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Foto: Radio Hamburg / Oldie 95
Im Gegensatz zum mythologischen Vorbild des Paares geht diese Geschichte gut aus. Im Oktober 2011 wurde die Bronzestatue der Eurydike vom westlichen Alsterufer entwendet. Bronzediebe sägten das Kunstwerk so ab, dass nur die Füße übrig blieben. Ihr Geliebter Orpheus blieb angesägt zurück. Fast ein Jahr später kann er seine Liebe wieder begrüßen, denn Eurydike ist zurück und wird unter anderem von Dorothee Wallner, Tochter der Eurydike-Künstlerin Ursula Querner vorgestellt.
Nach dem Diebstahl im Oktober 2011 hatte ein Spendenaufruf unter anderem durch Dorothee Wallner eine große Resonanz gefunden. Der von der Stiftung Denkmalpflege Hamburg und der Kulturbehörde koordinierte Aufruf hatte dafür gesorgt, dass Eurydike nun neu gegossen werden konnte. Zum Glück gab es noch eine Gussform der Statue. Rund 50 Kunstfreunde spendeten für den Neubau.
Das glückliche Ende des Paares steht im Gegensatz zu ihrer eigentlichen Geschichte. In der griechischen Mythologie versucht Orpheus seine Geliebte aus der Unterwelt zu retten, scheitert jedoch im letztem Moment und Eurydike ist für immer verloren. Doch wenigstens in der schönsten Stadt der Welt sind die beiden jetzt wieder vereint und können an der Alster bestaunt werden.
(pov)