Radio Hamburg

Heute ist Erdüberlastungstag

Tipps für CO²-Vermeidung im Alltag

Hamburg, 03.05.2019
CO2-Fußabdruck, Emissionen

Der globale Erdüberlastungstag war letztes Jahr am 1. August. 

Ab heute (03.05.) leben wir alle auf "Pump", denn Deutschland hat die Öko-Kapazitäten für das Jahr verbraucht. Was kann man dagegen tun?

Dass wir viel mehr ökologische Ressourcen (Wasser, Wald und Land) verbrauchen als die Erde regenerieren kann, ist bekannt. Aus diesem Grund wird jedes Jahr der Erdüberlastungstag ausgerufen.

Erdüberlastungstag am 03.05.

Wie "Germanwatch" und andere Umweltschutzorganisationen ausgerechnet haben, ist für Deutschland dieser Tag bereits heute. Demnach leben wir ab jetzt auf "Kosten der nächsten Generation", dass bedeutet, dass wir bereits alle ökologischen Ressourcen, die dieses Jahr zur Verfügung standen, verbraucht haben. Der globale Erdüberlastungstag fiel letztes Jahr auf den 1. August. 

Wir haben euch aus diesem Grund ein paar Tipps zusammengestellt, wie ihr euer grünes Gewissen im Alltag verbessern könnt. Schaut doch mal in unsere Kurztextgalerie rein!

Tipps für CO²-Vermeidung im Alltag

Guter, aber altbewährter Tipp: Auto öfter mal zuhause stehen lassen





Ein Wechsel auf Öko-Strom bringt enorm viel für das Klima. Ein durchschnittlicher Drei- bis Vier-Personen-Haushalt kann dadurch jährlich bis zu 1,9 Tonnen CO² einsparen. 





Nicht so viel heizen! Eine Absenkung der Raumtemperatur um ein Grad verringert CO²-Emissionen eines Vier-Personen-Haushaltes jährlich um 350 kg.





Bio-Nahrung regional: Beim Bio-Anbau wird etwa nur die Hälfte der Energie verbraucht, als bei herkömmlicher Landwirtschaft. 





Verzicht auf Coffee-to-go-Becher. Besser ist der klassische Thermobecher oder die Tasse zuhause.





Am besten immer einen Beutel bei sich haben, um nicht unnötig Plastik zu verschwenden.





Idealerweise immer alle elektrischen Geräte ausschalten, wenn man sie nicht braucht.





Bewusst einkaufen: Nur so viel einkaufen, wie man benötigt





Duschen, statt baden. Spart nicht nur Strom, sondern auch Wasser. 





Weniger Fleisch essen: Durch einen niedrigen Fleischkonsum spart man bis zu 920 kg CO².