignetsten sind höhenverstellbare Möbel, die mit den Kindern mehrere Jahre mitwachsen können. Die richtige Haltung am Tisch: Knie-, Hüft- und Ellbogengelenke bilden jeweils rechte Winkel und die Füße stehen locker auf dem Boden.

Schultüte: Ob selbstgebastelt oder gekauft – die Schultüte gehört zur Einschulung. Es gibt zahlreiche Bücher mit Tipps, wie man die perfekte Schultüte bastelt. Habt Ihr allerdings nicht so viel Zeit, könnt Ihr Euch natürlich auch eine kaufen. Die fertigen Modelle sind aber häufig etwas teurer. Und was kommt rein? Etwas Süßes darf es natürlich sein, da Schultüten aber ziemlich groß sind, sollten sie nicht bis oben damit gefüllt sein. Kleine Überraschungen sind gut - zum Beispiel ein paar Stifte, Aufkleber oder ein Buch für Leseanfänger.

Pausenbrot: Was in eine gute Brotdose gehört, hat uns Dörte Frevel von der Hamburgischen Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung verraten. Klickt Euch durch!

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Ernährung in der Schulzeit

  • Ein ausreichendes Frühstück vor der Schule ist der beste Start in den Tag. Viele Kinder sind Frühstücksmuffel, doch eine Kleinigkeit sollte jedes Kind zu sich nehmen - zum Beispiel einen Kakao oder ein Knäckebrot.

  • Kinder brauchen jeden Tag Obst und Gemüse, damit entwickeln sie sich am Besten. Also immer etwas Gesundes in die Brotdose packen: Apfelspalten oder Karottenschnitze.

  • Das Pausenbrot kann zum Beispiel ein Vollkornbrot (Getreideprodukte liefern Energie) mit Schinken oder Käse sein - vielleicht mit einem Salatblatt dazwischen.

  • Süßigkeiten gehören hingegen nicht in eine Brotdose. Der Zucker verpufft schnell und das führt zu einem Energieloch - die Kids werden müde.

  • Trinken ist mindestens genauso wichtig wie essen. Mindestens einen Liter sollte ein Kind am Tag trinken. Geben Sie ihrem Kind Wasser oder einen Saft mit, hilft auch bei der Konzentration.

Einschulungsfeier: Organisiert doch eine kleine Einschulungsfeier für Euer Kind. Dazu kann man zum Beispiel die neuen Klassenkameraden einladen, die Kinder lernen sich besser kennen und können sich über ihren ersten Schultag austauschen.

Fotografieren: Der erste Schultag ist ein wichtiges und prägendes Ereignis für jedes Kind. Da der erste Schultag sehr aufregend ist, vergessen die Kinder allerdings schnell die ganzen Eindrücke. Die Fotos dienen später zur Orientierung für das Kind, aber auch als Erinnerung für die Verwandten. Ein Foto vom Kind mit Schultüte und Ranzen ist ein Muss!

Schulweg: Der Schulweg birgt Gefahren für die kleinen ABC-Schützen, viele Autos und große Straßen. Laut einer Statistik der DAK stieg die Zahl der Schulweg-Unfälle in Hamburg allein im Jahr 2009 um 17,4 Prozent auf 2354. Der Schul- und Verkehrspolizist Rolf Früchtenicht hat uns Tipps und Informationen zur Verkehrssicherheit auf dem Schulweg gegeben - klickt Euch durch!

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Augen auf im Straßenverkehr

  • In den meisten Kindergärten wird heutzutage schon geübt, wie man richtig Straßen überquert. Zur Sicherheit nochmal in Ruhe wiederholen.

  • In der Regel bringen die Eltern die Kinder die ersten 14 Tage zur Schule, danach sind die Kinder auf sich alleine gestellt. Die Polizei sorgt für eine Schulwegsicherung.

  • In jeder Schule gibt es einen sogenannten Schulwegplan. Dort kann man den Schulweg des Kindes einzeichnen.

  • Umwege sollten in Kauf genommen werden. Der schnellste Weg ist nämlich nicht immer der sicherste.

  • Reflektoren an den Klamotten sind gerade in den dunklen Jahreszeiten - Herbst und Winter - wichtig, damit die Kinder rechtzeitig von Autofahrern erkannt werden.

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