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Back to Basics!

Ostereier färben mit natürlichen Lebensmitteln

Hamburg, 27.03.2018
Ei, Osterei, Ostern

Die Natur bietet alle Möglichkeiten um schöne bunte Eier zu färben.

Gekaufte Farbprodukte erhalten meist einige Chemikalien und Zusätze. Mit der selbstgemachten Variante kann man nichts falsch machen.

Ostern rückt immer näher und für das Färben der Frühstückseier soll dieses Mal keine künstliche Farbe ins Spiel kommen? Gar kein Problem. Die Farben lassen sich auch ganz einfach, im Handumdrehen selbst zaubern. Sie sehen nicht nur nach Einzelstücken aus, sondern sie senden auch einen ganz natürlichen Zauber der Natur aufs Ei. Gerade wunderschöne Farben wie Gelb lassen sich zum Beispiel aus Kurkuma herstellen. Für ein wunderschönes Grün eignet sich hervorragend Spinat. Braun gewinnt man aus Kaffee. Rote Beete eignet sich für ein schönes Rot. Aus Blaubeeren bekommt man ein schönes Blau. Man sieht: Die Lebensmittel sind meistens schon im Vorratsschrank zu finden.

Basis

Da die natürlichen Farben nicht ein ganz so starkes Finish haben wie die chemische Alternative, sollte unbedingt auf weiße Eier zurückgegriffen werden. Diese stellen eine bessere Basis zur Farbaufnahme dar. Zuvor sollte jedoch auch diese Schale gut vorbereitet werden. Durch das Aufrauen der Schale wird ermöglicht, dass sich mehr Farbpartikel auf der Schale niederlassen können. Dazu werden die Eier nach dem Kochen in Essigwasser gelegt.

Die Farben

Die Herstellung aller Farben verläuft nach dem gleichen Prozedere. Zunächst werden die einzelnen Pflanzen so klein wie möglich geschnitten. Der Kleinschnitt wird in einem nächsten Schritt zusammen mit Wasser und Essig eingekocht, bis ein farbenintensiver Sud entsteht. Das kann bis zu 45 Minuten dauern. Bevor die Eier nun in die Flüssigkeiten gelegt werden, muss diese Flüssigkeit erst gefiltert werden.

Danach taucht man die Eier für einige Stunden in die Farbe, bis sie die gewünschte Farbintensität erreicht haben. Einfach, schlicht und schön.

Das beliebte Blatt-Blumen-Muster auf den Eiern erhält man in dem man das Ei vor den Färben in einen engen und dünnen Strumpf einwickelt und die Pflanze zwischen Ei und Strumpf platziert. Erst dann wird das Ei in die Farbe gegeben.