Radio Hamburg

Astronauten-Diät

In 13 Tagen zum Wunschgewicht!

Astronaut

Der Sommer ist gelandet und die Pfunde noch auf den Hüften, doch mit dieser Sondermission soll man in nur 13 Tagen sein persönliches Wunschgewicht erreichen!

Astronauten-Diät - also nur Flüssignahrung?

Da seid ihr auf einem ganz falschen Dampfer. Auch wenn der Name darauf schließen mag, dass man sich 13 Tage nur von Tüten-Suppen und Mahlzeiten aus der Tube ernähren darf, hat das absolut gar nichts mit dieser Diät zu tun. Sie wurde ursprünglich so benannt, weil man innerhalb dieser Diät auf viele Nahrungsmittel verzichten muss, wie ein Astronaut, der grade durch Weltall saust.  

Anfang 1960 wurde ein das Ernährungsprogramm für Astronauten entwickelt, mit dem sie auf der langen Reise durch das Weltall bei extrem eingeschränkter körperlicher Bewegung so wenig Muskelmasse wie möglich verlieren. Sie bekamen besonders eiweißreiche Nahrung. Als positiver Nebeneffekt stellte sich heraus, dass Sie dabei auch Fett abbauten.

Schwerelos

So fühlt man sich schnell mal nach der Astronauten-, oder auch Weltraumdiät: Bis zu 10 Kilo soll man durch diese Wunder-Diät abnehmen können und die lästigen Fettpolster sollen sich in Luft auflösen. Ich glaube spätestens jetzt fragen sich alle:

Wie soll das funktionieren?

Der Speiseplan der Astronauten, aber auch der der Teilnehmer einer Astronauten-Diät sieht besonders viel Eiweiß vor. Tabu sind Ballaststoffe und Kohlenhydrate. Das liegt daran, dass der Körper, durch den Verzicht auf Kohlenhydrate, neue Quellen für Energie suchen und findet diese in Fettzellen. Wenn er also die Energie aus den Fettzellen klaut ist die logische Schlussfolgerung, dass Körperfett abgebaut wird und Problemzonen sich auflösen. Durch das vermehrt eingenommene Eiweiß wird die Muskelmasse hingegen nicht beeinflusst. Auf jeden Fall nicht negativ, DENN  die Proteine fördern den Muskelaufbau!

Wie ernährt man sich dann richtig? LOWCARB!

Generell ist es wichtig, regelmäßige Mahlzeiten zu sich zu nehmen und zwischen den Mahlzeiten nicht zu snacken. 

Verboten sind Lebensmittel, die Getreide, Zucker, Salz oder ungesunde Fette enthalten. Dazu gehören:

- Nudeln

- Brot und andere Getreideprodukte

- Fruchtsäfte / Limo

- Alkohol

- Reis

- Fertigessen, Fast-Food und Süßigkeiten

- Salz und Zucker

- Geräuchertes Fleisch

Setzen sollte man hingegen auf proteinreiche Nahrung:  

- Pilze

grünes Gemüse oder Gemüse mit hohem Wasseranteil

- Früchte (nicht übertrieben, wegen des Fruchtzuckers)

- Milchprodukte

- Eier

- Fisch und Hühnchenfleisch

-  Kürbis

Was man neben der Ernährung nicht vergessen darf:

Trinken, trinken, trinken! Täglich sollte man bis zu 2 Liter Wasser oder ungesüßten Kräutertee trinken. Natürlich darf ein regelmäßiges Workout nicht fehlen! Ein Mix aus Cardio und Kraft ist dabei das Beste, was in die Astronauten-Diät passt. Besonders HIIT-Einheiten eignen sich ideal für sowohl Muskelaufbau, als auch Stoffwechsel. Außerdem ist wie in jedem Fitnessratgeber auch hier die Rede von ausreichend Schlaf! Denn wenn wir schlafen wird das Wachstumshormon aktiv und man nimmt auch im Schlaf ab.

Aufgepasst!

Diese Diät zählt zwar nicht zu den Crash-Diäten, ist aber dennoch von kurzer Dauer und durch den drastischen Umbau des Ernährungsplans sehr effektiv. Kein Wunder, also dass der Körper schnell an Gewicht verliert. Greift man aber nach den 13 Tagen wieder zu Pizza, Burger, Chips und Co. war das Ganze um sonst und der Körper rächt sich mit dem Jojo-Effekt. Um diesen vorzubeugen, sollte die Astronauten-Diät als Grundstein für eine umgestellte Ernährung dienen. 

Für alle Diät-Angsthasen

Mit dieser Wunder-Diät bleibt man fit, aktiv und der Körper wird gestrafft. Außerdem bleiben die verhassten und gefürchteten Heißhungerattacken aus, da der Blutzuckerspiegel im Blut konstant gehalten wird. Als positives Plus sorgt das viele Eiweiß für ein besseres Immunsystem und produziert körpereigene Glückshormone. 

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