Foto: Screenshot / Brightcove
Flüchtlinge in Manila retten sich aus den Fluten.
Seit zwei Wochen werden die Philippinen von starken Tropenstürmen heimgesucht, die die gesamte Infrastruktur lahm legen und die Einwohner der Provinzen zur Massenflucht zwingen.
Seit zwei Wochen werden die philippinische Millionenmetropole Manila und deren nördlichen Provinzen von starken Überschwemmungen heimgesucht. Grund hierfür ist der Taifun "Saola", der laut dpa bisher mehr als 40 Todesopfer forderte.
Bereits 14.000 Menschen flohen aus ihren Dörfern in Notunterkünfte oder zu Verwandten in höher gelegene Regionen. Mehr als 2.700 Häuser wurden, unter anderem durch die teilweise bis zu 160km/h starken Windböen, zerstört. Vielerorts traten die Flüsse über die Ufer, Straßen wurden durch Erdrutsche verschüttet und Bäume entwurzelt. In einigen Provinzen fiel der Strom aufgrund von umgerissenen Strommasten für mehrere Tage aus.
Letzten Dienstag zwangen die Wassermassen eines Monsunregens hunderte von Einwohner sich auf ihre Hausdächer zu retten. Mit Schlauchboten waren die Katastrophenhelfer in dem bis zu 1,50 Meter hohen Wasser im Einsatz, um die Anwohner von ihren Dächern zu holen und in Sicherheit zu bringen. "Schickt uns Hilfe, ich mache mir große Sorgen (…) die Strömung ist sehr stark." Soll Charlie Mullon, ein Philippiner, der sich auf sein Hausdach gerettet hatte, laut dpa via Handyanruf in einer TV-Sendung gesagt haben.
(dpa/lsc)