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Radio Hamburg

Sonderdienststelle gegen Einbruch

Unsere Sicherheitstipps

Die Einbruchszahlen steigen stetig an. Auch die Polizei verstärkt die Sonderkommission.

Manchmal reicht nur eine Kreditkarte, um die Tür zu Ihrer Wohnung aufzuhebeln oder noch einfacher: das nicht ganz so sichere Versteck des Zweitschlüssel für die Nachbarn zum Blumengießen unter der Fußmatte. Lassen Sie das lieber bleiben, denn die Gefahr, Opfer eines Einbrechers zu werden, ist in Hamburg so groß wie in kaum einer anderen Stadt Deutschlands.

Auch die Hamburger Polizei wappnet sich gegen diese neue Einbruchswelle. Neben der Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle, die Ihnen z.B. hilft, Ihr Haus oder die Wohnung so einbruchssicher wie möglich zu gestalten, gibt es jetzt auch eine neu gegründete Sonderdienstelle. Bislang existierte sie als Sonderkommission HWE (Haus- und Wohnungseinbruch), die sich vor allem um die Opfer der temporären Einbruchswellen kümmerte. Jetzt musste aber darauf reagiert werden, dass die steigenden Einbrüchen in Hamburg ein dauerhaftes Problem sind, so ein Polizeisprecher. Und aus der Soko ist nun eine feste Sonderdienstelle geworden, 21 Mann stark.

Hier wird am häufigsten eingebrochen sich vor allem um temporäre

Am schlimmsten betroffen ist der Stadtteil Billstedt. Hier gab's 2009 sagenhafte 250 Einbrüche. Die Silbermedaille der Einbrecher-Statistik bekommt Rahlstedt mit 222 Einbrüchen, Platz 3 geht an Blankenese mit 53 Einbruchstaten.Das heißt für Sie: Unterziehen Sie Ihre Wohnung, Ihr Haus und Ihre Lieblings-Gegenstände wie Auto, Motorrad einem Sicherheits-Check bevor die in den Urlaub gehen. Es lohnt sich natürlich auch jeden Tag, wenn Sie für den Job Ihre Wohnung verlassen, zu wissen, dass Ihr Zuhause weitestgehend abgesichert ist. Mehr und teurer geht natürlich immer. Aber wie geben Ihnen 10 Anti-Einbruch-Tipps, die Sie wenig kosten und effektiv den Sicherheitsstandard Ihres Zuhauses erhöhen.

Anti-Einbruch-Tipps

So schützt Ihr Euer Zuhause

  • Türen: Auch wenn Ihr Haus oder Wohnung nur kurzzeitig verlasst: Zieht die Tür nicht nur ins Schloss, sondern schließt sie auch immer zweifach ab. Ansonsten kann auch ein Ungeübter schon mit einer normalen EC- oder Kredit-Karte Zutritt zu Eurem Zuhause bekommen.

  • Versteckt Euren Haus- oder Wohnungsschlüssel niemals draußen. Einbrecher kennen jedes Versteck.

  • Wenn Euch der Schlüssel abhanden gekommen ist, wechselt umgehend den Schließzylinder aus. Am besten dann ein Schlüssel- und Schlosssystem kaufen, das registrierte Schlüssel hat. So ist ein eventueller Diebstahl der Schlüssel nachzuverfolgen, wenn sie wieder auftauchen.

  • Lasst bitte bei einer Tür mit Glasfüllung den Schlüssel niemals innen stecken. Schnell kann die Tür eingeschlagen und der Schlüssel abgezogen werden.

  • Nachrüsten lohnt sich oder wenn Ihr gerade eine neue Haustür kaufen wollt, dann denkt unbedingt an einen Türspion und eine Türkette. Für einen guten Spion zahlt Ihr ca. 20 Euro, einen massive Kette kostet ca. 30 Euro. Somit wisst Ihr immer, was Euch vor Eurer Haustür erwartet.

  • Fenster: Vorsicht! Gekippte Fenster sind offene Fenster und von Einbrechern leicht zu öffnen. Ein Einbrecher öffnet ein handelsübliches Fenster in ca. 10 Sekunden. Ein Zusatzschloss mit Verriegelungspunkten lohnt sich auf alle Fälle. Es ist beim Ankippen immer noch mit dem Rahmen verbunden und standhaft gegen Druck- und Aufhebelungsversuche. Kosten: ca.30-50 Euro.

  • Rollläden sollten zur Nachtzeit und keinesfalls tagsüber geschlossen werden, damit sie nicht sofort Eure Abwesenheit signalisieren. Empfehlenswert sind in jedem Falle geprüfte einbruchhemmende Rollläden der Widerstandsklasse 2. Ansonsten könnt Ihr auch Zusatzsicherungen wie bei einem Fenster nachträglich einbauen, um das Hochschieben zu vereiteln.

  • Wertsachen : Sollte es der Einbrecher dann doch in Euer Zuhause geschafft haben, sichert vorsorglich Eure wertvollen Sachen. Lasst sie nicht offen herumliegen, sondern bewahrt diese in einem Tresor auf. Die Kriminalpolizeiliche Beratungsstelle ist ein guter Anlaufpunkt, um zu erfahren, was man braucht und was einfach Geldschneiderei wäre. In Hamburg findet Ihr diese in der Caffamacherreihe 4.
     

  • Wertsachen : Wichtige Dokumente, die Ihr nur selten in Gebrauch habt (Kaufverträge, Testament) sollten nicht zu Hause aufbewahrt werden. Die gehören z.B in ein Bankschließfach (ca. 80 Euro Jahresmiete, variiert von Bank zu Bank) oder können auch beim Notar oder Anwalt verwahrt werden.

  • Auto, Motorrad, Fahrrad : Für alle gilt, dass Ihr unbedingt immer den Schlüssel abziehen müsst, bei den beiden Erstgenannten auch immer das Lenkradschloss einrasten lassen. Nie Wertsachen im Auto liegen lassen. Euer Fahrrad kennzeichnet Ihr am besten am Rahmen und ladet Euch gleich hier den Fahrradpass runter. Da schreibt Ihr die Rahmennummer und die individuellen Merkmale Eures Fahrrads rein. Im Schadensfall ermöglicht der Fahrradpass so eine rasche und zielgerichtete Fahndung durch die Polizei.