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Radio Hamburg

Bye, bye Molke

6 gute Gründe auf Milchprodukte zu verzichten

Hamburg, 14.03.2018
Milchprodukte

Sie befindet sich in Eis, Käse, Buttermilch, Joghurt: Milch. Doch der Mensch ist eigentlich gar nicht dafür gemacht, Milchprodukte zu verarbeiten. 

Ob man auf Sahne-Eis verzichten muss, nur weil es ein Molkerei-Produkt ist oder ab jetzt keinen Käse mehr essen sollte, das ist jedem selbst überlassen. Fakt ist aber, dass wir Menschen nur eine bestimmte Menge an Milchprodukten verarbeiten können. Danach wird es, besonders für den Verdauungstrakt, schwierig die Inhaltsstoffe so aufzubereiten, dass der Körper einen Nutzen davon zieht. 

Keine Milchprodukte = weniger Probleme

Immer mehr Menschen leiden unter Milchprodukten, haben mittlerweile sogar keine Lactose-Unverträglichkeit, sondern bereits eine richtige Intoleranz entwickelt. Und das ist kein Wunder, denn Milch ist zwar für Kinder wichtig zum Aufbau der Knochen und komplett verzichtet werden muss auf das Naturprodukt auch nicht. Doch es gibt genügend Gründe, sich zweimal zu überlegen, ob man Milchprodukte in Zukunft vermehrt zu sich nimmt, oder den Konsum minimiert. 

9 Gründe, warum man auf Molke-Produkte verzichten sollte

  • Kein aufgeblähter Bauch mehr

    Klingt eklig und besonders als Frau mag man nicht darüber sprechen, aber natürlich weiß jeder, was es bedeutet, einen aufgeblähten Bauch zu haben. Und wie unangenehm das ist. Man fühlt sich unwohl, mag keine engen Kleidungsstücke mehr tragen und am liebsten würde man nur zuhause auf dem Sofa liegen mit einer Wärmflasche. Doch was viele nicht bedenken: Blähungen werden auch durch Milchprodukte verursacht. 65 Prozent der Weltbevölkerung kann Milch(-Produkte) nicht richtig verarbeiten, weil das Enzym Lactase fehlt, das zur Verarbeitung im Verdauungstrakt gebraucht wird. Hier heißt es aber tatsächlich ausprobieren, denn ein aufgeblähter Bauch kann auch andere Ursachen haben. 

  • Weniger Kopfschmerzen

    Kopfschmerzen sind ätzend. Besonders, wenn sich die Kopfschmerzen in Migräne verwandeln, dann würde man am liebsten einfach nur noch seinen Kopf abschrauben, um den Schmerz loszuwerden. Doch so drastisch muss man gar nicht werden, man könnte auch einfach auf Käse verzichten. Für Käse-Liebhaber ein schwerer Schlag, aber darin enthaltene Tyramin kann der Auslöser eurer Migräne sein. In Milchprodukten ist allerdings auch das Vitamin B2 enthalten, das einem durch den Verzicht natürlich fehlen würde. Daher sollte - bei einem möglichen Verzicht von Milchprodukten - darauf geachtet werden, dass man keinen B2-Mangel erzeugt. Das Vitamin ist außerdem in vielen Pilzsorten, Spinat und Mandeln enthalten. 

  • Der Darm erholt sich

    In unserem Darm befinden sich viele verschiedene Arten von Bakterien - gute und schlechte. Und die brauchen wir auch. Damit es uns - und unserem Darm - also weiterhin gut geht, wenn wir auf Milchprodukte verzichten, müssen wir den Verlust von guten Bakterien - die in Kefir und natürlichem Griechischen Joghurt zu finden sind - ausgleichen. Die beiden genannten Milchprodukte sind, anders als ein gewöhnlicher Kirsch-Joghurt, gut für den Darm, weil sie neben guten Bakterien auch noch Probiotika enthalten. Sollte man sich allerdings entschließen komplett Milch-frei zu leben, sollte man im Namen seines Darms Probiotik-Tabletten zu sich nehmen und Lactose-freie Produkte essen, die dennoch positive Bakterien enthalten. Die braucht der Darm für eine reguläre Verdauung. 

  • Die Haut verbessert sich

    Es ist uns ja eigentlich schon bekannt, dass der Verzehr von Milchprodukten ein rotes Feuerwerk im Gesicht auslösen können. Das liegt vor allem daran, dass Hormone in Kuhmilch enthalten sind, die auf die Hormone in unserem Körper treffen und dann dafür sorgen, dass die Produktion von Talg gesteigert wird, was letztendlich zu diversen Pickeln führt. Vergessen darf man aber auch nicht, dass alle guten Nährstoffe, die sich in Milchprodukten befinden, dennoch nicht bei der Ernährung fehlen dürfen. Die kann man aber durch andere Lebensmittel ausgleichen. 

  • Mehr Energie im Alltag

    Fast Food und unsere Liebe zu fettigem Essen lassen uns immer wieder Pasta mit Sahnesoße, Pizza und Co. zu uns nehmen. Verzichten wir nun auf diese Produkte oder auf die Produkte, die Milch enthalten, dann stellt man automatisch seine Ernährung um. Denn durch den Verzicht von Milch, fehlt uns auch die natürliche Zufuhr von Kalzium. Das wiederum findet sich aber auch in Spinat, weißen Bohnen und anderen Lebensmitteln. Dadurch isst man gewöhnlicherweise auch weniger Fast Food und fettige Dinge, weshalb wir uns automatisch wacher und energetischer fühlen. Es ist also er der Folgeeffekt des Verzichts von Milch, als der tatsächliche Verzicht. 

  • Keine Stimmungsschwankungen mehr

    Als Frau hat man es schon nicht leicht. So viele Hormone, da kommen wir ja selber gar nicht mehr hinter unseren Emotionen her. Doch damit wir uns nicht immer auf einer Achterbahnfahrt befinden, könnte man einfach auf Milch verzichten. Denn die enthält, wie wir bereits wissen, auch die Hormone Östrogen und Progesteron. Wenn diese Hormone also nun auch noch auf unsere eigens produzierten Hormone treffen, dann gibts ein großes Durcheinander und los geht die Achterbahnfahrt. Ein Verzicht oder eine Reduzierung von Milchprodukten bei der Ernährung könnte also helfen, die Achterbahn in ein Floß zu verwandeln. 

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