Nur mit einer Elbvertiefung können immer größere Containerschiffe oder Kreuzfahrtschiffe in den Hamburger Hafen einfahren.
Mit dem Ausbau der Fahrrinne kann die Wirtschaftlichkeit des Hamburger Hafens erhalten bleiben. Lässt sich das mit umweltpolitischen Forderungen vereinbaren?
Hamburg - Es geht um ein bis zwei Meter, denn diese sind ganz wesentlich für die Zukunft des Hamburger Hafens. Die Fahrrinne der Elbe im Hafen hat zurzeit eine Tiefe von 14,9 Metern und sie soll auf 15,9 bis 17,1 Meter vertieft werden, um auch die ganz großen Container-Schiffe zu uns in den Hafen zu locken.
Wie kann der Hafen wettbewerbsfähig bleiben?
Unabhängig davon tagen in der kommenden Woche 200 Hafen-Experten bei uns in der Stadt, um neue umweltpolitische Ideen für den Hafen der Umwelthauptstadt 2011 zu entwickeln. Dabei geht es unter anderem um die Reduzierung der Schadstoffemission der vor Anker liegenden Schiffe und um deren Stromversorgung.
Doch dieser Dachausbau des Hamburger Hafens macht nur Sinn, wenn das Fundament, die Elbvertiefung, steht. Nur so kann der Hamburger Hafen auch in der Zukunft wettbewerbsfähig bleiben und sich gegen Konkurrenten wie Rotterdam durchsetzen.
Wirtschaftssenator Frank Horch will diese Verbindung zum Umweltkongress nicht ziehen:
"Die Elbvertiefung ist ja aus einer Bedarfsnotwendigkeit des Hamburger Hafens ganz anders zu sehen. Zum anderen fahren die Schiffe auf der Elbe relativ langsam und von der Seite her ist da, in so einem Gebiet der Elbe, was den besonderen Ausstoß angeht, das nicht zu sehen."
Hier sehen Sie immer die aktuellsten Container und Kreuzfahrer auf der Elbe - das Hafenradar