Drei Monate nach dem Methadon-Tod der elfjährigen Chantal in Hamburg gibt es neue Vorwürfe gegen den Allgemeinen Sozialen Dienst (ASD).
In Hamburg wollen immer mehr Familien Pflegekinder aufnehmen. Die Kontrollen sind gestiegen.
Toxikologische Untersuchungen haben ergeben, dass die 11-jährige Chantal vor ihrem Tod an einer Überdosis Methadon mit keinen Drogen in Kontakt gekommen ist.
Markus Schreiber, Chef des Bezirksamtes Hamburg-Mitte, steht offenbar vor dem Rücktritt.
Die elfjährige Chantal ist an einer Überdosis Methadon bei ihren Pflegeeltern gestorben.
Nach dem tragischen Tod der 11-jährigen Chantal und den damit verbundenen Rücktrittsforderungen will Bezirksamtsleiter Markus Schreiber seinen Stuhl nicht räumen.
Zwei Wochen nach der tödlichen Vergiftung bei der 11-jährigen Chantal in Wilhelmsburg sollen nun Konsequenzen folgen.
Nachdem Ermittler größere Mengen der Ersatzdroge in der Garage der Pflegeeltern gefunden haben, kommen die Verantwortlichen in Erklärungsnot.
Einen neuen Fall Chantal soll es nie mehr geben. Dafür will Hamburg jetzt auch mit einem modernen Computerprogramm sorgen.
Nach dem Methadon-Tod der elfjährigen Chantal haben Rechtsmediziner nicht alle Fragen zur Einnahme der Heroin-Ersatzdroge endgültig klären können.
Bezirksamtschef Markus Schreiber ist von seinem Amt zurückgetreten.
Der Tod der 11-jährigen Chantal in Wilhelmsburg bewegt auch die Bürgerschaft.
Über 400 Menschen haben am Freitagabend bei einem Trauermarsch in Wilhelmsburg der gestorbenen Mädchen Chantal und Lara Mia gedacht.
Als Konsequenz aus dem Methadon-Tod der 11-jährigen Chantal in Wilhelmsburg sollen Pflegeeltern in Zukunft ein Gesundheitszeugnis mit Drogentest vorlegen.
Die Polizei hat einen toten acht Monate alten Jungen in einer Wohnung auf St. Pauli gefunden.