Radio Hamburg

Schlafhygiene

Tipps und Tricks: Starkes Immunsystem durch besseren Schlaf

Frau schläft im Bett

Ein gesunder Schlaf ist für ein gutes Immunsystem unerlässlich.

Ein gesunder Schlaf trägt zu einem starken Immunsystem bei. Aber was kann man eigentlich für einen starken Schlaf tun?

Ausreichend Schlaf ist überlebenswichtig, denn im Schlaf erholen wir uns von den Strapazen des Alltags. Außerdem regenerieren sich Gehirn und Körper. Ein ausreichender und guter Schlaf stärkt zu dem auch die körperlichen Abwehrkräfte. Aber was ist eigentlich ein guter Schlaf und was gehört wirklich dazu?

Guter Schlaf führt zu gestärktem Immunsystem

Guter Schlaf, den soll man eigentlich nicht merken. Denn eigentlich soll dieser selbstverständlich sein. Erst wenn der Schlaf schlecht ist und nicht mehr erholt, dann macht sich das körperlich und seelisch bemerkbar. Die Leistungsfähigkeit sinkt und wir scheinen im Alltag weniger Energie zu haben. Um genügend Energie im Alltag zu haben und im weiteren Verlauf auch ein gestärktes Immunsystem zu haben, lohnt es sich den Schlaf zu beobachten.

Schmerzender Rücken durch alte Matratze

Wacht man schon mit Schmerzen am Rücken auf und fühlt sich völlig erschlagen, dann ist das kein gutes Zeichen. Schnell sollte man sich die eigene Matratze und das Lattenrost angucken. Wie alt ist eigentlich die Matratze? Entspricht sie wirklich meinen Bedürfnissen? Liege ich lieber auf einer harten oder weichen Matratze? Schon ein Gang in einen Matratzenfachhandel kann sich hierbei lohnen, um herauszufinden, welche Matratze einem wirklich guttut.

Es gibt Lang- und Kurzschläfer

Der Schlaf selbst besteht aus verschiedenen Phasen. So durchlaufen wir in der Nacht vier bis fünf verschiedene Schlafphasen. Eine Phase hält durchschnittlich 90 Minuten an und leitet von einem leichten Schlafstadium, zu einem mittleren Schlafstadium zu einem festen Tiefschlaf. Aber benötigen diese Zyklen wirklich acht Stunden? Immerhin scheint das der Richtwert des guten Schlafs zu sein. Die Antwort lautet Nein. Es gibt klassische Kurz- und Langschläfer. Damit fühlen sich einige bereits nach fünf bis sechs Stunden Schlaf ausreichend erholt. Andere hingegen brauchen eher sieben oder acht Stunden. Es lohnt sich hier, sich selbst zu beobachten: Nach wie viel Stunden schlaf fühle ich mich wirklich erholt? Es gilt genau dieses Maß beizubehalten.

Ein Kräutertee für beruhigte Nerven

Wer sich vor dem Schlafengehen unruhig fühlt, sollte eine Stunde vorher einen Kräutertee trinken. Viele setzen auf Baldriantee, um die Nerven zu beruhigen. Bei der Flüssigkeitszuvor sollte man allerdings aufpassen, da man ansonsten zu oft auf die Toilette muss.

Die Schlafumgebung

Auch die Schlafumgebung sollte dem Schlaf angepasst werden. Sie sollte eher kühler als zu warm sein. Eine halbe Stunde vor dem Schlafengehen sollte das Zimmer ordentlich gelüftet werden. Der Raum sollte zudem gut abgedunkelt sein, sodass kein Lichtstrahl mehr ins Zimmer kommt.

Kein Kaffee vor dem Schlafengehen

Koffein und andere Stimulanzmittel sollten am Abend nicht mehr zugeführt werden. Koffeein beispielsweise regt die Tätigkeit des Hirns an und sorgt so dafür, dass der Körper keine Ruhe findet. Aber auch Nikotin führt zu einem gestörten Schlafverhalten. Denn aufgrund von Entzugserscheinungen kann der Schlaf unterbrochen werden.

Stressbewältigung

Stressbewältigung ist für den Schlaf besonders wichtig. Wer der Meinung ist, er könne seinen Stress einfach wegschlafen, liegt falsch. Denn Stress beeinträchtigt maßgeblich die Schlafqualität. Wie wäre es also mit einem Tagebuch, um vor dem Schlafen all seine Sorgen hineinzuschreiben? Manchmal hilft aber auch ein einfaches Gespräch mit Freunden, um sich die Lasten des Alltags von der Seele zu reden.