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Elektroroller, Gratis-Snacks & Co.

Diese Änderungen gibt's ab Juni 2019

Hamburg, 29.05.2019
E-Scooter, Elektroroller, Shutterstock

Ab 15. Juni dürfen E-Scooter offiziell auf deutschen Straßen fahren.

Der Juni steht vor der Tür und damit auch wieder einige Änderungen. So dürfen ab 1. Juni beispielsweise Elektroroller auf den Straßen rollen.

Auch im Juni gibt’s für Verbraucher wieder einige Änderungen. Wer beispielsweise mit seinem alten Diesel nach Berlin fahren will, muss diesen demnächst bei 15 Straßenabschnitten stehen lassen. Wer was für seine Umwelt tun will, kann stattdessen ab 15. Juni legal auf einen Elektroroller umsteigen und damit auf den Straßen fahren. Auf welche Änderungen wir uns noch einstellen müssen, lest ihr hier.

Änderungen zum Juni 2019

Elektroroller dürfen auf die Straße

In einigen Städten sind sie schon auf den Straßen unterwegs, offiziell dürfen Elektroroller aber erst ab dem 15. Juni auf deutschen Straßen fahren. Dann tritt die entsprechende Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung in Kraft. Die Roller können Geschwindigkeiten von bis zu 20 km/h erreichen. Auch deshalb gab es lange Diskussionen, die etwas langsameren E-Roller mit 12 km/h auf den Gehwegen fahren zu lassen.





Eurowings schafft Gratis-Snacks ab

Wer ab dem 4. Juni mit Eurowings unterwegs ist, muss auf seinem Flug in der Economy Class künftig auf kleine Häppchen und kostenlose Snacks verzichten. Betroffen sind Flüge im Smart-Tarif auf der Kurz- und Mittelstrecke. Wer trotzdem Hunger hat, kann aus einem kleinen Menü Snacks kaufen.





Verkaufsgebühren bei Amazon werden gesenkt

Amazon stellt seine Marketplace Verkaufsplattform neu auf. Wer hier künftig etwas verkaufen will, muss in fast alle Kategorien eine Mindestverkaufsgebühr von 30 Cent bezahlen. Es gibt allerdings auch einige Ausnahmen: Lebensmittel, Software, Videospiele- und konsolen, Bücher, Musik, Videos und DVDs. Im Gegenzug senkt Amazon die Gebühren aus den Kategorie Baby, Beauty, Drogerie und Feinkost ab einem Verkaufswert von höchstens 10 Euro auf 8 Prozent. Wer Schmuck im Wert von bis zu 250 Euro verkauft, muss künftig nur noch 5 Prozent zahlen. Bei Uhren bis zu 250 Euro Gesamtverkaufspreis werden ebenfalls 5 Prozent Gebühren fällig.





Fahrverbot für alte Diesel in Berlin

Einige Städte in Deutschland haben schon Fahrverbote für alte Diesel eingeführt, jetzt ist auch Berlin an der Reihe. Fahrzeuge mit der Abgasnorm 1 bis 5 werden bis spätestens 1. Juli 2019 von 15 Straßenabschnitten verbannt.





Urteil des BGH zu Extra-Kosten

Am 18. Juni fällt der Bundesgerichtshof ein Urteil über Zusatz-Gebühren an Bank-Schaltern. Hintergrund ist die Klage eines Sparkassen-Kunden, der bei seiner Bank für das Einzahlen und Abheben von Bargeld extra zahlen soll. Das kostet je nach Kontomodell bis zu zwei Euro pro Vorgang, ausgenommen beim teuersten Kontomodell (15 Euro monatlich). Ob diese Gebühren rechtens sind, entscheidet nun das BGH.





Weitere Gesetzänderungen, die das Jahr 2019 betreffen, findet ihr auf der Homepage des Deutschen Bundestages.

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