Radio Hamburg

Die Macht des neuen Ess-Rhythmus

Mit Intervallfasten zum Traumkörper

Hamburg, 22.09.2017
Intermittierendes Fasten

Tischlein deck dich! Neuer Ess-Rhythmus sei Dank! Beim intermittierenden Fasten können die Portionen gerne größer ausfallen.

Fans von großen Portionen werden an dieser neuen Ernährungsform ihr Herz verlieren und im Idealfall auch noch das Gewicht!

Eine gesunde und ausgewogene Ernährung ist momentan kaum noch aus sozialen Netzwerken wegzudenken. Gepaart mit dem vorherrschenden Fitnesswahn ist der perfekte #FitSpo-Instagram-Influencer-Account geboren. Aber im Ernst, einen Trend, den die Influencer-Elite hochpreist, wird auch von wissenschaftlichen Studien in den Himmel gelobt. Intermittierendes Fasten ist das Stichwort zum #SexyBody!

Wie funktioniert es?

Das Intervallfasten empfindet die natürliche Biologie des Körpers nach. Denn es sei nicht normal für den Körper, bis zu sieben Mahlzeiten über den Tag verteilt zu essen. Unsere Vorfahren machen es vor, denn damals lebten die Menschen sogar mehrere Tage ohne Nahrungszufuhr. Mehrere Tage muss man beim Intervallfasten allerdings nicht auf die Nahrung verzichten. Beim 16:8-Prinzip reichen 16 Stunden Nahrungsverzicht.

Beim intermittierenden Fasten wird 16 Stunden auf Nahrung verzichtet. Ungesüßte Tees und Kaffees sind erlaubt. Legt man die 16 Stunden also mit in die Schlafenszeit, bleiben nur noch rund sechs Fasten-Stunden am Tag übrig. Die restlichen acht Stunden können zur Nahrungsaufnahme genutzt werden. Hierbei ist natürlich wichtig, sich nicht nur von Chips und Schokolade zu ernähren. Aber möglich macht es die Ernährungsform trotzdem!

Vorteile?

Vorteile der Diät sind, dass innerhalb der 16 nahrungsfreien Stunden, der Körper seine Energiereserven größtenteils aus den Fettreserven bezieht, das heißt, die anderen acht Stunden in welchen man Nahrung zu sich führt, muss man nicht darauf achten, dass das Essen kohlenhydratarm ist. Auch der Darm wird durch diese 16 Stunden entlastet und der Körper muss die Energie somit nicht für Nahrungsverarbeitung aufwenden, sondern kann sich anderen Zellreparaturmechanismen widmen. Auch der Bluthochdruck und das Risiko einen Herzinfarkt zu erleiden sinkt.

Ein weiterer, enormer Pluspunkt ist natürlich, dass wenn man sich in diesen acht Stunden auf zwei Mahlzeiten beschränkt, diese viel größer ausfallen können, als sie es ansonsten mit fünf und mehr Mahlzeiten täten. Auch eine Tafel Schokolade wäre noch locker als Nachspeise drinnen. Natürlich kommt es auf den eigenen Grundumsatz und die Bewegung an, wie viel gegessen werden kann, aber auf den Zeitraum von acht Stunden komprimiert, ist das wirklich nicht schlecht. In einer Diät sind somit auch Restaurant-Besuche mit Freunden drinnen, denn: wenn man am Nachmittag seine erste Mahlzeit zu sich nimmt, passt zum Beispiel die Pizza trotzdem noch in die Kalorienbilanz.
Die Umgewöhnung ist am Anfang natürlich hart, nach ungefähr 22 Tagen legt sich jedoch auch das anfängliche Hungergefühl.

(lsh)

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