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o2 World Hamburg, 25.03.2012, 17:15 Uhr
Die Füchse Berlin haben Handball-Meister HSV Hamburg aus der Champions League geworfen und den Norddeutschen damit einen weiteren Tiefschlag versetzt. Im Achtelfinal-Rückspiel in der o2 World Hamburg siegten die Hauptstädter am Sonntag in einer überaus spannenden Partie mit 24:23 (11:10). Vor einer Woche hatten die Berliner schon das Hinspiel mit 32:30 gewonnen. Das Viertelfinale, für das sich auch der THW Kiel qualifiziert hat, wird am kommenden Dienstag in Wien ausgelost. Die Füchse haben schon jetzt den größten Erfolg ihrer Club-Geschichte geschafft.
Dagegen rutschen die Hamburger immer tiefer in den Schlamassel. In der nationalen Meisterschaft ist der Titelverteidiger auf Platz vier zurückgefallen und hat damit die Chance auf den erneuten Gewinn der Schale verspielt. In Europas Königsklasse ist bereits im Achtelfinale Schluss. Das ist den Hamburgern seit vier Jahren nicht mehr passiert.
Als Retter in der Not war vor zwei Wochen Präsident Martin Schwalb auf die Trainierbank zurückgekehrt, um den glücklosen Interimscoach Jens Häusler zu unterstützen. In der umkämpften Partie dominierten die Abwehrreihen und vor
allem die Torhüter. Was Silvio Heinevetter bei den Berlinern im ersten Durchgang parierte, verschlug den 7.843 Zuschauern in der nicht ausverkauften Arena die Sprache. Der ähnlich gut aufgelegte Dan Beutler im HSV-Tor ließ sich aber nicht lumpen und brachte sein Team zu Beginn der zweiten Hälfte mit drei gehaltenen Bällen wieder auf Kurs. Die Gastgeber zogen binnen acht Minuten von 8:10 (27. Minute) auf 14:10 (35.) davon. Doch auch die zwischenzeitliche Fünf-Tore-Führung (17:12/40.) reichte den HSV Handball Jungs nicht. Die Füchse kamen wieder ran und gingen zehn Minuten vor Schluss in Führung. Auch Manndeckung half den Hamburgern letztlich nicht mehr.