Radio Hamburg Moderator Philipp Kolanghis freut sich über die fantastischen 251.145 Euro, die Sie gespendet haben.
Der Radio Hamburg Spendenmarathon ist vorbei und bringt ein atemberaubendes Ergebnis mit sich.
Beim Radio Hamburg Hörer helfen Kindern e.V. Spendenmarathon 2011 haben Sie so viel für Kinder und deren Familien in Not gespendet, wie noch nie zuvor! Mit einer fantastischen Spendensumme von 251.145 Euro ist der Radio Hamburg Hörer helfen Kindern Spendenmarathon 2011 am Freitagsabend (23.12.) zu Ende gegangen. Mit dieser sensationellen Summe können wir vielen Kindern in Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein helfen.
Dafür vielen, vielen Dank an alle Spender, ohne die ein solches Ergebnis nicht möglich gewesen wäre!
Fotos: Diese Promis haben den Hörer helfen Kindern Spendenmarathon 2011 unterstützt.
Fotos: Diese Spender waren alle zu Gast im Sender
Welche Kinder und Familien wir mit diesem Geld unterstützen, sehen Sie unten.
Förderverein Allerleirauh braucht 11.400 Euro
Allerleirauh ist eine Hamburger Beratungsstelle, an die sich jugendliche Mädchen und junge Frauen wenden können, die in der Kindheit oder in der Jugend sexuellen Missbrauch erlebt haben. Ein zweiter Schwerpunkt von Allerleirauh ist die Präventionsarbeit. Von sexueller Gewalt betroffene Mädchen werden von Allerleirauh ebenfalls unterstützt, indem Mütter, andere Bezugspersonen und pädagogische Fachkräfte in Fällen von sexueller Gewalt Beratung in Anspruch nehmen können. Durch die Zuwendung des Amts für Jugend der Freien und Hansestadt Hamburg kann lediglich eine telefonische Erreichbarkeit an zwölf Stunden in der Woche gewährleistet werden. In den Zeiten, in denen keine Mitarbeiterin der Beratungsstelle für die telefonische Erreichbarkeit abgestellt werden kann, wird der Anrufbeantworter der Beratungsstelle erreicht. Die Erfahrung hat jedoch gezeigt, dass viele Ratsuchende diese Möglichkeit nicht nutzen. Aus diesem Grund hat sich Allerleirauh entschieden, die telefonische Erreichbarkeit durch Spenden zu verdoppeln und seit einigen Jahren ist die Beratungs-Hotline an 24 Stunden in der Woche erreichbar. Die Kosten für die verdoppelten Telefonzeiten belaufen sich (bei einem Bruttostundenlohn von 13 €) auf jährlich 11.400 Euro.
Kostenlose Radio Hamburg Hörer helfen Kindern e.V. Spendenhotline: 0800/ 3336000
Familie Niese braucht 6.000 Euro
Sabine Niese (37) leidet an der unheilbaren Krankheit ALS (Amyotrophe Lateralsklerose). ALS ist eine Erkrankung des motorischen Nervensystems, bei der nach und nach alle Muskeln gelähmt werden – auch die Atem- und Sprechmuskulatur. Die Krankheit ist seit über 100 Jahren bekannt und weltweit verbreitet, ihre Ursache ist bis heute unbekannt. Leider ist die Erkrankung bis heute nicht heilbar. Nach der Diagnose bleiben den meisten Erkrankten noch drei bis fünf Jahre Zeit. Sabine ist 2009 erkrankt und sitzt seit über einem Jahr im Rollstuhl. Die Familie lebt von Sabines Rente und Hartz IV. Ihr Ehemann Jörg (44) ist Musiker und selbständiger Marketingfachmann. Er hat seine Marketing-Firma aufgeben müssen, um sich um seine Frau und die Kinder zu kümmern. 15 Mitarbeiter haben damit ebenfalls ihren Arbeitsplatz verloren. Ebenso verlor Sabine ihre Existenz als selbständige Kosmetikerin. Die Söhne Christian (16), Steffen (13) und Gabriel (8) wissen, wie es um ihre Mutter steht. Sie unterstützen ihre Mutter tatkräftig im Alltag und helfen ihr bei allem, was sie alleine nicht mehr schafft. Alle wollen das Leben mit ihr noch so lange wie möglich genießen. Ein großer Herzenswunsch der Familie ist ein (möglicherweise letzter) gemeinsamer Urlaub in Ägypten. Steffen ist ein großer Fan der ägyptischen Geschichte und möchte unbedingt die Pyramiden sehen. In seiner Freizeit beschäftigt er sich unter anderem mit Hieroglyphen. Bei einem zweiwöchigen Club-Urlaub in einer behindertengerechten Anlage ist für jedes Familienmitglied etwas dabei, zudem bietet das Reiseziel Rotes Meer eine Sonnengarantie. Auch der Flug dauert nicht zu lange und kann von Sabine Niese gemeistert werden.
Kostenlose Radio Hamburg Hörer helfen Kindern e.V. Spendenhotline: 0800/ 3336000
Der Kinder- und Jugendschutz Hamburg e.V. braucht 12.000 Euro.
Mit ihrem Arbeitsbereich "Kinder und AIDS" bietet die Arbeitsgemscheinschaft Kinder- und Jugendschutz Hamburg e.V. Unterstützung für Kinder, die in von AIDS betroffenen Familien leben. Als einzige Beratungsstelle Norddeutschlands für HIV-betroffene Kinder sucht sie gemeinsam mit den Betroffenen nach Problemlösungen im sozialen und finanziellen Bereich. Die Hamburger Sozialbehörde finanziert ca. 2/3 der Arbeit. Der Rest von fast 34.000 Euro pro Jahr muss über Spenden finanziert werden. 10.000 Euro sind bereits zusammen, es fehlen noch 24.144,12 Euro. Radio Hamburg Hörer helfen Kindern e.V. übernimmt davon die Hälfte. Bei uns programm sprechen wir mit Frau Neumann, eine HIV-positive, alleinerziehende Mutter. Sie wird seit ca. zwölf Jahren von der Arbeitsgemeinschaft unterstützt. Frau Neumann erfuhr während ihrer Schwangerschaft im Jahr 1999 von ihrer HIV-Infektion. Zu diesem Zeitpunkt hatte sie bereits zwei Kinder im Alter von elf und acht Jahren und war natürlich schockiert und entsetzt, als die Diagnose kam. Der jüngste Sohn Anton ist ebenso HIV-positiv. Ihr Ehemann, der sie angesteckt hat, verließ sie kurz nach der Geburt von Anton und hat mittlerweile auch seine zweite Ehefrau mit HIV angesteckt. Für eine strafrechtliche Verfolgung ihres Ex-Mannes fehlt Frau Neumann bis heute die Kraft.
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Einjährige Finanzierung kostet 4.000 Euro
Die "Leselibelle" ist ein Projekt des Kindermuseums in Zusammenarbeit mit der hiesigen Bücherhalle, ProQuartier, den Schulen und Kitas des Quartiers und vielen Ehrenamtlichen. Es geht dabei um die Förderung der Lesekompetenz und der Lesefreude für die Kinder des Stadtteils Osdorfer Born, einem Quartier der sozialen Stadtentwicklung. Bei einer Lesung ist bei den Kindern nun die Idee entstanden, selber ein großes Vorlesebuch zu machen. Dabei stellte sich heraus, dass viele Kinder an einer ständigen Gruppe interessiert sind, wo gelesen und geschrieben wird. Diese wäre eine Bereicherung des Angebotes der „Leselibelle“, die bislang noch fehlt. Bisher können Kinder, die über die Ferienprogramme echtes Interesse entwickeln, nur auf die nächsten Ferien verwiesen werden. Geplant ist ein wöchentliches, zweistündiges Treffen, das als halboffene Gruppe im Kindermuseum stattfindet. In dieser Gruppe werden Geschichten nicht nur vorgelesen, sondern auch besprochen: was gefällt mir und warum; mit welchen "Tricks" erzeugt der Autor Spannung, Witz, Angst oder Freude, wie macht er eine Figur lebendig... Außerdem sollen Geschichten weitergesponnen werden: Was passiert, wenn man eine Bedingung ändert, wenn man eine Figur hinzufügt oder weglässt, wenn man die Geschichte in ein anderes Land verlegt, wenn man aus der Perspektive eines anderen erzählt, wenn man nur ein paar Worte anders formuliert? Natürlich werden dort auch ganz eigene Geschichten erfunden.
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Familie Pazottka-Lipinski braucht 4.000 Euro
Torben (10 Jahre alt) erlitt bei seiner Geburt einen starken Sauerstoffmangel und ist seitdem mehrfach schwerstbehindert. Im Laufe seiner Entwicklung bekam er dann noch ein Anfallsleiden (Epilepsie), eine Tetraspastik und verlor fast sein gesamtes Sehvermögen. Torben kann sich nicht aufrichten und alleine sitzen, nicht laufen und hat keine Kopfkontrolle. Er kann nicht alleine essen und benötigt Windeln. Als Epileptiker leidet er häufig unter heftigen Anfällen, wogegen er Medikamente bekommt. Auf Grund dieser Medikamente konnte Torben allerdings noch nie eine ganze Nacht durchschlafen. Er ist Tag und Nacht auf die Hilfe seiner Eltern, der Familie und seinen Therapeuten angewiesen. Torben benötigt spezielle Hilfsmittel (z.B. einen Rollstuhl, Orthesen, Duschliege) und auch Lagerungen, die seine Lebensqualität auf lange Zeit verbessern. Torbens Eltern haben ihr Leben komplett auf die Bedürfnisse ihres Sohnes ausgerichtet, was auf Dauer körperlich und psychisch sehr anstrengend, für die Eltern aber eine Selbstverständlichkeit ist. Um die Eltern zu entlasten und vor allem Torbens Lebensqualität zu fördern, benötigt der Junge einen speziellen Lagerungskeil nach Pörnbacher. Dieser wird individuell gefertigt und angepasst und kostet 4.000 Euro. Die Krankenkasse übernimmt diese Kosten nicht, da es nicht in ihrem Leistungskatalog aufgeführt ist.
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Eine Alpakatherapie für Bojan
Der 14-jährige geistig behinderte Bojan lebt seit 2005 in der Stiftung Anscharhöhe in Eppendorf, weil seine alleinerziehende Mutter eine häusliche Pflege nicht leisten kann. Der Junge ist aufgrund seiner Behinderung und seines Verhaltens in allen Bereichen des täglichen Lebens stark eingeschränkt und benötigt ständige Aufsicht und Fürsorge. Bojan ist kleinwüchsig, hat epileptische Anfälle, aggressive Anfälle und kann wenig sprechen. Ihm wird zudem eine mittelgradige Intelligenzminderung attestiert. Jetzt wünschen sich die Mutter und die Leiterin seiner Wohngruppe für ihn eine Alpakatherapie (10 Therapieeinheiten über einen Zeitraum von acht bis zehn Wochen), von der sie sich einen weiteren Verbesserungsschub versprechen. Die Therapie umfasst, neben dem Führen des Alpakas, vor allem auch die Arbeit rund um das Tier (Füttern, Bürsten etc.). Führende Kinderpsychologen und speziell auch Bojans Ergotherapeut empfehlen diese Form der tiergestützten Therapie, da diese dem Jungen viele neue Reize bietet, die ihn motivieren und anregen, neue Herausforderungen anzunehmen. Ein Therapieblock mit zehn Einheiten von mindenstens einer Stunde kostet beim Hamburger Verein Alpakatherapie 1.600 Euro.
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