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Schlemmen im Grünen

Sommer genießen: Das perfekte Picknick

Hamburg, 18.08.2017
Picknick, Kundenaktion, Artikelbild

Was gibt es Schöneres, als in der Sonne zu liegen und dabei mit Freunden und Familie zu snacken?

Ein Picknick liegt total im Trend. Es gibt kaum etwas Schöneres um die Sonne und die grünen Oasen unserer Stadt im Sommer zu genießen. Wir zeigen euch die besten und angesagtesten Locations.

Ein Hauch von Nostalgie

Ein Ausflug mit Freunden oder der Familie ins Grüne ist genau das Richtige, um besonders im Sommer dem Großstadtmief etwas zu entfliehen. Hamburg bietet mit seinen zahlreichen Parks und Grünflächen die beste Kulisse für ein Picknick.

Gerade bei den warmen Temperaturen brauchen wir den Rummel und den Luxus einer Küche nicht. Viel lieber lümmeln wir dann auf einer Wiese und lassen uns kleine mitgebrachte Leckereien schmecken. Es hat etwas Ursprüngliches und Nostalgisches, auf diese Weise zu speisen. In guter Gesellschaft ohne Fernseher im Hintergrund können wir das Ganze am Besten genießen. Alles, was wir brauchen, passt in einen Korb oder eine Kühlbox.  

Dabei ist das Picknick oder das bewusste Speisen im Freien seit der Antike bekannt. Besonders gepflegt wurde es zur Zeit der Königin Victoria in England. Dort wurde zu Beginn des 19. Jahrhunderts auch der Picknickkorb mit Geschirr und einer Decke "erfunden". Aber auch hierzulande wurde früher häufiger am Wochenende eine Fahrt ins Grüne unternommen, die von einem Picknick gekrönt wurde. Und heute ist das Schlemmen im Freien wieder angesagt.

Das Wohnzimmer mitten im Grünen

In südlicheren Gefilden ist es üblich, das Leben nach draußen zu verlagern, wenn die Sonne scheint. Nicht nur die Terrassen und Balkone werden dann gekapert, auch die Straßen, öffentlichen Plätze und Grünflächen werden zur Erweiterung des eigenen Zuhauses. Stühle und Bänke werden hervorgeholt und Flächen unter freiem Himmel möbliert um dort die Sonne zu genießen.

Für ein Picknick brauchen wir dazu nicht mehr als eine Decke. Sie wird zum Wohnzimmerteppich, auf dem wir im Grünen ein paar schöne Stunden verbringen können. Auch wer zuhause keinen Balkon oder eine Möglichkeit zum Draußensitzen hat, kann in der Hansestadt raus aus seinen vier Wänden.

Hamburg liegt bei Deutschlands Metropolen auf Platz eins der grünsten Städte. Dies hat jüngst eine Auswertung der Berliner Morgenpost ergeben. Dabei wurden neben den öffentlichen Grünanlagen auch die privaten Gärten und Wiesen miteinbezogen. Unsere Hansestadt bietet also die besten Voraussetzungen dafür, unser Leben im Sommer viel mehr draußen stattfinden zu lassen.

Planten un Blomen zählt mit seinen vielen unterschiedlich angelegten Bereichen zu den beliebtesten Parks in Hamburg.

Landpartie mit Freunden

Wem der Trubel in den Stadtparks oder rund um die Alster zu viel ist, findet auch außerhalb Hamburgs ein passendes Plätzchen. Mit dem Auto, Fahrrad oder der Bahn können die grauen Häuserzeilen schnell hinter sich gelassen werden. Egal ob ihr dafür ganz besondere Vorkehrungen trefft, spezielle Leckereien besorgt und selbst zubereitet oder einfach nur ein paar Snacks einpackt – im Grunde ist für ein gelungenes Picknick nicht viel nötig.

Wenn ihr wisst, was ihr und eure Liebsten gerne essen und trinken und wo ihr zusammen ein schönes Plätzchen zum Zurückziehen für euch findet, sind die wichtigsten Dinge schon einmal geklärt. Und was ist ein schönerer Grund einmal die Stadtgrenzen hinter sich zu lassen, als die Natur bei einem leckeren Picknick zu genießen?   

Die ausgedehnten Elbauen bieten hier wunderschöne Möglichkeiten. Sowohl landeinwärts, wo verschiedene Naturschutzgebiete rund um die vielen Ausläufer zu finden sind, als auch in Richtung Meer. Dort eignen sich zahlreiche Plätze auf den Deichen oder an den ausgedehnten Sandbänken direkt am Fluss für eurer Picknick.

Picknicken mit Stil

Früher schon war ein Picknick ein besonderes Ereignis. Die höfische Gesellschaft warf sich für diesen Anlass in ihren besten Zwirn und auch später zu den Familienausflügen am Wochenende wurde die gute Sonntagskleidung aufgetragen. Grund genug, euer Picknick auch heute stilvoll zu begehen. Mit dem passenden Outfit wird der kulinarische Ausflug ins Grüne ein voller Erfolg.

Bequem aber stylish

Dabei gilt vor allem eines: Die Kleidung sollte bequem sein. Denn es geht beim Picknicken in erster Linie um den Genuss. Dennoch müssen wir dazu nicht im Schlabberlook auflaufen, sondern können uns ruhig etwas Schickes aus dem sommerlichen Kleiderschrank aussuchen. 

Umso besser, dass in diesem Sommer viele bequeme Teile besonders angesagt sind. Enganliegende Tops und Röhrenjeans sind in den warmen Monaten tabu. Stattdessen tragen wir jetzt luftige, schulterfreie Oberteile, lässige Maxikleider oder gemütliche Chinos. Gerade die langen Kleider sind leicht genug, um nicht ins Schwitzen zu kommen und dennoch müssen sich die Mädels keine Gedanken darüber machen, wie sie sich am besten auf die Picknickdecke setzen.

Mit bequemen aber stilvollen Klamotten wird das Picknick zu einem vollen Erfolg.

Wer seine Füße bei warmen Temperaturen nicht in Sneakers stecken will, liegt mit angenehm zu tragenden Espadrilles genau im Trend. Sie sind vor allem etwas abseits der befestigten Wege praktischer als offene Sandalen. Dann werden wir nicht von Steinchen im Schuh geplagt und die Sohle dämpft Unebenheiten besser ab als bei dünnen Sandalen. Was ihr diese Saison auf gar keinen Fall vergessen dürft, ist eine Sonnenbrille. Die passenden getönten Scheiben auf der Nase runden euer Outfit am Ende perfekt ab. Wichtig ist, dass wir uns bei diesem besonderen Ausflug rundum wohlfühlen können.

Die besten Drinks und Snacks

Kommen wir zum Kernpunkt eines jeden Picknicks – der Verpflegung. Erlaubt ist hier prinzipiell alles was euch und euren Liebsten schmeckt. Wenn ihr wollt, könnt ihr das Ganze unter ein bestimmtes Motto stellen und die Speisen und Getränke entsprechend dazu auswählen. Dann wird das Picknick zu etwas ganz Besonderem. Das tollste ist meist, dass zwischen unzähligen verschiedenen Dingen gewählt werden kann. Wenn jeder etwas mitbringt, bleibt die Vorbereitung nicht an einem alleine hängen und die Auswahl wird entsprechend größer.

Die folgenden Tipps können dabei helfen, die passenden Leckerbissen zusammenzustellen und nichts Wichtiges zu vergessen:

-  Versucht bei der Speisenauswahl auf schnell verderbliche Zutaten wie Mayonnaise, Sahne oder rohen Fisch zu verzichten. Auch mit einer Kühltasche werden die Leckereien einmal ausgepackt sehr schnell unappetitlich. Besser geeignet sind beispielsweise hartgekochte Eier, Quiches, gefüllte Teigtaschen oder gegrilltes Fleisch und Gemüse. 

-  Denkt daran neben alkoholischen oder Erfrischungsgetränken auch genügend Wasser mitzunehmen. Damit können zur Not zwischendrin auch einmal die Hände kurz abgespült werden.

-  Strohhalme sind nicht nur praktisch, sie sehen auch gut aus.

-  Statt Eiswürfeln könnt ihr für die Getränke auch vorher verschiedene Früchte einfrieren. Sie sehen im Glas superlecker aus, geben ein wenig Geschmack ab und halten einfach viel länger als normale Eiswürfel.

-  Servietten oder feuchte Tücher leisten beim Schlemmern in der Natur gute Dienste. Allerdings solltet ihr darauf achten, keinen Müll zu hinterlassen. Am besten ihr packt eure Abfälle in eine mitgebrachte Tüte und nehmt diese nach dem Picknick wieder mit nach Hause.

Wer mit ein wenig Pragmatismus an die Vorbereitung eines Picknicks herangeht, ist gut beraten. Je weniger Ausrüstungsgegenstände ins Grüne geschleppt werden müssen, umso besser. Deshalb eigenen sich Speisen, die ohne Besteck oder aufwändiges Geschirr gegessen werden können am besten.

Für kleine Schleckermäulchen sollten immer ein paar feuchte Tücher eingepackt werden.

Fingerfood und handliche Häppchen

Dazu ist es sinnvoll, die einzelnen Leckereien zuhause bereits entsprechend kleinzuschneiden oder zu portionieren. Wenn diese Arbeit im Vorfeld erledigt wird, kann beim Picknick selbst später nur noch genossen werden. Im Internet finden sich viele leckere Rezepte, die sich für den Schmaus im Grünen besonders gut eignen.  

-  Brot, kleine Brötchen oder Baguette sollten niemals fehlen. Einfach zum Knabbern zwischendurch oder mit verschiedenen Aufstrichen und Dips ist dies eine universelle Zutat.

-  Fleisch- oder Gemüsebällchen lassen sich einfach mit den Fingern essen.

-  Käsewürfel und Trauben sind eine tolle Kombination. Allerdings sollten für das Picknick eher feste Käsesorten ausgesucht werden.

-  Tapas oder Antipasti sind ebenfalls toll zum zwischendurch Naschen. Zum Verspeisen genügt hier manchmal auch ein Zahnstocher oder Piker als „Werkzeug“. 

-  Cremes oder Pudding als Nachtisch können stilvoll in einem kleinen Glas serviert werden.

-  Muffins lassen sich gut transportieren und haben eine gute Portionsgröße.

Praktisch sind auch bestimmte Lebensmittel, die ihre eigene Verpackung bereits mitbringen wie Bananen, Melonen oder auch Eier. Wenn ihr verschiedene Dinge noch kleinschneiden müsst, solltet ihr ein Holzbrett nicht vergessen.

Erfrischende Drinks mit oder ohne Alkohol

Selbstgemachte Eistees oder Limonaden machen bei einem Picknick richtig was her. Und sie können bereits am Vortag ohne viel Aufwand vorbereitet werden. Sie sind erfrischend und zudem gesünder als die üblichen Softgetränke.

Ganz minimalistisch aber nicht weniger lecker schmeckt Wasser, dass mit etwas fruchtigem Sirup versetzt wird. Dieser kann auch zum Aromatisieren von Sekt oder anderen alkoholischen Getränken verwendet werden. Auf diese Weise schlagt ihr gleich zwei Fliegen mit einer Klappe.

Wer mag, kann auch verschiedene Rezepte des angesagten "Infused Water" ausprobieren. Dafür müssen nur ein paar Zutaten kleingeschnippelt werden, ab ins Wasser damit – fertig. Die Kombinationsmöglichkeiten sind unendlich, dabei wird jeder seinen persönlichen Favoriten finden.

Für den Transport können die Getränke in verschließbare Karaffen oder Flaschen gefüllt werden. Über Nacht gekühlt, sind sie am nächsten Tag direkt einsatzbereit. 

Kühles Bier und leichter Wein – Rosé- oder Weißwein – sind in den sommerlichen Temperaturen eine gute Wahl. Findet das Picknick am Abend statt, kann es auch mal ein leichter, fruchtiger Rotwein sein. Prickelnder Sekt oder Crémant kann mit einem Schuss Sirup oder frischen Früchten verfeinert werden.

Selbstgemachte Limonade kann in praktische Schraubgläser abgefüllt werden.

Tipps und Tricks

Nicht nur die passende Verpflegung ist wichtig, auch das Drumherum sollte stimmen. Mit unseren Tipps könnt ihr für ein passendes Ambiente sorgen:

-  Eine große, wasserundurchlässige Decke sorgt dafür, dass eure Hintern trocken bleiben. Auch im Sommer kann eine Wiese nicht ganz trocken sein.

-  Guckt euch auf eurem Plätzchen genau um, bevor ihr euch endgültig dort niederlasst. Irgendwelche Ameisenhaufen oder Erdwespen in Sicht? Nichts ist ärgerlicher als eine Ameisenstraße quer über die Picknickdecke oder aufgescheuchte Wespen, die um euch herumschwirren.

-  Kunststoffgeschirr oder Pappteller sind leichter, Porzellanteller und richtige Gläser hingegen etwas stilvoller. Für was ihr euch letzten Endes entscheidet ist Geschmackssache. 

-  Für die Verpflegung sind verschließbare Behälter sinnvoll. So könnt ihr die Leckereien nicht nur vor Sonne, sondern auch vor hungrigen Insekten schützen. Dosen mit Deckel oder Einmachgläser sind gut geeignet und lassen sich im Korb auch gut stapeln.

-  Butterbrotpapier eignet sich auch gut zum Einpacken verschiedener Speisen. Es ist sehr reißfest und zudem einige Zeit feuchtigkeitsundurchlässig.

-  Wenn ihr Duftkerzen (Citronella) mitnehmt, habt ihr gleichzeitig etwas romantisches Licht und einen gewissen Schutz vor Mücken. Trotzdem sollte auch ein Mückenspray nicht fehlen.

-  Ein Taschenmesser leistet gute Hilfe bei allen möglichen Problemen. Korkenzieher oder Flaschenöffner, zusätzliches Messer oder Zahnstocher – damit habt ihr alles auf einmal mit dabei. 

Je nachdem wie abgelegen eure Picknick-Location liegt ist es möglich, sich Eiswürfel direkt an den „Einsatzort“ liefern zu lassen. So sind sie noch perfekt gekühlt und ihr müsst sie nicht den ganzen Weg dort hinschleppen. In einem Metalleimer halten sie sich im Schatten in der Regel ausreichend lange. So können einerseits Flaschen gekühlt oder einzelne Eiswürfel direkt für die Getränke verwendet werden.

Der Picknickkorb 2.0

Die traditionellen Picknickkörbe aus Rattan oder Weidenruten sehen stilvoll aus und sind meist direkt mit allen notwendigen Utensilien ausgerüstet. Meist ist Geschirr für vier oder sechs Personen mit an Bord und eine Picknickdecke kann mit Gurten befestigt werden. Ist es im Sommer richtig heiß draußen, kann aber auch eine Kühltruhe aus Kunststoff sinnvoll sein, oder den schicken Picknickkorb ergänzen.

Die modernen Körbe heutzutage haben außen noch das schöne altmodische Aussehen von früher, innen jedoch warten sie meist mit vielen Raffinessen auf. Integrierte Kühlfächer oder zusätzliche Tragegurte sind nicht selten. Auch das Geschirr ist oft praktischer und multifunktionaler. Stapelbare Behälter oder leichte, unzerbrechliche Materialien sorgen für ein gelungenes Picknickerlebnis.

Wer ohnehin weiß, dass ein Stück Weg bis zum Einsatzort zu Fuß zurückgelegt werden muss, kann sich die Anschaffung eines Picknickrucksacks überlegen. Auf dem Rücken lassen sich die notwendigen Utensilien sicher und bequem transportieren.

Die besten Picknickspots in und um Hamburg

Eine besondere Möglichkeit, ein Picknick zu genießen ist auf einer der zahlreichen Musikveranstaltungen in Hamburg. Rollt eure Decke einfach auf dem Festivalgelände aus und lasst es euch dort mit der passenden musikalischen Untermalung so richtig gutgehen. Statt der teuren Verpflegung von den Essensständen können dann die selbstgemachten Leckereien genossen werden. Wenn jeder eine Kleinigkeit mitbringt, ist der Aufwand nicht besonders groß und das Tragen muss nicht einer alleine übernehmen.

Wenn es im Sommer in der Stadt richtig heiß wird, ist ein Picknick im kühlen Wald eine gute Abwechslung.

An den vielen anderen Picknickspots könnt ihr mit Hilfe eines kleinen mobilen Lautsprechers selbst für etwas Musik sorgen. Die Wahl des passenden Ortes hängt nicht zuletzt auch vom Anlass ab. Plant ihr ein romantisches Dinner mit dem oder der Liebsten im Grünen oder soll es eher ein lustiger Ausflug mit Freunden werden? Wir haben für jede Gelegenheit ein paar der besonders schönen Locations für euch herausgesucht.

Loki Schmidt Garten

2012 wurde der Neue Botanische Garten in Hamburg-Osdorf in Loki Schmidt Garten umbenannt. Neben dem Biozentrum der Universität und den verschiedenen Gewächshäusern sind auf der gesamten Anlage viele Möglichkeiten vorhanden sich mal mehr, mal weniger zurückgezogen für ein Picknick niederzulassen.

Dabei sind einzelne Bereiche des Parks thematisch gegliedert. Wer mag, kann für das Picknick im nördlichen Teil des Gartens nach Asien reisen. Dort befindet sich Anlagen ganz nach chinesischer und japanischer Gartentradition. Unter den ausladenden Bäumen auf der Wiese am großen Teich ist es im Sommer bei heißen Temperaturen besonders angenehm.

Ein weiterer Pluspunkt: Regelmäßig finden im Park auch Konzerte verschiedener Künstler statt. Ein kleines Amphitheater bietet dafür den geeigneten Rahmen. Die Grünfläche drum herum ist groß genug um seine Decke auszubreiten. Der Garten liegt zentral, ist gut zu erreichen und ist mit seinen vielen Extras ein echter Geheimtipp für alle Picknickfreunde. Hier sind nochmal alle wichtigen Details zusammengefasst:

- Lage und Anreise: In Hamburg-Osdorf, S-Bahn Haltestelle Hamburg Klein Flottbek (S1 und S11)

- Besonderheiten: Themenbereiche, verschiedene Konzertveranstaltungen, öffentliche Toiletten vorhanden

Schattige Plätzchen im Sachsenwald

Wenn euch die Luft in der Stadt im Sommer mal zu stickig wird, findet ihr rund 30 Kilometer östlich von Hamburg den Sachsenwald. Er ist mit 70 Quadratkilometern Schleswig-Holsteins größtes Waldgebiet. Auf verschiedenen Wanderwegen kann dort die Natur genossen werden. Das gesamte Gelände ist überwiegend von Laubbäumen bewachsen. Dazwischen finden sich immer wieder Lichtungen, die sich bestens als Plätzchen für ein Picknick eignen.

Auch wenn es im Sommer sehr heiß wird, bleibt es dort angenehm kühl. Da ein Teil des Waldes unter Naturschutz steht, solltet ihr dort besonders darauf achten, euren Picknickplatz wieder sauber zu hinterlassen. Nicht überall dürfen die offiziellen Wege verlassen werden. An den verschiedenen Sehenswürdigkeiten oder überall verteilten gastronomischen Betrieben können meist auch die Toiletten benutzt werden.

Lage und Anreise: Ca. 30 Kilometer östlich von Hamburg , Anfahrt im Norden über A24 und im Süden über B5 und B207

- Besonderheiten: Größtes zusammenhängendes Waldgebiet Schleswig-Holsteins, verschiedene Sehenswürdigkeiten (Museum, Schmetterlingsgarten, Kletterpark), Toiletten bei den Gasthäusern verfügbar

Japanischer Garten am Messegelände

Unweit der Außenalster befindet sich unser nächster Tipp. Direkt angrenzend an das Congress Centers Hamburg (CCH) liegt der Japanische Garten. Er ist Teil der riesigen Anlage des Planten un Blomen Parks. In den 1980er Jahren gestaltete der Landschaftsarchitekt Yoshikuni Araki das Gelände nach den Grundsätzen der japanischen Gartenkultur.

Zentraler Punkt ist ein verwunschener See mit einem traditionellen Teehaus. Der ganze Park strahlt im Sommer mit seinem üppigen Bewuchs eine Ruhe auf seine Besucher aus. Er zählt zu den größten japanischen Gärten Europas und bietet so unzählige versteckte Winkel und Plätzchen, die sich für ein Picknick eignen. Eine Oase der Ruhe inmitten der hektischen Metropole.

Lage und Anreise: Zentral zwischen Congress Center Hamburg und dem Messegelände, S-Bahn Haltestelle Hamburg Dammtor (S3, S11 und S21), U-Bahn Haltestelle Stephansplatz (Oper/CCH, U1) 

- Besonderheiten: Besonders ruhige Anlage inmitten der Stadt, im Sommer verschiedene Veranstaltungen rund um das zentrale Teehaus, öffentliche Toiletten am angrenzenden großen Parksee und dem großen Spielplatz Bullerberge verfügbar

Römischer Garten am Falkensteiner Ufer

Ein weiterer Geheimtipp ist der kleine aber feine Römische Garten in Hamburg-Blankenese . Direkt am Falkensteiner Ufer gelegen bietet er rund 30 Meter höher gelegen als der Wasserstand verschiedene Ausblicke auf die vorbeiziehende Elbe und das Naturschutzgebiet Neßsand.

Verschiedene mediterrane Pflanzen und Gestaltungsmerkmale waren ausschlaggebend für die Namensgebung. Terrassenförmig steigt das Gelände Elbufer ab. Ein Rosengarten und eine breite, geschwungene Treppe sind neben den Wiesenflächen angelegt worden. Das Highlight ist allerdings ein kleines Amphitheater, das im Sommer vom Theater N.N. für Aufführungen genutzt wird. Auf den weiten, grasbewachsenen Stufen können die Inszenierungen auch von der Picknickdecke aus genossen werden. 

Lage und Anreise: Am Elbufer in Hamburg-Blankenese, S-Bahn Haltestelle Blankenese (S1 und S11) 

- Besonderheiten: Anlage im Jugendstil mit verschiedenen mediterranen Pflanzen, im Juli und August Theateraufführungen im kleinen Amphitheater mit Blick auf die Elbe, 2017 ist der Bau eines Veranstaltungspavillons geplant, der auch öffentliche Toiletten beinhaltet

Gorch Fock Park direkt am Wasser

Gorch Fock Park direkt am Wasser

Ebenfalls direkt an der Elbe – diesmal jedoch am südlichen Ufer gelegen – befindet sich der Gorch Fock Park im Stadtteil Finkenwerder . Er liegt auf dem Zipfel einer Landzunge, die früher zum Betriebsgelände der Deutschen Werft AG gehörte. Ein derart unverbauter, direkter Zugang zum Wasser findet sich in Hamburg in der Stadt nur selten.

Am gegenüberliegenden Ufer bieten sich Ausblicke auf die gepflegten Häuser der Elbchaussee und den Teufelsbrücker Hafen. An der westlichen Seite liegt direkt hinter dem Steendiekkanal der Rüschpark und auf der östlichen Seite können Boote beobachtet werden, die im Jachthafen des Köhlfleets liegen. Auf der Elbe schippern zudem immer wieder die großen Fähren Richtung Helgoland oder Cuxhaven vorbei.  

Die ausgedehnte Rasenfläche bietet genügend Platz um die Picknickdecke auszubreiten. Bei warmen Temperaturen solltet ihr vielleicht einen Sonnenschirm mitbringen, denn Schattenplätze sind in diesem Park eher rar. Seit 2014 findet jährlich ein kleines Festival auf dem Gelände statt.

Lage und Anreise: Am Elbufer in Hamburg-Finkenwerder nahe des dortigen Flugplatzes, Fähranlegestelle Finkenwerder (Fähre 62 und 64), leider befinden sich keine U- oder S-Bahnhaltestellen in der Nähe

- Besonderheiten: direkter Blick auf die Elbe, jährliches Kulturflut-Festival, Toilettenbenutzung im Bäderland Finkenwerder möglich