Radio Hamburg

Stress reduzieren

Wie ihr ohne Stress und Angst informiert bleibt

Frau sitzt auf Sessel mit Laptop auf dem Schoß, Radio Hamburg

Der extreme Informationsfluss bezüglich Corona versetzt einige in Stress und Angstzustände. Doch es geht auch anders. 

Jeden Tag erreichen uns neue Informationen über das Coronavirus. Erst heißt es, der Peak sei im März bereits erreicht, andere wiederum meinen, dass uns dieser noch bevorstehe. Und was heißt das eigentlich für uns? Gedanken über Gedanken, die einem manchmal den geraden Weg verlassen lassen. Wie ihr informiert bleibt, aber nicht in Angstzustände verfallt, zeigen wir euch hier. 

Fünf Tipps zur Entspannung

Morgens, mittags, abends und nachts. Nachrichten gibt es rund um die Uhr. Und besonders jetzt zu Corona-Zeiten gibt es gefühlt jede Minute eine Neuigkeit, die wichtig ist und einen fast durchdrehen lässt. Doch um das zu vermeiden, gibt es fünf Tipps, denen man folgen kann. 

Tipp 1: Zunächst sollte man vermeiden, jede Sekunde nach neuen Nachrichten zu googeln. Ihr habt sogar einen Google Alert eingestellt? Außer, ihr seid Journalisten, solltet ihr das lassen. Fakt ist, die Nachrichten des Tages werden immer morgens, mittags und abends zusammengefasst. Und zu diesen drei Zeiten solltet ihr euch auch allerhöchstens informieren. 

Tipp 2: Denkt nicht zu weit in die Zukunft. Angstzustände und Panik entstehen dann, wenn man sich Szenarien in der Zukunft ausdenkt, die anhand der negativen Nachrichten entstehen. Denn der Mensch möchte immer auf das schlimmste vorbereitet sein, weshalb er automatisch das negative zuerst herausfiltert. Nicht umsonst wird immer nur über jeden neuen Todesfall berichtet, nicht aber über die fantastisch-vielen Genesungen, die es bisher gab. Denkt von Tag zu Tag, lebt im Hier und Jetzt und versucht die kleinen Dinge, die euch das Leben schenkt, zu genießen. Was bringt euch zum Lachen? Wie fühlt sich die Sonne mit ihren schon recht starken Strahlen auf der Haut an? Was löst der Geruch von frisch-gebackenen Keksen in euch aus? Verlasst euch auf eure Sinne und atmet tief durch. 

Tipp 3: Meditiert! Und jetzt denkt nicht an die ganzen Yoga-Mütter, die den Trainer anhimmeln. Meditieren gilt nicht umsonst als bewährte Maßnahme, um den Körper und Geist zu entspannen. Weil man sich auf die wesentlichen Dinge konzentriert - seine Atmung, seine Körperhaltung, die Muskeln zu entspannen. Denn das ist es. Verfällt man in Panik, wird die Herzrate angeregt und die Atmung wird flacher und schneller. Das signalisiert dem Körper wiederum, dass etwas nicht stimmt. Es ist ein Teufelskreis, aus dem man mit Meditation ausbrechen kann. Es gibt verschiedene Apps, wie Calm oder Relax Melodies, die einem toll dabei helfen, sich für mindestens 15 Minuten zu entspannen und dem Körper zu signalisieren, dass alles in Ordnung ist. 

Tipp 4: Geht an die frische Luft oder lasst sie in eure Wohnung. Nichts ist befreiender, als wahrhaftigen Sauerstoff in seine Lungen zu ziehen. Setzt euch warm angezogen ein bisschen auf dem Balkon, ans offene Fenster oder in den Garten. Hört den Vögeln zu, wie sie weiterhin ganz normal zwitschern und macht euch den Kopf frei. Denkt nur über das nach, was ihr in dem Moment seht. 

Tipp 5: Erinnert euch daran, dass dies zwar eine Krise ist, in der wir gerade stecken, aber Situationen dieser Art gab es schon vor Jahrhunderten auf der Welt. SARS, MERS, Ebola - alles schlimme Krankheiten, gegen die ein Impfstoff entwickelt werden konnte. Und beim aktuellen Coronavirus sind sie auch mitten drin in der ersten Phase. Insgesamt gibt es drei. Genauere Informationen darüber lest in in unseren FAQs zum Coronavirus.