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Auf die Tomaten, fertig, los! So ging es zu bei der Tomatina in Kolumbien.
18 Tonnen Tomaten und die größte Essensschlacht Kolumbiens kann beginnen: die Tomatina.
Eigentlich ist die Tomatina, die Tomaten-Schlacht, eine spanische Erfindung. Die Tomatina ist ein Fest, das jedes Jahr seit den 1940er Jahren am Mittwoch der letzten Augustwoche in Buñol (ca. 10.000 Einwohner) in der spanischen Region Valencia stattfindet. Seit 2005 gibt‘s dieses kuriose Ereignis nun auch in Kolumbien, in Sutamarchá. Am Sonntag war es wieder soweit. Zwar färben sich die Menschen, die Straßen und die Autos, die in der Nähe stehen blutrot, es handelt sich aber trotzdem um eine sehr harmlose Spaß-Schlacht.
18 Tonnen überreife Tomaten wurden dafür auf Lkw herantransportiert. Es ist wichtig, dass das rote Gemüse schön überreif ist, denn nur so können eventuelle Verletzungen bei der Schlacht vermieden werden. Die Tomaten sind von der Ernte übrig geblieben, konnten nicht verarbeitet oder verkauft werden. Die kolumbianische Tomatina soll auch eine Art Dankesfest für die Landwirte der Umgebung sein. Außerdem haben auch die Kolumbianer den sogenannten Tomatina-Ehrenkodex übernommen, wobei die Tomaten vor dem Werfen in der Hand zerdrückt werden müssen.