Foto: Radio Hamburg/Oldie 95
Unerträgliche Schmerzen prägen das Bild der Krankheit.
Das schwüle Wetter ist der Horror für Migräne-Geplagte. Aber was tun, wenn's im Kopf sticht und pulsiert und wie kann Migräne verhindert werden?
Auf einmal ist er da! Dieser dumpf-drückende Schmerz, der einem das Gefühl gibt, der Kopf stecke in einem Schraubstock. Und jetzt stellen Sie sich einmal vor, dieser Schmerz kommt mit solch einer Wucht, als ob Ihnen jemand mit einem Hammer auf den Kopf schlägt- und das auf nur eine Kopfseite. Und dazu noch ein ständiges Gefühl der Übelkeit, Licht- und Geräuschempfindlichkeit sowie das Bedürfnis, sich von der ganzen Welt zurückziehen zu wollen. Kennen Sie? Dann gehören Sie zu den rund 10 bis 15 Prozent der Bevölkerung, die unter Migräne leiden, wobei zwei Drittel davon weiblich sind. Die mitunter häufigste Kopfschmerzerkrankung der Deutschen hätte, wäre sie auf "twitter", rund 12,3 Millionen "Follower".
Das schwüle Wetter in Hamburg ist ein richtiger Migräne-Magnet und plagt Tausende von Menschen. Lesen Sie hier, was Sie gegen Migräne tun können.
Der einseitige Kopfschmerz kann von ein paar Stunden bis zu drei Tagen andauern und wird von Symptomen wie Übelkeit, Erbrechen, einem erhöhten Bedürfnis nach Ruhe und Lärm- und Lichtempfindlichkeit begleitet. Einige Betroffene berichten auch von einer "Migräneaura", welche neurologische Symptome wie z.B. ein Flimmern vor den Augen, aber auch Taubheitsgefühle oder Sprachstörungen mit sich bringt.
Die genetisch veranlagte Krankheit kann mit Medikamente, aber auch mit vorbeugenden Maßnahmen behandelt werden. Einige davon stellen wir Ihnen nun vor:
![]() |
Eine gesunde und ausgewogene Ernährung verbunden mit regelmäßigem Ausdauersport (Joggen, Schwimmen, Rad fahren) kann helfen, Stress zu bewältigen und somit das Auslösen einer Migräne-Attacke zu reduzieren. |
![]() |
| 1 von 7 |
(lsc)