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Radio Hamburg

Wacken-Wochenende

Festival-Survival-Guide

Festival-Alarm: Dreck, Drums und Dosenbier - Wacken steht wieder vor der Tür!

Es wird lauuuut! Und schmutzig... Zum 21. Mal treffen sich vom 05. bis 07. August im sonst so beschaulichen schleswig-holsteinischen Wacken laute(r) Metal-Fans zum gepflegten gemeinsamen Drei-Tage-durchrocken.

Bei Auftritten von Bands und Stars wie Iron Maiden, Slayer, Grave Digger, Mötley Crüe und Alice Cooper zischen die bis zu 65.000 Festival-Begeisterten literweise Dosenbier - und das wird entweder gleich ausgeschwitzt oder im Dixie-Klo entsorgt. Klar, dass da so Profanes wie Hygiene auch mal hinten an stehen kann.

Obwohl so ein Festival nicht nur wild, sondern auch anstrengend ist, zieht es im Sommer immer wieder Tausende vor die Open-Air-Bühnen Deutschlands. Wer den vorübergehenden Mangel an Hygiene verkraften und sich voll auf die einmalige Erfahrung mit abgedrehten Menschen, guter Laune und noch besserer Musik einlassen kann, kommt nicht mehr davon los.

Und um noch mehr Festival-Stimmung zu verbreiten:

Die Wacken Hymne

Egal, ob Wacken oder Uelzen - wir machen Sie mit ein paar Tipps fit für Festivals!

So kommen Sie durch das Festival

Festival-Survival-Guide

  • Gummistiefel statt Flip-Flops, dazu ein Regencape, ein altes Bandshirt und eine zerschlissene Jeans – fertig ist das Festival-Outfit!

  • Ein Muss nicht nur für Sensibelchen: Oropax. Bei Lautstärken von bis zu um 100 Dezibel (Presslufthammer) ist man mit einfach besser dran.

  • Wertgegenstände zu Hause lassen! Einige Festival-Besucher verzichten sogar auf ihr Handy, da sie auf dem Gelände meist keinen Empfang haben. Falls es vor Ort Schließfächer gibt, sind die meist kostenpflichtig.

  • Unbedingt den Ablaufplan ausdrucken, damit man seine Lieblingsband nicht verpasst.

  • Wichtigstes Festival-Accessoire: Traubenzucker und Aspirin...

  • Hauptverkehrszeiten zwischen 16 Uhr und 18 Uhr meiden. Nicht zu vergessen: Schon zwei Tage vorher ist auf der Autobahn mit erheblichem Anreiseverkehr zu rechnen.

  • Auch möglich: Wagen leihen oder Mitfahrgelegenheit suchen! So schont man den Geldbeutel und lernt schon auf dem Weg neue Leute kennen. Wichtig bei der Ankunft: Tickets bereithalten.

  • Doch Schlafbedürfnis? Vor Abfahrt kontrollieren, ob die Ausrüstung zum wasserdichten Zelt auch komplett ist, Ersatzheringe mitnehmen. Schlafsack, Iso- oder Luftmatratze dürfen auch nicht fehlen. Und Panzertape als notdürftige Zelt-Flicken...

  • Der Grill gehört zur Grundausstattung, praktisch ist auch ein kleiner Bunsenbrenner. Wer die klassischen Ravioli-Dosen mitnimmt, darf den Dosenöffner nicht vergessen. Auch Besteck und Pappteller empfehlen sich.

  • Praktisch: Taschenlampe für den nächtlichen Weg ins Zelt und Müllsäcke - die sind nicht nur für Abfälle gut, sondern schützen zusätzlich auch mal vor Nässe.

  • Achten Sie auf die Haltbarkeit der Lebensmittel: Brot, Äpfel oder Kekse vertragen auch ein bisschen Hitze.

  • Lust auf ein Omelette zum Frühstück? In einen Druckverschlussbeutel Eier hineinschlagen, Zwiebeln, Käse, Schinken hinzugeben, Beutel schließen, dabei möglichst viel Luft rausdrücken, schütteln und in kochendes Wasser legen. Nach zehn Minuten ist das Frühstück fertig. Allerdings bitte nur mit frischen Eiern zubereiten.

  • Bei den Getränken auf Tetra-Packs setzen, denn Glasflaschen sind auf dem Festivalgelände verboten. Mit Klebeband kann man sich hierfür ganz einfach einen Gurt zum Umhängen basteln, dann hat man beim Konzert die Hände frei.

  • Basic-Kühlschrank: Nehmen Sie eine frische Socke und stecken die Flasche hinein. Darüber wird Wasser geschüttet und das Ganze in die Sonne gelegt. Wenn die Socke getrocknet ist, ist auch das Bier kalt - denn das verdunstende Wasser entzieht der Flasche Wärme.

  • Kein Sonnenschein? Einfach das Bier in einem großen Loch - etwa einen halben Meter tief - vergraben und mit Erde und Gras wieder verschließen. So bleibt das Bier tagelang angenehm kühl.

  • Waschen auf dem Festival? Dann neben Klopapier auch an Handtuch, Zahnbürste, Deo, Reinigungstücher sowie Desinfektionsgel denken. Extra-Tipp: Zwischen 9 Uhr und 12 Uhr die Duschen meiden - dann gehen nämlich alle und es heißt lange Schlange stehen.

  • Den ganzen Tag draußen unter der Sonne stehen, da holt man sich schon mal einen Sonnenbrand weg. Also: Sonnencreme ins Gepäck!

  • Auf dem Rückweg von der Bühne zum Zelt kann die Orientierung leicht verloren gehen. Abhilfe schafft eine am Zelt gehisste Flagge.