Radio Hamburg

Ein strahlendes Lächeln

Der Trend des Bleachings

Hamburg, 24.05.2018
Lächeln

Strahlend weiße Zähne sind nicht erst seit gestern ein Schönheitsideal.

Strahlend weiße Zähne zählen in unserer Gesellschaft nach wie vor zu den großen Schönheitsidealen. Auch aus diesem Grund sind viele Menschen darum bemüht, Verfärbungen rückgängig zu machen und für ein ansehnliches Lächeln zu sorgen. Das sogenannte Bleaching gilt bereits seit Jahren als komfortable Möglichkeit, um dieses Ziel zu erreichen. Doch was verbirgt sich hinter dem bekannten Begriff und für wen ist die Behandlung geeignet? 

Tatsächlich gehen die Effekte des Bleachings weit über die anderer Methoden hinaus. Viele Menschen, die von den unschönen Verfärbungen der Zähne betroffen sind, entscheiden sich zunächst für Polierpasten und ähnliche Produkte. Mit diesen ist jedoch nur eine vergleichsweise oberflächliche Reinigung der Zähne möglich, die in der Regel zu keinem befriedigenden Ergebnis führen. Beim Bleaching kommen stattdessen die Optionen Reduktionsbleiche und Oxidationsbleiche zum Tragen. Die Reduktionsbleiche kann als vorübergehende Aufhellung verstanden werden, für die Schwefelverbindungen zum Einsatz gebracht werden. Den Zahnverfärbungen wird der Sauerstoff entzogen, um dadurch eine Aufhellung zu erreichen. Da diese allerdings zwangsweise schon kurze Zeit nach der Behandlung wieder mit Sauerstoff in Verbindung kommen, handelt es sich nur um temporäre Effekte.

Professionelle Technik für langanhaltende Ergebnisse

Weitreichender ist die Technik der Oxidationsbleiche. Dabei kommen Wasserstoff-Peroxid oder diverse Chlorverbindungen zum Einsatz, die ihrerseits Sauerstoff freisetzen. Dadurch tritt ein Oxidationsprozess in Gang, die den Farbstoff dauerhaft zerstören. Die Wirkung dieser Methode hält meist rund zwei Jahre deutlich sichtbar an. Ein Zahnarzt, der die Oxidationsbleiche an den Zähnen durchführt, ist vor allem auf hochwertiges Equipment angewiesen. Im Gegensatz zum Home-Bleaching, das von vielen als günstige Alternative auf diesem Gebiet verstanden wird, können die Mediziner ihre Ausrüstung bei Anbietern wie nordenta.de bestellen. Dadurch wird ganz im Sinne der Patienten für eine hohe Qualität aller Komponenten gesorgt, die schließlich das gewünschte Ergebnis ermöglicht.

Mögliche Risiken des Bleachings

Um in aufgeklärter Art und Weise eine Entscheidung für die Behandlung treffen zu können, ist es notwendig, einen Blick auf die Risiken des Bleachings zu werfen. Insgesamt fällt auf, dass aus den vergangenen Jahren zahlreiche Erfahrungswerte vorliegen. Diese bestätigen eine allgemein gute Verträglichkeit der Anwendung, solange dabei die wichtigen Grundsätze eingehalten werden. Nicht auszuschließen sind allerdings Reizungen des Zahnfleischs, die insbesondere im Bereich der Zahnhälse auftreten. In der Regel klingen diese allerdings bereits kurz nach der Absetzung des Bleichmittels wieder ab. Zu verhindern sind in jedem Fall Veränderungen der Schmelzoberfläche, wie sie im Rahmen des Bleachings auftreten können. Unter Experten wird in diesem Fall häufig von der sogenannten Entmineralisierung gesprochen. Bis zu diesem Zeitpunkt ist aber noch nicht wissenschaftlich geklärt, ob einzelne Zähne dazu in der Lage sind, sich langfristig wieder von diesem Einfluss zu erholen. In jedem Fall sollten Bleaching-Mittel jedoch nicht öfter als zweimal pro Jahr angewendet werden.

Das Home-Bleaching

Ein professionell durchgeführtes Bleaching bringt beim Zahnarzt nicht zu vernachlässigende Kosten mit sich. Je nach dem, welche Technik schließlich gewählt wird, bewegen sich die Summen in einem Rahmen von einigen hundert Euro. Da es sich in der Regel um eine rein ästhetische Behandlung handelt, die nicht mit einem gesundheitlichen Mehrwert in Verbindung steht, sind die Krankenkassen nicht dazu bereit, die Kosten zu tragen. Auch aus diesem Grund entscheiden sich nach wie vor viele Menschen für freiverkäufliche Präparate.

Die Vor- und Nachteile

Ein wesentlicher Vorteil des Home-Bleachings liegt wohl im Bereich der Kosten. Tatsächlich reicht ein Betrag von 10 bis 100 Euro schon aus, um die Ausrüstung für die Behandlung zu erhalten. Allerdings sind die Sets von geringerer Qualität. Gleichsam handelt es sich beim Bleaching um eine Anwendung, die eines fachlichen Blickes bedarf. Gerade die für einen Laien kaum zu vermeidenden Fehler in der Anwendung können stattdessen gesundheitliche Schäden nach sich ziehen. Auf einem anderen Blatt steht die Frage, welche Ergebnisse sich mit der Hilfe des Home-Bleachings erzielen lassen. Probleme zeigen sich zum Beispiel bei der Reinigung der Zähne, die im Vorfeld stattfinden muss. Gelingt es nicht, den Zahnbelag wirklich ganzflächig zu entfernen, so kann dies später zu dunklen Stellen auf den Zähnen führen. Denn dort hat das Präparat nicht die Möglichkeit, in der vorgesehenen Art und Weise auf die organische Struktur einzuwirken. Am Ende ist es deshalb dringend zu empfehlen, die Vor- und Nachteile des Home-Bleachings im persönlichen Fall noch einmal genau in den Blick zu nehmen und erst im Anschluss eine endgültige Entscheidung zu treffen.

Präventive Maßnahmen ergreifen

Wer sich aktuell noch nicht über verfärbte Zähne zu ärgern braucht, sollte den Blick auf präventive Möglichkeiten lenken. Denn sehr häufig sind es schädliche Umwelteinflüsse, die für die unschönen Verfärbungen verantwortlich sind. Entsprechend leicht wäre es möglich, diese Faktoren auszuschalten und das natürliche Weiß der Zähne auch auf lange Sicht zu erhalten. Einerseits gibt es für das Weiß der Zähne schädliche Umwelteinflüsse, die sich auch ohne einen besonderen Aufwand vermeiden lassen. Dazu zählt zum Beispiel der starke Konsum für Zigaretten. Vor allem das Nikotin führt auf lange Sicht zu gelblichen Verfärbungen der Zähne. Ebenfalls bekannt ist die Auswirkung, die Kaffee auf das Weiß der Zähne hat. Doch auch hier ist es in erster Linie ein intensiver Konsum, der zu den unerwünschten Folgen führt. Ganz allgemein ist es die in Lebensmitteln enthaltene Säure, die den natürlichen Schutz der Zähne angreift. Wer diese Lebensmittel allzu oft in den eigenen Speiseplan einbaut, der läuft dadurch Gefahr, über kurz oder lang mit den Konsequenzen konfrontiert zu werden. Besonders schädlich ist der Verzehr kurz nach dem Zähneputzen. Denn durch das Reinigen ist der natürliche Schutzmantel leicht geschwächt. Hier empfiehlt es sich, rund 30 Minuten mit der nächsten Mahlzeit zu warten, um die negativen Folgen mit einer hohen Wahrscheinlichkeit zu umgehen.