Radio Hamburg

Besser als volle Schränke und Reiniger

Ökologische Putzmittel im Überblick

Putzmittel

Jeder mag eine saubere Wohnung. Man muss dabei gar nicht kompliziert denken, es gibt gute Alternativen zu handelsüblichen Waren.

Weniger ist mehr, auch bei Sauberkeit. Mit ökologischen Putzmitteln lässt es sich nicht nur besser leben, es lässt sich auch besser putzen.

Badreiniger, Glasreiniger, Teppichreiniger, Desinfektionsmittel etc.. Die Läden werden überflutet von Hygieneartikeln, die Sauberkeit garantieren und sich zuhause im Putzschrank sammeln. Das nimmt nicht nur eine Menge Platz in Anspruch, man holt sich so eine Menge giftiger Mittelchen in Plastikflaschen ins Haus. Dabei muss es gar nicht viel, teuer und umweltbelastend sein. Wir zeigen euch in einem Überblick Mittel aus dem Haushalt, mit denen man garantiert nichts falsch machen kann.

Der Allrounder: Soda

Soda ist ein Multitalent. Mit dem ökologischen Fettlöser kann man Backöfen, Backbleche und andere fettige Flächen wieder sauber bekommen. Auch Blumenvasen, Thermos- und Teekannen, sowie Fenster. Sogar in der Abflussreinigung kann man Soda benutzen: Zusammen mit Essig ergibt es eine umweltschonende Reinigung.

Der Entkalker: Zitronensäure

Als preisgünstiges Hausmittel bietet sich bei der Bekämpfung von Schimmel und Bakterien Zitronensäure an. Mit einem angenehmeren, frischeren Geruch als chemische Hausmittel kann man sie auch als Entkalker für Wasserkocher, Spülbecken, Kaffee- und Waschmaschinen an. 

Das Scheuermittel: Wiener Kalk

Bei hartnäckigen Verkrustungen und Schmutz hilft im Normalfall Scheuermilch, oder Wiener Kalk. Mit diesem Naturprodukt lassen sich empfindliche Oberflächen reinigen und polieren.

Die Alternative: Der Dampfreiniger

Schont Natur und Ressourcen, schont Verpackungsmaterial und punktet auch als Reinigungsmittel. Neben der Lösung von hartnäckigen Verschmutzungen werden mit dem 100 Grad Celsius heißen Wasser auch Keime abgetötet. Im Gegensatz zu Reinigungslösungen werden hierbei auch keine allergieauslösenden Rückstände zurückgelassen, nur Dampfkondensat. Wer dann auch noch Strom aus ökonomischen Quellen nutzt, kann auf eine besonders gute Öko-Bilanz zurückblicken.

Das Recycelte: Wiederverwendbare Materialien

Eine bessere Alternative zu Papierhandtücher und Einweg-Materialien sind Stoffhandtücher, Putzlappen und Wischmopps, die sich nach Gebrauch bei 60 Grad in der Waschmaschine waschen lassen. Spül- und Poliertücher kann man ganz einfach aus alten Handtüchern, Stoffresten und abgetragenen Kleidungsstücken fertigen, ebenso gibt es zum Schwamm eine umweltfreundlichere Alternative aus recyceltem Kunststoff oder biologisch abbaubaren Materialien. Ist neben einer guten Öko-Bilanz auch gut für die Geldbörse.  

 

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