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Der 40-jährige Lance Armstrong wurde nie positiv auf Doping getestet.
US-Radprofi Lance Armstrong steht vor dem Verlust seiner sieben "Tour de France"-Titel sowie einer lebenslangen Sperre.
Der 40-Jährige teilte am Donnerstagabend (Ortszeit) überraschend mit, er wolle sich nicht länger gegen die Dopingvorwürfe der US-Anti-Doping-Agentur USADA wehren. USADA-Chef Travis Trygart will Armstrong alle Tour-Titel aberkennen und ihn lebenslang sperren lassen.
Das gesamte Verfahren habe einen "zu hohen Zoll" von ihm und seiner Familie gefordert, begründete Armstrong seinen Entschluss. Wenn er eine Chance gesehen hätte, in einer fairen Umgebung die Vorwürfe widerlegen zu können, hätte er "die Chance wahrgenommen". "Aber ich weigere mich, in einem einseitigen und unfairen Prozess mitzumachen."
Armstrong hatte erst Anfang der Woche eine Niederlage im Ringen mit der USADA hinnehmen müssen. Ein Richter in Armstrongs Heimatstadt Austin wies die Klage des Ex-Radprofis am Montag ab, der die USADA bei ihren Ermittlungen gegen sich blockieren wollte. Die Doping-Jäger werfen ihm jahrelanges Doping und Handel mit illegalen Substanzen vor.
Der siebenmalige Gewinner der Tour de France soll Teil einer regelrechten "Doping-Verschwörung" gewesen sein. Der 40-jährige Texaner wird seit Jahren mit Doping-Vorwürfen konfrontiert, ist aber nie positiv getestet worden.
Auf seiner Homepage äußert sich Lance Armstrong in einem offiziellem Statement zu dem Vorfall. Das Statement lesen Sie hier.
(dpa/pne)